| Artist: | Superhero Unit Studios |
| Album: | Superhero Unit |
| Year: | 2024 |
| URL: | http://superherounit.de/ |
| 0:00 | Intro |
| 2:30 | Warum dieser Film? |
| 7:12 | Zusammenfassung in einem Satz |
| 8:22 | Hinweis zur Second Unit #13 |
| 9:17 | Filmbesprechung |
| 1:00:57 | Bedeutung für das Genre |
| 1:12:59 | Gehört der Film in den Kanon? |
| 1:24:27 | Nächste Sendung: The Dark Knight Rises [2012] |
Arne:
Ich habe äh vorhin äh im beim Scrollen durch äh videobasierte Social Networks, Was äh hätte ich nie gedacht hätte, dass ich das dann irgendwann mal nutzen werde, aber was tatsächlich so vor Entertainment Purposes äh gewisse Qualitäten hat, die ich nicht erahnt hätte. So dieses äh random Videos vor die vor die Füße gespült kriegen, wenn wir den Algorithmus so ein bisschen angelernt hatten Äh ich habe äh eine eine ganz großartigen Ausschnitt, Aus, äh wie hieß noch mal dieser Footballfilm mit Adam Sandler, wo er so einen absoluten, spielt, also so einer der frühen Adam Sanders, als das noch nicht so eine völlige Red Flag war, sondern.
Christian:
Den Waterbold? Nee, wie ist er?
Arne:
Nee, also es war so die Zeit, ne, irgendwie Mister Gillmore oder Happy Gilmore oder so.
Christian:
Nicht war das Football?
Arne:
Ey whatever, auf jeden Fall ähm gibt's da so eine so eine Szene, wo er in so einer, Gameshow äh ist und dann soll er quasi anhand von äh großer Weltliteratur sucht sich die Kategorie auch noch aus, soll er irgendwie den, Hergang der industriellen Revolution äh mit mit Buchzitaten belegen und so weiter. Und er ist halt in diesem Film so eine Figur, die einfach so dumm wie Brot ist und steht dann da und erzählt irgendeine Geschichte über seinen Hund und äh versucht, das damit zu vergleichen dann antwortet der ähm der der Moderator so, ich kriege das nicht mehr ganz so so guckt ihn so völlig trocken, also, Bei, The most insaintly Idiotic thing I have ever heart in my Life und da kommen so zwei, drei Sätze, die einfach so perfekt äh auch wieder für Wind, falls es irgendwann mal wieder geben sollte für unser Soundboard geeignet.
Christian:
Das gehört da rein, ja.
Arne:
Das ist dann so, dass es dann die Sendung schließen wir dann so ab mit dem Zitat Dead Was by Farr the most in Saint Lediotic thing I've somebody say in my Life oder so ähm.
Christian:
Aber ich glaube ganz so schlimm wird's hier nicht oder?
Christian:
Na ja, man muss sich ja ein bisschen unter Wert verkaufen, ne. Dann fischt man vor Kompliments. Tja.
Christian:
Mhm.
Arne:
Na ja, jetzt sind wir ja bei Superhero Unit nicht bei Ihnen auf Talk.
Christian:
Und jetzt sind wir schon wieder bei Spider Man.
Arne:
Spider-Schwein, Spider-S.
Christian:
Nein, nein, nein, nein, nein, so weit sind wir noch nicht,
Christian:
Das kommt später. Jetzt sind wir im Jahr immer noch im Jahr 2012. Wir reisen weiter durch die Superheldinnenfilmgeschichte, bleiben im selben Jahr, aber kommen jetzt an bei Viren Mazing Spider Man.
Arne:
Oh yeah.
Christian:
Ja, ich äh gehe mal hier so ein paar Stichworte durch, die wir ja hier so ein bisschen ähm versuchen zu pflegen. Und zwar ist ja so ein bisschen am Anfang die Frage, so wie wir an diesen Film rangehen, mit welchen Erwartungen? Ähm wir wir haben ja hier so einen Speiseplan durch, durch den wir uns hier durchsnacken im Laufe dieses warum haben wir denn dazu gepackt? Was sind da vielleicht so unsere ähm Standpunkte im Vorfeld? Hast du da irgendwas?
Arne:
Ähm äh so was, was schon fast, also in herentes Selbstverständnis ist, dass man erstmal graben muss, was da vielleicht die Begründungen sind, die man mal artikulieren könnte. Ähm will sagen, Spiderman natürlich auch so im kollektiven Geist einer der bekanntesten und wichtigsten und und äh populärsten Superhelden äh ich ich so unsere Generation, die jetzt so zwischen Mitte dreißig.
Arne:
Ähm, Ist ja irgendwie auch damit groß geworden. Also wenn ich mich so erinnere, das habe ich sicherlich in alten Episoden schon erzählt. Ich habe nicht viel Comics als Kind gelesen, aber die, die ich mir in unserem kleinen Comic-Bookstore in Braunschweig äh am Hagen Markt, Dann mal geholt habe. Das waren dann so völlig völlig schräge von Panini zusammengeklauerte Editionen von Spiderman-Comics, Ähm die haben dann teilweise, Das waren wie so Volumes, ne, so mehrere Hefte in eins, aber dann auf so ein A5-Format runtergeschrumpft und wie so ein äh wie so ein Taschenbuch, also quasi, nicht so ein irgendwann in den 90ern muss das gewesen sein, ne. Also ich ich die Zeit kann ich so eingrenzen, das das müsste man jetzt mal recherchieren. Wann das erste Mal dieser bei Spider Man vorkam, das war ja dieser abkömmlinge, glaube ich, auch in irgendeinem neuen Film jetzt auftaucht, ne? Ich glaube, in Venom 2 ist Carnage am Start. Äh.
Arne:
Der sich davon Venom ab absondert und, in den also quasi so wahrscheinlich damals mit etwas Zeitversatz in Deutschland rausgekommenen laufenden Amazing Spider Man Heften, da lief grad dieses Maximum Carnage Event, Ähm und na ja so also so aus der Historie von Spider Man gab's dann also völlig komische zusammengewuselte, Edition die es war wie so ein lustiges Taschenbuch quasi, ne. Ich glaube es ging auch so in die Richtung diese Assoziation vom lustigen Taschenbuch zu erzeugen mit diesem Format. Wenn du das so überlegst, wie viel auf so eine Comic Seite draufpasst und das dann auf A 5 runter, also quasi unlesbar. Aber na ja, als Kind, alles cool. Dann gab's ja auch Spider-Man-Zeichentrickserien und also ich ne, ohne ohne groß sich mit Comics zu beschäftigen, So Batman und Spider Man, glaube ich, so die großen Comichelden, die man auch in den 90ern als Kind irgendwie gekannt hat.
Arne:
Na ja und ähm dementsprechend ähm ich glaube, wir haben noch gar nicht so viel jetzt hier ähm dieses Reboot-Ding, was jetzt ja immer stärker wird in, Unit unten drin gehabt, ne? Ähm ich meine, die Raymi Spidermans, die haben wir ja alle besprochen und äh bei Batman war ja schon immer mal wieder so dieses Reboot-Ding, also spätestens seit Nolan dann, Etwas, äh wo wir auch ja drüber geredet haben, wie macht man oder was passiert jetzt, wenn man plötzlich mal mit so einem ganz anderen Ansatz, Das Ding macht und äh bei dem Film hier, äh das können wir ja dann auch mal ergründen, ist das eine andere Ansatz, wenn ja, welcher, was soll das für ein Ansatz sein und Wie knüpft man an so einen na ja doch wie ich finde, recht hochliegende Messlatte wie diese Rayme Trilogie dann an äh oder auch nicht.
Christian:
Vor allen Dingen 10 Jahre später, also zehn Jahre nach dem Start von Raymi startet jetzt diese Amazing Spider Man Geschichte oder auch, da muss ich jetzt noch mal ganz kurz überlegen, ich glaube, fünf Jahre nach Spider Man drei? Spiderman drei.
Arne:
Ja sieben, 7 war zu, sieben oder acht, ne? Also lass das vier, fünf Jahre gewesen sein. Ähm.
Christian:
Also nicht viel, ne, nicht nicht also sehr dicht beieinander und auch gar nicht so, Aber da werden wir vielleicht gleich noch ein bisschen drauf zu sprechen kommen. Da möchte ich auch drauf sprechen. So, du hast Recht, das Stichwort Reboot was wird hier wie, neu gestartet. Ist auf jeden Fall super wichtig. Ähm ich versuche das nämlich auch mal hier in meinem äh ich
Christian:
Versuche das wieder zu kultivieren. Ich versuche, diese Filme in einem knackigen Satz immer zusammenzufassen, der dann irgendwie auf so eine DVD-Hülle äh gedruckt werden könnte. Und ich habe mir Folgendes überlegt. Also, Aus großer Stärke folgt große Pflicht oder auch irgendwie kommt man das alles so verdammt bekannt vor?
Arne:
Ja
Christian:
Ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist, aber dieser Film schafft es, diesen wirklich also mehr als legendären Satz der, glaube ich, halt in die größere Popkultur eingewandert ist aus großer Kraft voll, großer Verantwortung ist ja die Formel, die der erste Rahmy-Film so, fantastisch auf den Punkt gebracht hat, den umgeht dieser Film ja, also mit ganz, ganz viel Aufwand äh versucht.
Arne:
So Bröckchen daraus ein, damit man so dran erinnert wird, ne, aber.
Christian:
Der Moment, der eine ganze Generation Spiderman in einem Satz erklärt hat, ne, auch in diesem Rahmy-Film, Onkel Ben liegt im Still und so weiter.
