Superhero Unit #11 – The Rocketeer [1991]

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Wir schnallen unsere Raketenrucksäcke um, setzen unsere formschönen Helme auf und schießen direkt in eine absolute Unbekannte! Zumindest für uns! Auf dem Speiseplan steht: The Rocketeer (Amazon-Link*)

Arne stellt uns den Rocketeer erstmal ausführlich vor, wir besprechen vor allem den Retro-Style des Filmes und klären abschließend, warum wir ihn nicht wirklich als Teil des Genres ansehen.

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Nächstes Mal geht es dann mit den Turtles weiter. Wir besprechen dann ausführlich Teenage Mutant Ninja Turtles II (Amazon-Link*).

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Superhero Unit #10 – Teenage Mutant Ninja Turtles [1990]

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Cowabunga, Dudes! Wir sind immer noch im Jahr 1990 unterwegs, dieses Mal aber mit den Teenage Mutant Ninja Turtles (Amazon-Link*). Und dieses Mal erneut am Rande des Genres!

Unsere Diskussion konzentriert sich deshalb auch auf die parodistischen Wurzeln der Turtles, das Verhältnis zum Schauplatz und warum sie schlussendlich doch wichtig für das Genre sind.

In der nächsten Ausgabe machen wir mit The Rocketeer (Amazon-Link*) weiter und hoffen, dass wir dabei eine Menge über den Regisseur Joe Johnston lernen, bevor wir uns (irgendwann) mit seinem Captain America beschäftigen

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Superhero Unit #09 – Darkman [1990]

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Premiere! Zum ersten Mal haben wir einen komplett originellen Superhelden in der Sendung. Sam Raimis Darkman (Amazon-Link*) basiert nämlich auf keinem Comic, sondern entstammt komplett der Feder seines Regisseurs!

Natürlich ist der Raimi-Blickwinkel besonders spannend, weil sich hier schon eine Menge Andeutungen zu seinen späteren Spider-Man-Meisterwerken finden lassen. Raimi überrascht hier schon mit einem tiefen Verständnis für das Genre. Dennoch zählen wir diesen Streifen nur als Fußnote, wenn auch sehr bedeutend, hinzu. Warum erfahrt ihr in der Sendung.

In der nächsten Ausgabe widmen wir uns einem Meta-Kommentar auf Superheldenfilme: Die Teenage Mutant Ninja Turtles aus dem Jahre 1990 (Amazon-Link*) stehen dann nämlich auf dem Programm! Cowabunga!

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Superhero Unit #08 – Captain America (1990)

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Nach dem grandiosen Batman von Tim Burton gibt es in dieser Ausgabe eher eine Bauchlandung. Das Jahr 1990 war weitaus weniger gut zu Captain America (Amazon-Link*) als das neue Jahrtausend.

Wer Lust auf aktuelle Superhelden-Besprechungen hat, schaut die Tage mal in den Feed der Second Unit, dem großen Dachprojekt dieses Podcasts. Dort wird es die Tage nämlich eine Episode zu Suicide Squad (Amazon-Link*) geben.

Unsere Diskussion konzentriert sich vor allem drauf, wie egal und überflüssig dieser Film hier ist. Klar, wir finden auch nette Ideen, lustige Spitzen und witzige Momente. Im Großen und Ganzen ist das Ding aber echt ziemlich überflüssig. Sogar so sehr, dass wir den Film schlussendlich sogar (vorerst) aus dem Kanon werfen!

Nächsten Monat gibt es gleich eine doppelte Premiere: Wir reden zum ersten Mal über einen Superhelden ohne Comic-Grundlage. Außerdem stammt Darkman (Amazon-Link*) aus dem kreativen Kopf von Sam Raimi, der uns später als Großmeister der Spider-Man-Filme begegnen wird.

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Superhero Unit #07 – Batman (1989)

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Vorhang auf für die zweite Staffel unseres Podcasts! Mit Batman (Amazon-Link*) reaktiviert Tim Burton nicht nur den Dunklen Ritter, sondern gleich das gesamte Genre!

Und falls ihr euch jetzt fragt: Zweite Staffel, hä? Dann seid beruhigt! Die erste Staffel, die erste Phase unseres Podcasts habt ihr schon fleißig durchgehört. Falls nicht, könnt ihr eure Bildungslücke mit wenigen Klicks und für einen kleinen Preis komfortabel nachholen. Wir haben nämlich sämtliche bisherige Episoden für euch gesammelt und zusätzlich noch ein exklusives Staffelfazit für euch aufgenommen. Für schlanke 5 Euro (+ Mehrwertsteuer) gehören euch die 9 Podcasts! Und natürlich gilt auch hier: Wer 5 Dollar bei Patreon dabei ist, erhält das Album ohne weitere kosten.