Christian:
Und wie sieht es denn hier irgendwie notgedrungen ja noch mal, aber versuchen, anders zu machen ähm da da müssten wir, glaube ich, auch drüber, drüber quatschen. Ähm noch ein ganz kurzer Hinweis äh an dieser Stelle. Es gibt auch eine Second Unit zu zu dem Film. Also wir haben den damals in Ausgabe dreizehn.
Arne:
Wollte grad sagen, das muss er ganz früh gewesen sein, ne? So einer eurer ersten, ja, ja.
Christian:
Das muss da so irgendwie so ich weiß gar nicht Herbst äh äh Sommer, Sommer 2012 gewesen sein und den haben wir auch dann glaube ich ziemlich zeitnah nach dem Kinobesuch, ich glaube nach dem gemeinsamen Kinobesuchtermin und ich dann auch besprochen. Also, wenn man da noch mal reinhören will, Ausgabe dreizehn, werde ich auch verlinken. Das ist halt eben auch die Besprechung direkt aus der Zeit und ich kann mich noch so ganz dunkel dran erinnern, wie ich den Film wirklich mögen wollte, aber auch schon damals an manchen, echt auch Schwierigkeiten hatte den Film zu mögen. So ähm und da werden wir glaube ich auch ein bisschen äh drauf eingehen.
Arne:
Klingt als ob du dem Ganzen sicherlich auch aufgrund deiner Affinität zum Genre denn noch etwas wohlgesonder warst als ich. Ich habe ja eben so aus der Superhero Unit Brille schon mal etwas umrissen. Warum und wie und Erwartungen und so weiter. Äh ich habe den Film nur einmal gesehen. Das war auch damals nicht im Kino weil als er dann auf Blu-Ray kam, des letzten Ausläufer von klassischen Videothek Liveverhalten dann irgendwann mal aus der Videothek geholt und geguckt.
Arne:
Ja und ich ne war auch damals schon so dieser ganzen Reboot-Nummer relativ skeptisch gegenüber. Ich bin ja häufig so ähm, Dass ich sage, ich ich fände es schön, wenn Dinge einfach mal für sich stehen könnten. Natürlich wusste ich damals auch noch viel weniger, Wie komme ich so funktionieren und dass also natürlich Comics auch in Filmformen gebracht, Sind ja die Blaupause dafür, dass Dinge nicht für sich stehen, sondern hundertfach variiert in, Neuem Gewand, neuem, alten Gewand, komplett altem Gewand irgendwie wieder aufgewärmt werden, Und insofern ne, ständig zu rebooten, zu prequeen, sequen, neu zu erfinden, Soft zu rebooten und was da nicht alles mittlerweile getan wird, ist ja halt so Comic one one, ne. Insofern Das das war mir damals noch nicht so ganz klar und ich hatte einfach erstmal so die die Frage so why, ne? Ähm ihr habt mir gedacht, wir haben, von noch nicht gar nicht so lange her, haben wir drei Spiderman-Filme, die, gut sind. Ähm ich weiß, du bist nicht so ein Fan des Dritten, aber ich finde ja auch, dass der so seine Qualitäten hat, haben wir auch schon drüber gesprochen.
Arne:
Und dann war ich so mit verschränkten Armen da auf meiner Couch, habe gesagt, so jetzt überzeuge mich mal. Und wenn der Film 1 nicht geschafft hat, dann mich damals zu überzeugen ähm aus ganz vielen Gründen, die wir äh vielleicht noch ansprechen können. Ähm, ich fand's einfach insgesamt extrem überflüssig und äh auch in vielen Aspekten wirklich schlecht. Na ja, mit der Erwartung, Und vielleicht also so einen leichten Spark von ist es halt zwölf Jahre her, ne? Ähm haben wir letztes Mal auch schon bei Avengers gesagt, Mein Filmverständnis ist ein anderes. Das, was ich aus Film ziehe, das, was ich in Filmen suche, ist was anderes. Ähm das ist definitiv der Fall und ähm sicherlich äh solche Themen wie, Familiäre Geschichten und so, die dort aufgegriffen werden, ziehen vielleicht auch noch mal anders. Mal gucken, ne und äh, Ja ich glaube mit unserem ursprünglich gedachten Setup das wird nix mehr. Hier ich ich werde zu alt die zunehmende Altersmilde äh treibt mir das das Willen Dasein aus ne also.
Christian:
Oh, ich glaube, wir werden noch genug Momente finden, wo der alte Arne wiederkommt.
Arne:
Ja, ich ich hoffe es, ne? Also ich bin habe den dann jetzt aufgefrischt und ich wusste auch nichts mehr von dem Film, außer dass irgendwann sich auf einem Hausdach gekloppt wird und dass es irgendwann so eine wie so eine, Trainingsmontage mit Skateboards gibt, ne? Das war so das, was mir von dem Film noch hängengeblieben war.
Christian:
Hat sie dir denn gefallen? Die Trainingsmontage aufm S.
Arne:
Hätten wir damals nicht gefallen und heute nicht.
Christian:
Ja siehst du, da sind wir nämlich schon wieder voll drin. Ich finde die großartig. Ich fand sie damals großartig. Ich fand sie jetzt wieder großartig. Das ist für mich ähm, Also für mich, also vielleicht noch mal größer rausgeholt. Du hast vollkommen recht. Wir sind in diesem Reboot. Die Welt hat sich 2012 auch schon gefragt, was warum, was soll das alles. Ich habe auch in der Recherche gesehen, dass, Dass da Sam Raymi, ja durchaus ähm schon Pläne für den vierten Teil hatte und er war ja beim dritten Teil schon so ein bisschen also er wurde zunehmend frustrierter, Beim dritten Teil war das Studio immer mehr mitgesprochen hat. Hatten wir glaube ich damals auch so ein bisschen besprochen, dass der Venom im 3 Film, der da auftaucht, eigentlich keine Idee von Sam Raymi war, aber das Studio, Hat gesagt, also Sony hat gesagt so, nee, den wollen wir aber und der ist populär und ne, dass man da so gemerkt hat, aus diesem, ich sage mal, etwas mehr, türgetriebenem Spiderman von Sam Raymi wurde langsam der Spider Man von Sony und dann hat Raymi ja auch hingeschmissen und hat gesagt, ey ich mache keinen Vierten. Das äh.
Arne:
Das war mir auch so bekannt. Also ich ich habe mich damals nicht viel damit beschäftigt, aber ich so kurz mal auch wirklich in dieses Y und wie hat sich diese Filmreihe eigentlich entwickelt? Und warum sehen wir jetzt hier, Mark Web ist ein Name als Regisseur von Spider Man ja schon so an an die Grenze zum Pannen an, angrenzt, ne, aber hat er sich ja nicht ausgesucht. Ähm Und äh das war mir auch so bewusst, dass also Spiderman vier von und mit nee, von Raymi geschrieben und inszeniert so, noch so in den Startschuhen stand und dann eine Weile drohte in so eine Production, hell oder abzudriften und dass er das Ding dann gecancelt haben und er keinen Bock mehr hatte. Eben gesagt hat, wie viel Zeit haben wir, bis uns die Lizenz wegfliegt.
Christian:
Darüber müssen wir nämlich aussprechen, weil ähm das ist ja bis heute noch so und wir sind jetzt im Jahr zweitausendvierundzwanzig, We have scenes some shit, also äh da werden wir auch noch drüber sprechen, was dieses ganzes wem gehört Spiderman überhaupt und wem gehört Spiderman in filmischer Fassung und welchen Teil von Spider Man, gehört jetzt noch wem und wie, da werden diese Lizenzverträge auch immer absurder, Aber das war glaube ich damals 2012 auch schon klar, dass dieses also wenn Sony kein Spider-Man macht, dann ist er weg. Ne, das war halt eben auch dieses du hast diese Frage so schön gestellt. Warum? Warum dieser Film? Warum dieses Reboot? Und ein Grund war ja Ramy weg. Äh Filmstudio Sony sagt aber.
Christian:
Wir wollen ihn behalten, den Spider-Man, ne, also das der hat ja schon ordentlich Geld gedruckt in den in dieser Trilogie und da war dann glaube ich auch diese Notwendigkeit.
Christian:
Da ein Film machen zu müssen. Erinnere dich nochmal, dann hatten wir doch auch besprochen den Fantastic Four von, Bernd Eichinger glaube ich, ne, der ja auch nur existierte da dreiundneunzig, vierundneunzig, damit man die Lizenz halten kann und so. Also das ist ja auch Teil dieser, dieser ähm ähm dieser Thematik, in der wir uns bewegen, ne, dass ja oft die, Filmrechte gar nicht daliegen, wo sie irgendwie ausgeführt werden und dass man gerade im Jahr 2012 nach den Avengers mit den Avengers gut gleiches Jahr, aber man hat gemerkt so, da geht was Dark Night hat 2008 die Milliardengrenze gebrochen, so der der Boom ist ja ist ja im vollen Gange und da wollen sie alle ihren ihren ihr Kuchenstück von abhaben und Sony das äh Filmstudio hat eben auch diesen Deal und hat gesagt so ey, ne, also 2008 mit der PlayStation drei noch irgendwie den offiziellen Film, Schriftsatz auf die Playstation geklebt und und Tech-Demos mit Schauspielenden von Spider-Man Dreieck oder zwei gemacht. Also diese Symbiose von Sony und Spiderman, die ist halt auch in vollem Gange und da hat man eben gesagt, so, Es muss irgendwie weitergehen, es soll irgendwie weitergehen, Rameos raus und dann hat man sich Mark Web geholt, der ja, äh vor diesem Film mit einem Film ja auch gepunktet hat, der mir auch sehr nah am Herzen liegt.
Christian:
Ein ähm ein ein ja was ist das für eine Liebeskomödie, Romanze, die aber vor allen Dingen, So also schon super charmant und supertoll geschrieben ist. Springt viel hin und her, aber die halt eben auch so dieses also so so eine zeitgenössisch-moderne Romanze irgendwie auch darstellt und auch so eine, Also, junger Mensch sein, verliebt sein als junger Mensch halt eben auch da in den in den Vordergrund stellt. Und ich glaube Mark Grab kommt auch so ein bisschen aus dem Musikvideo-Bereich und, wenn wir jetzt mal diese Prämisse einfach schlucken und sagen, ja es muss einen Spider-Man geben so. Wir sind halt, ne, Kapitalismus und okay, das haben wir jetzt alles gesetzt. Wer, wie, was ist denn ja die nächste Frage? Und da zu sagen, ey, wir holen mal diesen diesen Indie-Filmemacher, durchaus auch, Mit diesem ersten Film so Stempelcharakter und und Handschrift vielleicht doch bewiesen hat. Den holen wir jetzt rüber zu Spiderman und ich finde bei Amazing Spiderman merkt man.
Christian:
Man merkt, warum Raymi gegangen ist. Man merkt Versatzstücke, glaube ich, so des Studios. Man merkt da so ein, so ein, Komitee, was da irgendwie rumwurschtelt, aber in den für mich besten Momenten des Filmes merke ich einen Mark Web, der, sich in so ein paar Momenten noch irgendwie entfalten konnte und ich mochte zum Beispiel eben diese, Skateboard-Geschichte oder auch die Liebesgeschichte äh Amastone als Stacey, ähm Andrew Garfield als Peter Parker Spiderman, Die beiden haben sich da irgendwie auch am Set kennengelernt und waren dann danach ein paar ich finde das funktioniert alles. Der Cast ist super, die Besetzung ist super Garfield Finde ich funktioniert auch als Peter Parker Spiderman. Die beiden funktionieren in dieser Liebesgeschichte und sobald da irgendein Indie-Pop-Song irgendwo ansetzt in dem Film, merke ich, okay, so, das der Part, so funktioniert für mich und der ist für mich auch, Sage ich mal, anders genug im Vergleich zu Rami, dass ich sage, okay, Klar, der Typ rennt immer noch die Wände hoch und kann irgendwelche Spinnweben verschießen und hat eine Maske auf, aber hier merke ich so eine gewisse Nuance oder so einen gewissen anderen Schwerpunkt in diesem großen Mythos. Das hat mir gefallen.
Arne:
Und da äh kann ich dann auch nochmal zu mit einsteigen ähm, Das, was du grad beschrieben hast, das habe ich nämlich damals beim Erstsichten einfach überhaupt nicht in dem Film gefunden, ne. Also ich glaube, ich habe Five for the Days auch erst gesehen, nachdem ich den Spiderman-Film gesehen habe. Mag den auch gern, muss ich sagen, ist so, Das ist so so so ein Produkt seiner Zeit auch, wenn du den heute guckst schon wieder, weil auch so dieses verspielte Inszenieren, so dass das erinnert mich so sehr an Michelle Gondrin, Nullerjahre und solche, ne, so dann plötzlich mal so eine Musicaleinlage, dieses ganze Post moderne Ding mit Zeiten hin und her springen und so weiter, bin ich bin ich Fan von von so einer Art Filme zu machen und ähm ich glaube, ich ich habe vielleicht auch, wenn ich das jetzt rückwirkend betrachte, über so, Den den Charme, den Mark Web auch entfalten kann mit dem, was er da macht und schreibt und inszeniert, vielleicht auch erst kennengelernt oder verstanden und, Das unterbewusst jetzt in das Rewatch von dem Spiderman-Film wieder reingenommen, diesmal, ne. Ich habe ja meine Altersmilde angesprochen. Also die Skateboard-Szene jetzt nicht unbedingt.
Arne:
Aber ich verstehe, wo du herkommst, wenn du das so beschreibst wie eben, aber in vielen anderen Dingen, ne, ganz analog zu der Avengers-Folge letztens, wo wir auch gesagt haben, du merkst da viel, Studio- und Blockbuster-Ansatz, da steckt Geld hinter und das und das muss halt funktionieren und so, aber da blitzt halt immer wieder auch schon so dieser, na ja, eigentlich in die Filmemacher mit seinem eigenen Kopf dann auch durch. Witzigerweise und auch überraschenderweise für mich habe ich das bei dem Film jetzt auch in in vielen Momenten dann doch drin gefunden und, Also so was was für mich an dem Film halt überhaupt nicht funktioniert, ist eigentlich all das, was so generischer Blockbusterkram ist, Also so so die die Art wie die Story ihre Beats abarbeitet, super generisch.
Christian:
Dritte Akt.
Arne:
Äh ja das das dieses komplette Rumgeprügel und mit mit, wirklich völlig völlig austauschbarem Orchester-Score auf Dramatik getrimmte Finale und so weiter. Kannst du völlig knicken, aber, Auf der anderen Seite habe ich dann eben das Gefühl, kann anscheinend Figuren schreiben, die einen menschlichen Kern haben, der mich schon fast unangenehm was zu sagen, aber der mich im Laufe dieses Films dann teilweise sogar richtig berührt hat, ne, ähm also so.
Christian:
Wirklich milde geworden. Was ist da los? Also das ist ja Wahnsinn.
Arne:
Das also ich finde nämlich diese eine also der der Aspekt so.
Arne:
Ich finde es der erste Akt ist viel zu lang, diese ganze Coming-of-Age und was hat jetzt hier mein Vater gemacht und ich spioniere dem nach und so weiter. Das ist alles so relativ langweilig, aber, Also so ab diesem Drama mit ähm er bekommt die Kräfte, dann die der Anke Ben Arg, Und dann dieses Realisieren, was habe ich da eigentlich gemacht? Was hätte ich da machen können? Also ohne dass es ausgesprochen wird, ne? With great power comes von Sibility. Ähm und was dann so passiert.
Arne:
Das funktioniert für mich menschlich ziemlich gut und auch auch gar viel, den ich, Äh am Anfang des Films völlig fehlbesetzt finde, also was ich noch dazu sagen muss ähm dass damals vor außer einem Punkt für mich, Dass ich, dass ich so diese Art von Garfields Figur erstmal, wie er wirkt, wie er aussieht, wie er auftritt und wie er geschrieben ist, viel zu cool für diesen Peter Parker fand, ne? Das das war so was weswegen ich dann damals auch gesagt habe absolut Fehlbesetzt und also Fehlbesetzt, unfehl geschrieben. Ähm heute verstehe ich, Viel mehr so dieses Konglomerat aus, Modernen Spiderman, der halt irgendwie Sprüche kloppt, sarkastisch ist, irgendwie so ein, so ein eigentlich Querkieger ist, der nix so richtig ernst nimmt, aber trotzdem die Welt rettet, ne, so, Prototyp Hipstatin irgendwie, ne, nur nur Dauerironisch ähm, So, weiß ich nicht, der moderne Spider-Man, der könnte irgendwie auch in den Frühzeiten keine Ahnung, auf eine hätte seinen Tumbler haben können und nur irgendwelche Memes posten so, ne?
Christian:
Nee, nee, das das äh er bringt ja alles, ne. Also so cool für Tumbler ist er dann auch wieder nicht.
Arne:
Ja gut, es haben die haben die Falschen dann Geld gegeben für den Film, ne? Aber also so dieser dieser Spirit von Nuller und Zehnerjahre, Ich nenn's jetzt mal so, ist nicht so ganz gemeint, aber in Ermangelung von besser Formulierung, so diesem, latent Hipstery von irgendwelchen korkigen Leuten. Das ist halt ja auch irgendwie so in die Blaupause, ne? Und das hat Mark Web irgendwie auch drauf, aber, Der moderne Spider Man, der mir damals auch noch nicht so richtig bekannt war, ist halt auch viel so, ne. Also ich hatte damals so diesen Klassik Spider Man, der halt als Peter Parker so ein so ein Mensch, den man halt nicht mehr wahrnimmt, wenn er auf der Straße an einem vorbeigeht, ist, ne?
Christian:
Du musst man muss ja auch dazu sagen, im Jahr 2012 hat sich auch schon die Welt weiterentwickelt, ne, nur weil du eine Brille getragen hast, warst du jetzt nicht der Außenseiter in der Schule, so das in den Sechzigern noch so oh der der Nerd ne das Problem. Die Nerds haben mittlerweile die Welt beherrscht. So dem kannst du nicht nur irgendwie so oh du hast einen Gameboy. Du bist ja der Nerd. Sondern also das fand ich direkt also es hat auch mit meiner Sehgewohnheit eigentlich gebrochen, dass Peter Parker irgendwie skatend da durch die Schule fährt, wo ich mir so denke so hallo, cooler geht's nicht, ja also Skateboard war immer der Begriff von Coolness so, als ich.
Arne:
Der Punkt, ja.
Christian:
Bin, aber zu sagen, na ja, aber 2tausend012 ist das vielleicht dann eher wieder uncool, beziehungsweise, was uns auch filmisch in den Achtziger, 90ern als uncool geprägt wurde taugt halt einfach so fast eine Generation später nicht mehr so also.
Arne:
Also das das ist so richtig schön dieser Kontrast. Ich weiß nicht. Ich glaube, es war das dieses ne Reboot von twentyone Jump Street wo ähm hier, Wie heißt er magic Mike ähm nee, das äh der war ja im Original und in twentyone Jump Street Reboot waren ja Filme dann, ne.
Christian:
Ja.