Arne liefert uns in dieser Ausgabe einen weiteren Exkurs in das Comic-Medium und erklärt dabei, woher die dunkle Wende Batmans kam und wie sehr Burton auf diese zurückgreifen konnte. In der Filmbesprechung greifen wir immer wieder auf die große Bedeutung des Filmes für das gesamte Genre zurück: Burton macht aus Batman eine ebenso ikonische Figur wie zuvor Richard Donner mit Superman. So sehr, dass auch Jahrzehnte später Nolan mit seinem Dark Knight eine perfekte Grundlage hatte.

In der nächsten Ausgabe reisen wir weiter ins Jahr 1990 und schnappen uns endlich einen Marvel-Helden: Captain America (Amazon-Link*) wurde schon vor dem MCU verfilmt und das Ergebnis soll sehr grauenvoll sein. Wir sind gespannt.

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Superhero Unit #06 (Superman IV: Die Welt am Abgrund [1987])

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Mit der sechsten Ausgabe unserer Genre-Untersuchung befinden wir uns gleich doppelt am Abgrund: Superman bewahrt in Superman IV: Die Welt am Abgrund (Amazon-Link*) die Menschheit vor der nuklearen Katastrophe und reisst das Genre dabei in den Abgrund.

Der Film ist zwar alles andere als gut, aber trotzdem (oder deswegen?) ziehen wir eine Menge Gesprächsstoff aus dem Streifen. Dabei geht es vor allem um die kosmopolitische Darstellung Supermans und die veränderten Produktionsbedingungen durch den Wechsel zu Cannon Films.

In der nächsten Ausgabe beginnen wir mit Tim Burtons Batman (Amazon-Link*) ein neues Paradigma für das Genre und endlich wieder einen qualitativen Aufschwung! Wir freuen uns drauf.

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Superhero Unit #05 (Howard The Duck [1986])

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In der fünften Ausgabe besprechen wir mit Howard The Duck (Amazon-Link*) zum ersten Mal einen Film, den wir beide nicht als Teil des Genres ansehen! Uneins sind wir uns aber über die Qualität des Streifens.

Wir besprechen zwar auch die (zweifelhafte) Qualität des Filmes, im Kern geht es aber um die Frage: Was ist eigentlich ein Superheld? Und warum passt Howard The Duck unserer Meinung nach irgendwie nicht dazu? Gleichzeitig ist er aber seit Guardians of the Galaxy offizieller Teil des MCU! Alles ein wenig komplizierter, aber wir klären auf!

In der nächsten Ausgabe besprechen wir mit Superman IV: The Quest for Peace (Amazon-Link*) nicht nur das Ende der Superman-Saga rund um Christopher Reeve, sondern auch das Ende des Superhelden-Genres. Kind of!

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Superhero Links 19/16

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Die Superhero Links sammeln einmal pro Woche verschiedene Empfehlungen aus meinen Nachrichtenströmen. Wenn ihr auch über spannenden Artikel, Videos und Analysen stolpert, dann immer her damit! Schreibt mir an @SuperheroUnit oder per Mail an superherounit AT gmail PUNKT com.

Diese Woche: (Berechtigte) Kritik am Superhelden-Genre…und seinen Fans!  „Superhero Links 19/16“ weiterlesen

Superhero Links 18/16

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Diese Woche: Einstimmungen auf Captain America: Civil War! „Superhero Links 18/16“ weiterlesen

Gedanken zum Superhelden-Genre

Kolumne2

Neulich habe ich mit dem geschätzten @NerdNerdNerd_de ein wenig über unser Vorhaben hier ausgetauscht und mir ist aufgefallen, dass unser Kanon und damit auch der Podcast vielleicht doch die ein oder andere Erklärung benötigen.

Grund war meine Aussage, dass wir bei Supergirl [1984] das erste Mal ein gemeinsame Universum im filmischen Superhelden-Genre serviert bekommen. Superman taucht dort in Persona von Christopher Reeve als ein Poster auf und wird in einer Radio-Ansage erwähnt. Beide Figuren teilen sich dadurch eine gemeinsame Filmwelt. Diese Aussage war Stein des Anstoßes für @NerdNerdNerd_de, um einzuhaken und mich zu korrigieren. Wie das nun mal auf Twitter so ist, entwickelte es sich sehr schnell in eine “Nein!” – “Doch!” – “Oooh!” Diskussion. 140 Zeichen sind zu wenig und im Internet wollen wir alle Recht behalten. Ich inklusive!