Arne:
Genau äh quasi so, der ja dann als als Undercover Agent an die Highschool zurückgeschickt wird und aber zehn Jahre schon von der Highschool runter ist und erstmal so den mäßigen so, ja, jetzt müssen wir hier mal zeigen, wer der coolste ist, vor allem in unserem Mustang vor und wer uns hier doof kommt, kriegt gleich auf die Fresse und den Rucksack darfst du nur auf einer Schulter tragen und dann kommt halt in die Schule und alle sind so, sind so zugeknöpfte Programmierer, Nerds und gucken ihn so an, findest du nicht, dass das für die Umwelt total, ist und großes Auto zu fahren, so dass das fand ich sehr schön damals so als Sinnbild dafür, wie die Zeit sich gewandelt hat und das passt auch hier irgendwie ganz gut, ne so.
Christian:
Hat das hier auch irgendwie ganz frisch so, was die mit mit dem, wie heißt der, Flash? Flash, Thompson oder so, ist doch dieser dieser Schul-Bulli, den am Anfang ja wirklich so.
Arne:
Auch seit den seit den 60ern schon gibt, ne? Flash, hat Peter Parker immer quasi durch dieses Essenstablett in ins Gesicht gehauen und so.
Christian:
Und das haben wir, glaube ich, bei Raymi auch so irgendwie gehabt, ne. So, ich haue dich, stecke dich hier irgendwie in den Spind und ich ziehe dir irgendwie die Buchse über die Ohren. Und dann als dann eben der Onkel Ben gestorben ist, spoilerlahm, ja. Und also da habe ich schon gemerkt in der Szene, also so hat sich das zumindest für mich angefühlt, dass, Er halt so eher entwaffnend auf Peter Parker zugegangen ist. Wahrscheinlich weil der selber so seine Päckchen zu tragen hat.
Arne:
Äh es war auch in einer kurzen Szene echt gut verpackt so, ne. Ähm.
Christian:
So im Sinne von so ey, weißt du was? Ich glaube, du könntest mal eine Umarmung gebrauchen, Kollege und Peter Parker ist aber noch in diesem alten Muster so drin und trauert halt immer noch so, Das fand ich halt irgendwie spannend, also ich glaube, dass die da was mit ihm versucht haben. Ich weiß nicht, wie's wie's in der Fortsetzung weiterging, aber auch da so eine, für mich etwas ungewohntere Dynamik, ne so der Bulli der schon im selben Film glaube ich ein bisschen weicher wird und dass diese toxische Beziehung, die die beiden haben, dann eher auch ein bisschen besser wird irgendwie so. Das ähm ja.
Arne:
Ja, irgendwie ähm zumindest so ein so ein Ansatz davon, diese auch sehr, Plakativen und und äh Checkbox-mäßigen Charaktertypen, die eben in US-Hollywoodfilmen häufig vorkommen. Na ja eben vielleicht so ein bisschen zu hinterfragen. Also ich ich fand, ne, was sogar beschrieben hast, die Szene mit dem Flash, als er dann quasi da ähm ja, eigentlich nur Peter sagen will, mehr oder weniger, dass er dass er dass ihm das leid tut, dass er das gehört hat und dass so ein da steckt sehr viel drin, ne. Da kannste also ich habe da gleich so rausgesehen, okay, vielleicht so ein bisschen auch so dieser dieser Ansatz so, okay, ohne es jetzt groß erklären oder entschuldigen zu wollen, aber so ein Bulli, der kommt nicht von irgendwo her und Und äh ne äh vertrimmt die Leute so. Der hast du ja grad als Päckchentragen bezeichnet. Der wird auch viel Scheiße durch haben und plötzlich klickt da irgendwie was, ne? Also, selber auch irgendwie jemand gestorben et cetera, ne. Ähm.
Christian:
Genau, so aus dieser Rolle, aus dieser Maske heraus, äh äh diese Maske ablegen können, so das das äh hat er mir auch hat er mir auch gut gefallen. Ähm ich will noch was aufgreifen, was du ähm grad noch gesagt hattest. Ähm, Für mich funktioniert diese Coming of Age Geschichte eigentlich relativ gut, ich will's halt trennen von ich ich hab's mal so für mich in den Notizen so als ähm, Ja, ich weiß nicht, ob Laur das richtige Wort ist, aber so diese, ich sage mal, diesen alles, was so diesen großen Spiderman-Mythos betrifft und was man versucht, dort zu verändern und dort, umzustrukturieren, das funktioniert für mich weniger und da ist ganz besonders diese Geschichte mit Peter Parkers leiblichen Eltern so ein Punkt. Ähm, oder wird wird auch noch so ein so ein größerer Punkt. Das haben sie auch komplett in den Sand gesetzt und komplett vermasselt und ich glaube, das ist auch eher das Studio ähm, Also Marc Web, so, der hat den Film auch nicht geschrieben, da waren irgendwie drei andere Leute dabei. Ich glaube, einer der Harry Potter Autoren und so. Ähm also der der Drehbuchautor von den Harry Potter-Verfilmungen ähm.
Christian:
Ich finde, also diese diese Coming of Age, in die Geschichte junge Menschen sind jung und irgendwie so willst du mit mir aufs Date und ne und ja aber doch nicht und man mag sich, aber man zeigt es nicht und das hat Schwierigkeiten sich irgendwie zu äußern und über Gefühle zu sprechen. Das hat für mich alles besser funktioniert, aber sobald es dann halt an dieses große ja an diesen groß geschriebenen Mythos ging, so wo wo wo halt also, Das fällt für mich halt mehr und mehr auseinander, weil man, glaube ich, auch keine richtige Vision hatte, was man dort zu erzählen hat und vielleicht eben auch anders machen will, außer irgendwie zu sagen, alles ist in irgendeiner Form vorbestimmend, vorbereitet worden ähm, Da gab es, ich weiß, ich ich bring's immer ein bisschen durcheinander, weil es gab glaube ich im zweiten Film so rausgeschnittene Szenen, die glaube ich in einer finalen Fassung oder im Ersten, im Zweiten. Da gab's dann, glaube ich, irgendwie eine Szene mit Peters E Vater am Grabstein von Uncle Pen oder an seinem eigenen Grabstein, der tauchte auf einmal wieder auf und irgendwo gab's dann so diese Idee, dass, sein Vater, diese kinetisch manipulierten Spinnen, also die hat er ja erzeugt, das war ja sein Experiment da irgendwie und die hatte im Vorfeld schon auf Peter so programmiert, dass die Spinne nur ihm beißen wird und das alles so mit ihm kompatibel ist, Genau das, so dieses.
Arne:
Ich habe das genauso empfunden. Ähm es sind ja also Comics sind ja in der Art und Weise, wie diese Universen entstehen und wie uns, meistens aufs Übelste geredkont, irgendwelche Beziehungen zwischen Figuren dargelegt werden, die reinsten Soap-Opras, ne. Das ist ja auch ein Mechanismus, der einfach seit ganz langer Zeit schon besteht, so Soap Opera ist ja immer so alle relevanten Dinge der Welt sind durch fünf verschiedene Personen äh äh angeleitet und, jedem Verband und genau so und äh genau diese dieses Hope-Opra-Mechanismen habe ich hier so so völlig unnötigerweise dann auch drin gesehen. Dieser ganze Quark mit seinem Vater, also ich habe den zweiten Film, nie gesehen, beziehungsweise die ersten zehn Minuten und dann hat mich das so genervt, dass ich den damals ausgemacht habe und nicht weitergeguckt habe. Ähm aber, so wie jetzt im ersten Film hier quasi so ganz vage Plain Crash und äh sowas gesagt wird, da, ist es im Grunde schon vorprogrammiert, so wie das angelegt ist, dass der Vater doch nicht tot ist und genau den Red Con Quatsch, den du jetzt erzählst. Es war alles schon immer genau für Peter. Wir wussten nur nicht und bla und blubb völlig unnötig, ne? Ähm, Ich finde, das ist auch so.
Christian:
Nicht und geht völlig an der Figur vorbei, weil das.
Arne:
Genau das wollte ich grad noch sagen, ja. Ähm so dieses der der der every day-Guy, der so seinen täglichen Struggle hat, der nicht so richtig in die Welt passt, ne? Jetzt haben wir ja schon festgestellt, hier auf eine ganz andere Art und Weise als der klassische Peter Parker, aber Er ist ja schon auch irgendwie so ein mehr oder weniger Einzelgänger. Macht halt seinen Fotokram, skatet vor sich hin, ist halt nicht so der der Mainstream-Kitty, der da irgendwo an der Schule mit unterwegs ist. So die die Kraft, die dieses Spider-Man-Geschichte ja auch immer hatte, so auch als Empowerment für Jugendliche et cetera. Die ist ja auch grade darin so vom Fundament angelegt, dass es eben heißt, ne äh mit mit den richtigen moralischen Werten und äh wenn du deinen Kram zusammenkriegst und wenn du irgendwie kämpfst und wenn, wenn wenn wenn du auch immer denkst, das ist alles aussichtslos Fahrt, jeder kann irgendwie seinen Teil beitragen und kann Gutes tun und so weiter und du bist nicht so, Unsichtbar und und äh, unfähig, wie du das selber vielleicht denkst und so dann so zu REDCON, so, ne? Also es gab quasi den Masterplan, um um Peter Parker zum Superhelden zu machen, ist so gähn hoch zehn. Ähm.
Christian:
Ja und und, Der Witz bei Spider Man und also auch bei den bei den Raymy Spiderman, wenn wir jetzt filmisch auch auch argumentieren, war ja auch dass, Also das hat ja auch ans Publikum, also auch ans Publikum der Comics und auch ins Publikum der Filme, ja auch so diesen Spiegel vorgehalten und gesagt so, na guck mal, ähm Power-Fantasy schön und gut, Vielleicht kriegste denn das Mädchen, wonach du dich immer gesehnt hast, aber spätestens in der Fortsetzung hast du halt super Schwierigkeiten, das zu behalten, weil aus großer Kraft voll große Verantwortung ist halt nicht damit getan. Auf dem Basketballplatz jetzt irgendwie dem Bulli einen reinzudrücken so, sondern die Verantwortlichkeiten, die danach auf dich einprasseln, sind eigentlich viel größer als alles, wovor du dich irgendwie, weggeträumt hast, deinem jugendlichen da sein, ne? Wenn nicht doch erstmal größer, schöner, schneller, weiter, besser bin, dann sieht die Welt mich auch endlich, wie ich bin. So ja aber dann kommt halt irgendwie dieser Typ ausm Gulli und will dich irgendwie töten, so, das ist halt jetzt auch nicht unbedingt das, wie du.
Christian:
Empower-Fantasy äh gesehnt hast. So und da dann dieser ganze diesen ganzen Vorbestimmungs-Quatsch irgendwie reinzudrücken, untergräbt das halt alles, dann dann dann ist da nichts mehr mit äh Ironie des Schicksals und ne äh hättest du dich hier irgendwie an der Ecke noch mal besser entschieden, dann wäre auch dein großes Trauma vermieden gewesen, sondern, ist halt irgendwie alles jetzt zum vorbestimmter Blödsinn, ne? Es ist dieses.
Christian:
Also das ist dann mehr so diese Young Adult Geschichte, so dieses alle also ne es geht ja immer um den Auserwählten da irgendwie, der halt aufgrund seiner Herkunft und die Eltern und das Blut oder die Fähigkeit, Dieses Harry Potter Ding, was Harry Potter ja irgendwie auch ausgezeichnet hat zu sagen, er war ja immer der große äh äh, vorbestimme ne so der dazu bestimmt war das böse Ultimativ und hier die Prophezeiung bei Star Wars und so. Dieses ganze groß aufmachende das ähm, das passt da einfach nicht so wirklich und das meine ich halt. Das ist so dieses das bricht dann auch mit den für mich guten in die Filmmomenten und das, riecht dann so nach Franchise-Building. Das riecht so nach, wie du sagst so dann haben wir Material, das können wir redcon und in der Fortsetzung der Fortsetzung machen wir den Bogen und dann ist alles in Trilogien gedacht und wunderbar perfekt so ungefähr. Und das sorgt halt dafür, also finde ich ja auch, dass so der erste Film auch an vielen Momenten echt strauchelt so, weil er auch glaube ich dann, manche Momenten auch gar nicht so richtig weiß, was er sein will und ich finde das halt auch so bezeichnend, dass Angle Ben halt diese diese also irgendwas sagt er zu ihm, ja. Ich weiß gar nicht mehr, ob das da auf dem in diesem Sterbemoment war oder nachher irgendwie auf der Mailbox oder so.
Arne:
Nee, nee, also diesen Sterbemoment, äh das das haben sie ja glücklicherweise mal ein bisschen anders gemacht, Äh Sie haben ja vorher diesen Konflikt, weil er eben Peter vorwirft, sehr irresponsible zu sein. Ähm.
Arne:
Wo wo ich an sich finde, dass dieser ganze Arg so man hat rausgefunden, der der Vater ähm, Hatte da quasi irgendwelche krassen Forschungen am Start und so aus diesem Bedürfnis raus doch vielleicht irgendwie, Na ja doch noch mal so ein Warum zu finden oder mehr über den Vater herauszufinden geht man dem so nach ähm wie er sich dann da bei Oskorb reinschleicht und so weiter. So in der Theorie ist das alles ganz okay, wir dann diese Kräfte bekommt und Unkel Ben ihm eben vorwirft, wäre das, was ihm fehlt, ne? So, ohne die Power zu erwähnen, Und na ja, dann äh passiert ja, Äh die die die äh typische Geschichte eher stoppt den Gangster nicht, der Gangster erschießt dann, Äh Anke Ben, weil Ankel Ben eben derjenige ist, der nicht den Typen äh der da was überfallen hat mit der Knarre weiterrennen lässt, sondern äh versucht den zu stoppen, ne, weil er einfach irgendwie moralisch ist. Oder selbstlos oder dämlich oder wie man das auch immer nennen soll. Ähm na ja genau, aber, ne, über um Responsibility geht's. Und, Na ja ich finde ähm die da da wird dann der Film aber tatsächlich relativ stark, was diese Themen betrifft, weil ähm na ja so zum einen wie.
Arne:
Wie man doch merkt, Das äh Ben und May natürlich irgendwie tolle Ersatzeltern für ihn waren, aber das ist natürlich nicht spurlos an einem Kind vorbeigeht, wenn die Eltern plötzlich nicht mehr da sind. Da gibt's so ein, zwei Momente, wo dann wo dann irgendwie auch, Peter dann streiten sie sich und er sagt dann, ja, Wäre toll gewesen, wenn mein Vater dann irgendwie selber hier äh gestanden hätte, wenn er so verantwortungsvoll war und mir das gesagt hätte. Ähm, und von da ab ähm also merkt man halt, da ist auch was in ihm gebrochen, Und äh so so cooler vielleicht auch skatet oder äh Hobbyfotograf ist und gar nicht so der oder äh so sehr vielleicht auch dadrüber hinweg äh spielt und so gut auch aufgehoben ist bei Unkel Ben und äh May, Ist es dann eben trotzdem was, was an ihm nagt und dass dann, Dieses gebrochene dann noch weiter gefördert wird, weil er diesen Verlust noch ein zweites Mal erlebt. Ich finde, das funktioniert eben auf so einer dramatischen Ebene ziemlich gut und wie er dann auch versteht, ähm, Dass er dann starken Fehler gemacht hat und dann erst diese Rage und diese Rachsucht entwickelt und dann bei dieser bei diesem ersten Showdown auf der Brücke ist so richtig.
Arne:
Auf welchem Weg er eigentlich gerade ist und ähm, Was aber quasi seine seine Moral Opligation ist mit diesen Kräften anzufangen, ähm das wie gesagt, das ist so das ist so der Aspekt des Films, der für mich, wirklich wirklich gut funktioniert hat. Also ich war fast am Überlegen, ob so isoliert betrachtet dieser Teil und äh für mich sogar besser als bei Raymi funktioniert hat. Es ist halt innen viel inkonsistenteren Filmen der sich viel stärker nach allem, was du eben auch gesagt hast, nach nach Studio, nach den den Grundstein für mindestens eine Trilogie legen.
Christian:
Guck dir das Ende an. Ich hasse es auch, wenn solche Filme sich selbst in den letzten fünf Minuten untergraben, um die Tür so weit wie möglich offen zu lassen. Und der Film hat ja auch schon, ganz am Anfang gezeigt, als als Peter da so bei dieser Flash, Bully Geschichte dazwischen geht. Ne so hier komm Peter, mach mal Foto wie ich hier den Typen fertigmache aufm Schulhof und er sagt ja da schon nee lass die Scheiße. So da geht's ja schon los. Da merkst du ja schon äh, ne, so da ist was in ihm, so diese Grenze zu ziehen, ohne Kräfte, ohne irgendwas und dann hast du äh diese, wie du sagst, dieses dieses, traumatische Erlebnis und das doppelte Trauma und er hätte es verhindern können und Onkel Ben, der zweite Vater, der ihm genommen wird und so weiter und so fort. Und dann am also am Ende Captain Stacey, ne, der Vater von Genes Stacey, der erst der große, Spidermans ist aber dann im großen Showdown, ne, Maske runter und ich bin es doch nur und okay, alles klar und ziehe weiter Spider-Man und ich helfe dir so.
Christian:
Der Daniel auf dem Sterbebett zu ihm sagt so ey aber halt meine Tochter hier raus, weil ich weiß halt wie gefährlich die ganze Sache ist und du bist jetzt halt als Spider-Man als Spider-Man hast du andere Verantwortlichkeiten, die du als Peter Parker nicht, nicht mitnehmen kannst sozusagen so. Und da diese Grenze dann auch zu ziehen, ne, auch da vielleicht dieses, in die Teen Drama Coming of Age, Streuselchen reinzuwerfen und zu sagen, so ja, ne, was ich meinte, Power-Fantasy, jetzt bist du der Spiderman, aber so, Das Mädchen kriegt's halt immer noch nicht. Kannst du halt nicht haben, dieser Konflikt so äh äh den den die Raymy Spiderman für mir auch gezeigt haben, ne, so das sind halt die ersten, die irgendwie dran glauben müssen, deswegen trägt er die Maske bla bla bla. Um dann aber noch in den letzten zwei Minuten auch. Also es macht halt auch null Sinn. Es macht alles null Sinn so. Hey Quinn, weißt du noch, dein toter Vater? Dein toter Vater? Ne, ein Versprechen, komm wir brechen's mal und sie grinst und sagt so, ah ja stimmt, mein toter Vater, komm, was war da schon? Also das macht halt keinen Sinn, das macht also wie du auch gesagt hast, die besten Momente und es schafft auch und das weiß ich nicht, ob's auch nur das ob's im Drehbuch überhaupt drin ist und rappt das da so rauszieht oder keine Ahnung, aber es für mich funktionieren, So die Charaktere noch mit am besten. Ja so Uncle Ben, wie du sagst, so die besten Momente sind eigentlich nur, wenn sich normale Menschen unterhalten in diesem Film, wenn ne, Peter kann nicht mit, aber das für mich hat das funktioniert.
Christian:
Auch super besetzt äh äh Martin Schien als Ankel Ben, ne, der versucht ja irgendwie an den Jugendlichen ranzukommen und das funktioniert, aber deswegen ärgert mich das am Ende des, Diese Menschen aus dem Film raus geschrieben wurden, um halt so einen Lego Bausteinsystem aufzubauen und zu sagen, müssen alle Optionen für die Fortsetzung offen halten und dann also es funktioniert halt einfach nicht. So eigentlich hätte sie sich umdrehen müssen, ihm eine scheuern müssen, So wenn er irgendwie sagt, so die besten Versprechen sind die, die man nicht hält. So so nach dem Motto, ey, was wagst du eigentlich? Wie redest du über meinen toten Vater so ungefähr? So, Aber stattdessen grinst sie noch und sagt hi hi. Also das ärgert mich halt so. Das ärgert mich dann in dem Film irgendwie, ähm weil das für mich so bezeichnend ist. Das meine ich mit Studio. Da kommt das Studio und sagt.