Deshalb lasst mich hier ein wenig länger, aber hoffentlich immer noch kurz und knackig ein paar allgemeine Gedanken auskippen, die auch mit Supergirl [1984] zu tun haben.

Wenn ich sage, dass der Film “das erste Mal ein gemeinsame Universum im filmischen Superhelden-Genre” zeigt, dann kann man diesen Satz wunderbar in seinen Einzelteilen anpacken und auseinander pflücken.

Springen wir mitten rein und greifen uns “gemeinsames Universum” heraus. Gemeint ist natürlich das, was wir heute bei Marvel eindrucksvoll sehen und was DC eher gezwungen versucht: Superhelden, die sich eine Filmwelt teilen. Iron Man besucht Captain America, Ant-Man stiehlt von Falcon und natürlich treffen sie alle im Avengers-Film aufeinander! Wie bereits oben erwähnt, trifft genau das auch auf Supergirl [1984] zuDer Film referenziert die vorhergegangenen Superman-Filme und positioniert sich deutlich in diese Filmwelt. So weit, so gut.

Die größte Kontroverse dürfte es aber bei der Aussage “das erste Mal” geben. @NerdNerdNerd_de hat natürlich Recht, wenn er sagt, dass es vorher auch schon Crossover und damit gemeinsame Welten rund um Superhelden gab. Klar, in den Comics ist das Alltag. Im Fernsehen ist das auch schon vor 1984 passiert, zum Beispiel in den verschiedenen Marvel-Serien der 70er Jahre oder sogar schon zwischen The Green Hornet und Batman.*

Aber auf der großen Leinwand, im Blockbuster-Kino, ist das an dieser Stelle neu. Und damit sind wir auch schon beim letzten Teil meiner Aussage: “das filmische Superhelden-Genre”. Hier wird es nun wirklich kontrovers, aber für mich beginnt das Superhelden-Genre im Jahr 1978 mit dem ersten Superman. Wieso, weshalb, warum könnt ihr im Detail in der entsprechenden Sendung hören. In der Kurzform: Das filmische Superhelden-Genre ist gleichbedeutend mit großem finanziellen Aufwand, es ist ein Produzenten-getriebenes Blockbuster-Genre, das sich in der Erzählstruktur an Campbells Heldenreise orientiert und auf der großen Kinoleindwand stattfindet. Es besitzt also formale und erzählerische Gemeinsamkeiten. Natürlich gibt es immer Ausreisser, Grenzgänger und Sonderlinge, die so gar nicht auf vorgefertigte Definitionen passen aber trotzdem dazugehören. Oder Meta-Kommentare, die aus all diesen Gemeinsamkeiten ausbrechen und trotzdem dazugehören.

Für mich (und auch andere, leider fehlen mir momentan entsprechende Literatur-Quellen) beginnt das Genre also im Jahr 1978. Erst mit Superman von Richard Donner wird aus den vorherigen TV-Produktionen und B-Filmen das oben definierte Genre. Erst mit diesem Film kommen alle Faktoren das erste Mal zusammen. Und seit diesem Film werden sie immer weiter verfeinert, erneuert und referenziert. Das kann man natürlich auch anders sehen.

Für Arne, meinen Co-Host im Podcast, zählt Adam Wests Batman-Film** aus dem Jahr 1966 bereits zum Genre. Den Film haben wir in unserer ersten Sendung besprochen und festgestellt, dass wir ihn höchst unterschiedlich einordnen. Für mich ist es ein cleverer, subversiver Kommentar auf das Comic-Medium und ein erfrischender Ansatz, dieses Medium zu verfilmen. Der Film selbst bleibt aber nur ein Ausreisser, ein Vorgeschmack auf fas spätere Genre. Für Arne beginnt dort aber eben jenes.

Ich bleibe also bei meiner Aussage. Das filmische Superhelden-Genre beginnt im Jahr 1978 mit Superman, baut sich in den folgenden Jahren weiter auf und erfährt durch Supergirl im Jahr 1984 sein erstes Crossover und somit ein gemeinsames Filmuniversum zwischen den Titel-Helden.

Man darf mir sehr gerne in den Kommentaren argumentativ widersprechen!

 


*Danke für den Hinweis an dieser Stelle übrigens! Davon wusste ich selbst noch gar nicht.

**Ganz wichtig: Es ist nur der Film gemeint! Die TV-Serie klammen wir hier ganz bewusst aus, weil sie nicht Teil unserer Arbeit ist und sein kann!