Arne:
Diese Ende 20-jährigen Teenager auf der Highschool mit ihrer Libido, ne? Das ist ja auch so was, was mich äh anfangs auch wirklich wirklich hart rausgeworfen hat. Dass ich's einfach so krass finde, dass man da eine, zu dem Zeitpunkt weiß ich 25-jährige und ein 30-jährigen als als Teenager hinstellt. Aber ey erstmal mit freiem Oberkörper und sie küssen sich, ne? Also dass das moralisch vertretbar ist, dann müssen die schon Ende 20 sein in äh America Land, ne.
Christian:
How do you do fellow kids ist immer das Meme, was mir da einfällt. Der ist tief beschämt, der um die Ecke kommt und sagt, na so wie du sagst, äh äh twentyone Jumpstreet mäßig. Also ja, aber, Ja, ist ja.
Arne:
Na ja ähm ja das ist das das sind so Momente, wo dann, Ich weiß nicht, es es gibt manchmal am Ende vom Film so einzelne Einstellungen, die finde ich viel einreißen, was vorher gut funktioniert hat. Mich regt ja auch seit eh und je beispielsweise am Ende von Matrix diese dieser Superman-Moment so extrem auf. Ähm ähm, Und äh.
Christian:
Falscher Podcast, um darüber zu lästern, aber ja, ich weiß, was du meinst.
Arne:
Ne nicht, dass es Superman ist, ne?
Christian:
Ich meine, könnte man auch, könnte, könnten wir auch noch irgendwie reinwerfen, aber äh.
Arne:
Ja gut äh da das ist dann vielleicht äh too much of the stretch so. Ähm genau ähm.
Arne:
Dieses Menschliche, ne, wie gesagt, großer Pluspunkt, ne, Chemie zwischen den beiden passt, plötzlich funktioniert auch Andrew Garfield für mich, also im Grunde genommen, da wo dieser Arg losgeht, ähm, Verlust, Trauerbewältigung, Verantwortung und so weiter da merkt man dann plötzlich, dass er auch eine Range hat und auch schauspielen kann. Ähm ich finde das am Anfang auch relativ blend, was er da so macht und, Die emotionalen Momente später, die kaufe ich ihm ab und also selbst, also so diese Dualität aus so einem vermeintlich sehr sarkastischen und Sprüche kloppenden und lockeren Charakter, der aber einen sehr großen emotionalen Kern in sich hat, der eben auch gegen den er vielleicht auch ein bisschen ankämpft und es ein bisschen überspielt. Also so grad in dieser Szene, wo er wirklich, Äh also ich ich kaufe das, dass er da echt bangt, dieses Kind aus dem Auto zu retten, auch wenn das so eine CGI-Schlacht ist da, aber ähm das also es glaube ich nicht einfach, das so zu delivern, dass man auf der einen Seite noch, Diese diese gewisse Coolness und das über den Dingen Schwebende dabei hat, aber trotzdem ernsthaft auch verkauft, dass man grad echt in Sorge ist, das zu schaffen und dass da emotional, sich auch bewusst ist, also die Figur sich bewusst ist, dass da einiges grad aufm Spiel steht. Das war dann so der Punkt, da hat's dann für mich endgültig geklickt, dass ich ihn auch in der Rolle gekauft habe und ja, wie gesagt, mit hast du richtig auch äh festgestellt, ne, mit Emma Stone. Das haut auch schon alles hin.
Arne:
Ja und am Ende so diese so ein komischer Spruch, das ist so.
Arne:
Für so einen Spruch ist es vorher dann doch zu ernsthaft emotional und zu ernsthaft menschlich, um das mit sowas dann wieder, so vermeintlich aufzulockern und dann so hier Augen zwinkern, siehst du, ne, am Anfang nächsten Film sind sie doch zusammen, Ähm wir müssen ja schließlich äh an den Punkt kommen, wo wir einen der bekanntesten und äh, am größten umfeiertsten oder diskutiertesten Spider-Man Harks auch in den Filmen reinpacken, ne?
Christian:
Ja und das das, das ist jetzt nur eine Vermutung, aber das riecht für mich halt einfach so nach O die Testscreenings haben ergeben, dass die Leute, und Garfield zusammen besonders gut finden, ne? Wir dachten, Genesy ist nur für den ersten Film und dann kommt Mary Jane im Zweiten. Nee, nee, weißt du so, dieses noch mal Schön nachdreh drei Wochen vor Filmstart nochmal die Szene gemacht damit man irgendwie so ja weiß ich auch nicht, Aber ganz kurz noch ähm ich glaube wir sind wir sind schon ziemlich ziemlich gut mit dem Film dabei, ziemlich gut auch irgendwie durch, aber vielleicht sollten wir noch kurz über diesen, Reput Ansatz sprechen ähm, Ist das jetzt hier äh die amazing Spiderman Beginns? Siehst du da Verbindungen zu dem, was Nolan mit seinem Batman gemacht hat? Ist das jetzt Doc and Curity oder was wie fühlt sich das für dich an, was Spiderman gemacht haben?
Arne:
Na ja, ich das war damals auch so mal eine meiner äh Top3 Empfindungen, also Nummer eins war Garfield hier völlig fehlbesetzt. Nummer zwei war Y und Nummer drei, warum alles dark endgültig und 3D -optimist heutzutage, ne? Ich meine, diese diese PUV-Dinger, das das schreit ja halt auch nach. Wir zeigen das in 3D im Kino.
Christian:
Die glaube ich ursprünglich auch größer sein sollten. Also ich ich habe das jetzt nicht nochmal nachrecherchiert. Ich meine mich zu erinnern, dass mit einem der ersten Spiderma Amazing Spiderman Trailer relativ viel PUVs drin waren und ich glaube die das Feedback war aber eher negativ. Warum weiß ich auch nicht, Und dann hat man das, glaube ich, ein bisschen zusammengestrichen im finalen Film. So, das also da sind auch irgendwie komische Schnitte drin in diesen in diesen Shots. So, wo glaube ich, fehlt so.
Arne:
Gut, ich meine, auch auch das ist etwas, wo man heutzutage viel, viel stärker einfach mit ja, kann man ja schon sagen, sozialisiert ist, so diese, digitalen eigentlich Videospielsequenzen in Filmen mit entfesselter, digitaler Kamera, die durch äh also geränderte Figuren durch Umgebung schickt, ne. Ähm Aber ja das das war noch mal so der Punkt und ich hab's damals deutlich darker endgültiger empfunden, Als jetzt, also ich habe dann damals gedacht so, warum auf der einen Seite so ein, Funky, Skater, äh Joke Clopper, Spiderman und dann, Ist alles so dark and greaty und äh spielt bei Nacht und wir haben den fiesen Villen, der alle zu irgendwelchen Echsenmenschen machen will, Geiler Conspirity Film eigentlich, ne? Ähm jetzt kommt das wahre Gesicht von Angela Merkel zutage.
Christian:
Acht Jahre zu früh, ja.
Arne:
Ja. Ja. Genau. Ähm die Erkenntnis kommt nie zu früh, du Schlafschaf. Ähm.
Christian:
Oh Mann, ey.
Arne:
Äh
Christian:
Bargeld ist Freiheit, habe ich neulich gelesen. Da dachte ich auch, ja gut, dann.
Arne:
Was hast du gelesen?
Christian:
Bargeld ist Freiheit. Steht hier öfter in Berlin. Haben sie alle Angst.
Arne:
Gut, lass uns nicht äh in Richtung von diesen ganzen.
Christian:
Wir sind im Jahr 2012, keine Sorge, du warst bei 3D, weißt du, da haben wir über sowas.
Arne:
Also dieses ähm ich hab's jetzt nicht mehr so stark empfunden. Ich finde aber auch ähm, Ja, das ist generell so eine Disbalance, ne? Ähm, das ist vielleicht auch ein bisschen dieser ganzen Verselbständigung von Comicfiguren, die dann in jedem nur denklichen Szenario und in jeder nur erdenklichen Comic-Strömung, egal ob's grad super leid oder super dark oder, supermoralisch oder super absurd ist, ne, die gleichen Figuren werden in mehr oder weniger ähnlichen Inkarnationen durch dieses Szenarien gejagt und, da kann also sobald es ein bisschen starker wird, ist aus dieser Figur des jugendlichen Sprüche Kloppers und dem, was ihn umgibt Ja schon so eine gewisse Reibungsfläche vorprogrammiert und die merkt man hier auch ähm.
Arne:
Ja ich ich kriege das Tor alles nicht so richtig zusammen. Das ist auch eine der Sachen, die mir wirklich weniger gefällt. Ähm da also ne zum einen, Dass man dass man diese zwei Aspekte so stark zusammenbringt, dann hat man schon doch irgendwie den Evil Scientist, der natürlich britisch sein muss, ne? Wie sonst, ne? Äh der Evil Scientist ist always british ähm, der dann am Anfang noch ein ganz vernünftiger Typ ist und dann Wird ihm halt einmal gedroht und plötzlich wird er zum Superwillen, der über Leichen geht, ne? Und ähm komplett bekloppt. Wir haben den, den Korb der äh super hart irgendwie hier den jagen will und dann gibt's einen Moment, der ihn völlig umpolt und dann gibt er sein Leben für den gemeinsamen Kampf an der an der Seite. Also das das sind so Sachen, ich weiß nicht, ob das äh also viel ist da glaube ich auch tonal ähm, Dass das sehr stark immer in eine Richtung ausschlägt und da passiert was völlig anderes und das kaufe ich dann nicht so richtig, Ist vielleicht so eine Dualität aus Tonalität und Drehbuch, weil da eben auch also verschiedene Wandel von Figuren einfach nicht sauber entwickelt sind, so dass man die wirklich kaufen kann. Und na ja, im Endeffekt ähm, trotzdem so Reboot Dark and Greety, äh wie stehe ich dazu und die Darkland Pretty Sache das geht schon noch irgendwie, weil die also ne, man hat das Gefühl, es ist alles noch mal in so einem.
Arne:
Vielleicht bisschen moderneren oder eine ein moderner will ich nicht sagen, stärker in seiner Zeit verhaftet, zeitgemäßen Ansatz verpackt, die Raymy-Sachen von von der schlechten Computeranimation mal abgesehen aufgrund derer die Filme nicht zeitlos sind, aber in ihren Themen, finde ich, sind sie zeitloser als das jetzt hier. Also das wirkt jetzt hier schon stärker, mit mal eben zu was man noch nicht ganz Smartphone nennen kann, Game zocken während man wartet, dass der Lizzard dann irgendwo in der Kanalisation auftaucht und äh alles Bingen und ähm, skaten und mit seiner Analogkamera schon außer Zeit gefallen sein. Es ist atmet irgendwie mehr die Entstehungszeit finde ich als die Ramy-Sachen und.
Christian:
Trendiger irgendwie, ne? Und Trend ist ja so eine Sache, der wieder vorbeigeht. Also.
Arne:
Hipsteriger in der Zeit vergangene ähm ich weiß es nicht, wo was der genaue Grund jetzt ist für diesen Film, weil, So die menschlichen Sachen daran, die hat man auch in ganz anderen Szenarien erzählen können. Mir mir fehlt da so ein bisschen der die große Frage des Warums. Also die Antwort auf die große Frage des Warums weil Hollywood.
Christian:
Ja ja und.
Arne:
Lizenz, weil ne.
Christian:
Ja ja das das also dieser ganze Film fühlt sich so an wie so ein wie so ein wir nehmen aus dem Regal, was irgendwie auf Augenhöhe steht, ne? So nur bei dem Regisseur, da greifen wir nochmal irgendwie ein bisschen weiter hinten ins Regal, weil der war ja noch nicht so bekannt oder so. So Mainstreamy, aber, Alles aus, wie du sagst, so so zeitgenössischen, trendigen Versatzstücken so zusammengewürfelt, ne? Und das ist also dieser dieser, dieses ja also Andrew Garfield hat das glaube ich auch damals dann irgendwie in einem Interview gesagt so die wollten jetzt also das sollte nicht dark and Gritty sein, sondern halt äh was er gesagt hat ist grounded, Also geerdet, ne, so eine eher ähm in Anführungszeichen realistischere Auseinandersetzungen damit, was finde ich, mit, allem rund um die Parkers irgendwie gut funktioniert so, und um die menschlichen Aspekte, was wir ja auch meinten, so ich habe das Gefühl, die Figuren, die Charaktere sind noch mal ein bisschen besser geerdet als wir das öfter auch in einem Genre sehen. Aber der Rest ist halt auch wieder total abgedreht, ne? Und also aus so einer, also da nimmt der Film sich dann irgendwie wieder zu ernst in solchen Momenten. Habe ich das Gefühl, also ne der Lizard, wie du sagst, der Evil Sintes, der sich die Spritze mal wieder selber setzt. Der Film, Orientiert sich auch zu stark an an dem ersten Raymy Spider Man, also da sind zu viele, finde ich.
Arne:
Ja.
Christian:
Offensichtliche Überschneidungen und.
Arne:
Ja, fast schon so Zitate, die sehr unangebracht wirken, so dieses Selbstgespräch-Ding, nachdem dann der der Lizard oder der Wissenschaftler zum wird und dann gibt's die Lizard Stimme und er spricht mit sich selber und da ist noch so ein Schemen mit dem Raum das war halt einfach alles mit als Kobold, so so elementar besser. Mhm.
Christian:
Er durchdreht und sagt, ich zeige euch mal die Formula und ne, behaut sich das selber rein und oh, es funktioniert nicht und das war dann irgendwie alles zu. Also allein auch da am Ende dann die ganzen Bauarbeiter, die sagen, äh ne die Stadt die zu Spiderman steht, das hatten wir exakt so in dem ersten, mir zehn Jahre vorher. So und das ist dann und das meine ich halt, der Film hat wirklich auch so eine Identitätskrise, weil da schlussendlich eher so ein, ähm so ein Markenmanagement ist, ne? So die Filmmarke Spiderman wird hier irgendwie vor unseren Augen, gemanaged anstatt dass da jetzt wirklich ein Film, das ist halt eben Ja auch das Paradoxe, alle haben immer versucht oder viele haben in der Zeit versucht sich anzuorientieren aber durfte halt auch einfach Sachen machen, die, Zehn Jahre später niemand mehr durfte, konnte, weil die Studios einfach wussten, oh, da ist ja eine Menge Geld zu holen.
Arne:
Ja und auch auch das ist was du grad beschreibst, ist schade. Ich bin da jetzt alles andere als den Nitpicker, der so die Konstruiertheit von Filmen auf die Waagschale legt und eben sagt, so das das äh ne wie ich vorhin angesprochen, dieses Hope Opra-Ding, das also, sehr voneinander entfernte Dinge trotzdem alle im Wirkungskreis einer geringen Anzahl Leute passieren. Natürlich ist es das unwahrscheinlich, aber, Drehbuch ist eine Konstruktion von Dingen und ich ich finde, da muss man auch sehr stark unterscheiden zwischen dem äh realistischen Arthausdrama, wo es wirklich um um, vermeintlich sehr genaue Abbildung der Realität geht oder eben einen einen Comicfilm, der viel, viel stärker, Wenn er Themen verhandelt, dass in Subtexten und in Metaebenen macht und ähm dann aber auch eben gewissen, Formeln der Unterhaltsamkeit und des des Hollywood Kinos unterliegt. Aber trotzdem wo ich jetzt drauf hinaus will, der Kranfahrer, der das dann alles einstiehlt, ist ja dann derjenige, dessen Kind Spider Man da gerettet hat und.
Arne:
Das ist dann einfach schon also das ich finde da wir haben sehr viel in dem Film so Momente die vorhergegangen ist wieder kaputt machen und wie der um sein Kind bangt und dann, Also von von Peter gerettet wird äh in der Szene, da macht so vieles klick, da macht's bei Peter Klick. Da macht's klick, warum die Stadt ihnen, beginnt zu akzeptieren äh und halt eben nur die Polizei, diejenigen sind, die ihn jagen wollen.
Arne:
Erfrischend, dass es kein JJ gibt in dem Film, ne, weil da war die Messlatte dann wirklich zu hoch, da haben sie haben sie sich nicht dran ran gewagt, ne. Ähm aber dann dann hast du halt, Diese Sache und dann am Ende so diesen zusammen.
Arne:
Cloud, einen Quatsch mit diesen Kränen, was eben also so ein so eine reinfunktionale Szene ist, die irgendwie uns einhämmern soll. So jetzt, jetzt ziehen alle an einem Strang. Jetzt ist Spider-Man, der hält, den die Stadt braucht. Weiß nicht, das das sind so sehr unausgegorene Drehbuch Beats einfach.
Christian:
Ja und ähm ja ich teile deine Meinung auch oder deine Beobachtung. Ich fand das jetzt auch gar nicht mehr so dark and greety, wie ich das damals irgendwie, wahrgenommen hatte, vielleicht auch weil wir noch so nah auch an dieser Dark Night Trilogie irgendwie waren, da fühlte sich das alles also, Da lag das halt noch breiter und weiter in der Luft, ne? Also.
Arne:
Wir waren sehr gepolt, auf jetzt ist ja alles und da haben die ja.
Christian:
Irgendwie. Also ne, nicht nur so ein Spiderman.
Arne:
Dann auch, glaube ich, sehr schnell ausgeschlagen in der Zeit.
Christian:
Genau, sondern gefühlt jeder dritte Film kam ja irgendwie so. Ob das jetzt nun irgend so ein, weiß ich nicht, also fast jeder Blockbuster wollte auf einmal irgendwie ein Dark Night sein und jetzt so zehn Jahre, 12 Jahre später, haben wir wieder ganz also sind wir von diesem Trend definitiv weg, so das merkt man aber 2012 noch nicht. Und äh auch wie du sagst, da da arbeiten dann auch zu viele Gegensätze in dem Film. Ich glaube, der amazing Spiderman zwei ist dann noch mal, Also da kann sich dann noch mal mehr wieder von lösen, Macht aber ganz andere Fehler, also der kam ja, glaube ich, auch zwei Jahre später dann, 2014 und da ist dann noch mehr Studio und noch mehr Spiderman drei Problematik.
Arne:
Ich wollte grad sagen, der Spider Man zwei ist doch eigentlich Spiderman drei, so mit fünf Filmen im Film in einem und drei Villens und 27 ARKs und ja.
Christian:
Ne? Der nächste Trend muss aufgegriffen werden oder war ja der Avengers und dann machen wir auch einen Teamfilm und den bereiten wir schon mal vor und bauen das aber um die Bösewichte drumherum und da ging so wirklich bei Sony alles so steil, als das, Als sie gemerkt haben, so wir haben da was mit äh, Ne, also dieser ermazing Spiderman so war ja irgendwie auch ein Versuch und war ja auch so ein äh ähm ja Neustart und als man gemerkt hat, okay, es geht? Dann haben sie so richtig durchgezündet dann beim bei der Fortsetzung so da da wird's dann richtig richtig doll so und ähm ja, Aber über den werden wir dann ja auch noch in ein paar Ausgaben quatschen, quatschen müssen.
Arne:
Ich.
Christian:
Siehst du bedeutsame Dinge für das Genre vielleicht? Fällt dir etwas auf, was wir vielleicht irgendwie festhalten wollen und auf andere Filme irgendwie übertragen oder beobachten können?
Arne:
Also ich auch hier muss ich dann sagen, ich ich glaube leider ja. Weil.
Christian:
Cold-Play, ne?
Arne:
Ich ich wollte ihn hassen ähm und es ist halt einfach so, ich ich glaube, ich habe den Film damals vier von zehn gegeben mit viel Wohlwollen noch und ähm, Das ist jetzt vielleicht, wenn man in Zahlen spricht, ein bisschen besser geworden, aber also über mittelmäßig hinaus geht's jetzt auch nicht. Ich finde, aber jetzt ist es vielmehr so, dass ich dass ich sehe, dass er einige Dinge, sehr, sehr, sehr schlecht macht und dafür andere aber ziemlich gut und das im im Mittelwert dann eben auch genau in der Mitte landet. Ähm aber ich ich finde.
Arne:
Diese Art und Weise wie der Film davon erzählt, Dass eben ne, es wir reden nicht nur von Helden, sondern von Superhelden, Superkräften, und eben der Macht damit auch mehr zu tun als einfach nur, weiß ich nicht, bei sich zu Hause im Blog dafür zu sorgen, dass, weiß ich nicht, zwei Kinder, denen es schlecht geht, ein neues Zuhause kriegen, sondern Dinge mit einer größeren Massenwirkung zu machen. Also ich ich wie Spiderman das realisiert und das aber aus einem persönlichen, Konflikt und Verlust oder mehrfachen Verlust heraus ableitet und dann so lebt und auch na ja so eine Getriebenheit für die Sache entwickelt, weil er eben auch, Das das Thema Verantwortung sehr stark dann in sich aufnimmt. Das ist schon was, wo ich finde, in Superhelden Film Motivation ist da ein großes Thema ähm und oft später habe ich mich so gefragt, welche Motivation, haben denn diese Figuren hier eigentlich außer Dass ein Studio sagt, wir brauchen explodierende Städte mit blauem Licht. Gibt's hier noch irgendeine andere Motivation eigentlich? Und äh habe die oft nicht gefunden, ne. Wer weiß, was wo meine Altersmilde mich noch hintreibt, ne, aber ähm also das ist so eine der Sachen, die hier, nochmal ähm vielleicht überproportional stark umgesetzt.
Arne:
Finde oder vielleicht wundert's mich auch einfach nur, dass irgendwas an dem Film doch ganz gelungen ist und äh so gut war das alles gar nicht, aber, Wie gesagt, ne? So das das da kommt dann irgendwie, was du auch gesagt hast über Mark Web, da kommen vielleicht diese Aspekte seines Schaffens durch. Und insofern so, ne, dass das Thema, Verantwortung für eine größere Sache übernehmen und, Die eigenen Kräfte für eine größere Sache nutzen, weil man das Gefühl hat, man muss es tun. Es gibt gar keinen anderen Weg zu diesem Aspekt. Finde ich im im Rahmen des Superheldenkontextes noch erwähnenswert.
Christian:
Ja, der ist hier der der ist hier schon wichtig. Das das ähm, Da kommt auch dieser dieser Spiderman nicht von weg. Da hast du schon recht. So, sie versuchen's irgendwie, glaube ich, zu zu vermeiden und zu umgehen und halt nicht daran zu erinnern, dass sie das vor zehn Jahren schon alles gemacht haben, aber das muss halt irgendwie auch, drinnen auftauchen. Wobei das auch spannend dann ist bei dem MCU Spider Man, also, Das finde ich auch sehr sehr interessant, also Spiderman ist eine Figur, Die so als Fluch und Segen gleichermaßen halt so oft im Genre erzählt wird, wie kaum eine andere, die halt diesen, Luxus, aber eben auch dieses Problem mit sich trägt, ne. Also wir haben dann ja eben jetzt hier diesen Amazing Spider Man, wir kriegen dann den äh Tom Holland MCU Spider Man, der mit den Avengers spielen darf, Wir kriegen dazu ja auch noch parallel den Multiverse Spiderman im Animationsbereich und drumherum versucht Sony einen Spiderman-Universum ohne Spider-Man aufzubauen und und.
Arne:
Das ist überhaupt das Allergeilste. Jetzt wo der eigentlich hier doch bei Marvel gelandet ist.
Christian:
Ja, dieser ganze rechte Schmuh wird uns auch noch sehr viel beschäftigen. Ähm, Ich glaube, hier stand auch Kevin Feeni in den Credits, wenn ich das richtig gesehen habe. So, das wollte ich auch noch mal recherchieren, wie wie was so was da los war, wie sie den da noch irgendwie mit reingesetzt haben aber das also solche Sachen werden uns werden uns immer wieder beschäftigen ähm, Und das finde ich irgendwie spannend, also das auf so einer ganz distanzierten Ebene. Es ist halt, Also ist dieser dieser Amazing Spiderman, dieser dieser Andrew Garfield Spider Man echt auch ein bisschen so unter die Räder gekommen, So, das merkt man halt auch, ne. Das ist so ein Zwischenkapitel, was es irgendwie zu überwinden gilt. So im historischen Kontext, so und ähm.
Christian:
Ja das das haben halt wenige, wenige diese Figuren, wenige dieser Figuren sind, In so kurzer Zeit, also ja, in fast so zwanzig, 22 Jahren so oft neu erzählt, versucht anders zu erzählen und dieses Animationsding noch zu unternehmen, von dem ich damals ja auch dachte, ey, What the fuck, ne? Noch ein Spider-Man und so. Ne, wie wie verzweifelt ist Sony denn eigentlich und da werden wir dann ja auch drauf zu sprechen kommen, wie großartig dieser Multiverse Spider Man einfach ist, diese Animation Spiderman, Miles Morelles, Und das war so ähm ja, das das das sind alles so Sachen, die uns die uns immer mal wieder beschäftigen werden, so Spiderman.
Arne:
Nummer ein Zusatz vielleicht, ne? Du hast jetzt gesagt in in knapp 20 Jahren so oft versucht, so anders zu erzählen und das wäre vielleicht noch mal die entscheidende Frage so für unsere Conclusi heute. Hast du denn das Gefühl, dass man versucht hat, diesen Peter-Parker hier signifikant anders als den von Raymi zu erzählen? Saß eben schon sehr müde aus, fiese Frage, aber.
Christian:
Eine gute Frage. Ich ich auch da würde ich so ein bisschen auf das verweisen, was was wir schon besprochen haben in, Ich sage mal so, im im Mythos, also in auf der Zielebene, auf auf szenische Versatzstücke auf auf äh das Drehbuch gewünscht, würde ich sagen, nee. Aber.
Arne:
Da würde ich nämlich mitgehen.
Christian:
Durch das Drumherum würde ich sagen schon. Ich glaube, Andrew Garfield, wie du auch gesagt hast, ich ich schätze ihn mittlerweile sehr als Schauspieler. Ich glaube, er ist einer der besten seiner Generationen. Ähm.
Arne:
Silver leg.
Christian:
Ich wollte grad sagen, aber halt nicht durch Spider-Man. Ähm aber selbst da versucht er, glaube ich, an an an manchen Stellen oder macht er an manchen Stellen noch mal ein bisschen mehr und ein bisschen was anderes, aber es sind Nuancen und es ist auch dann eher ein Mark Web und diese, Coldplace, Skateboard-Montage und die Chemie mit Amazon und also, passieren andere Dinge? Es sind auch eher Nuancen. Das ist ja jetzt nicht irgendwie ein Peter Packer, der sich die Haare rot färbt und irgendwie weil's rückwärts läuft so. Das ist ja das also, so viel anders kannst du den auch nicht äh glaube ich erzählen ähm aber ich glaube, Die Leute, die der Figur Peter Parker noch am nächsten sind, die haben da schon ein bisschen was versucht. Die Leute, die dieser Figur weiter weg sind, weil sie halt irgendwas anderes erzählen, denen es die Figur halt so scheißegal, dass das halt nicht deren Job gefühlt war dafür zu sorgen, dass sich Peter Parker nochmal irgendwie anders anfühlt. So und auch da der Peter Parker MCU, der also da hatte ich halt auch so ein paar Gedanken noch so zu, weil, Dieser Amazing Spider Man ist ja also ich muss noch mal gucken, was da so das richtige Wort ist, aber diese Beobachtung war irgendwie auch, dass dort.
Christian:
Mit diesem neuen Ansatz und das Studio und dieses und wie du gesagt hast, alle sind diese Soap-Opera-Ebene, alle sind miteinander verwandt und alles ist vorbestimmt und der also so. Das ist halt noch mal ein komplett anderer Ansatz als das, was dann danach gekommen ist, ne. Also dieses, also ich merke da, wie wie bei mir grade sich auch was was in der Sehgewohnheit verändert, so dass alles also, das MCU ist ja so ein großer Wikipedia-Artikel. Alles ist miteinander verbunden so alle mit allen und die Figur kann mit der Figur und So funktioniert der Spiderman da ja eigentlich später dann auch, dass der direkt neben allen Mensch steht und der Mentor Toni Stark und Peter Parker und die nächste Ersatzvater-Figur, so das das gibt's hier ja gar nicht. Also die die Daseinsberechtigung von Tom Holland als Spider-Man ist allein damit schon gesetzt, dass er endlich im MCU auftauchen darf. So und dann ist da die Frage, ja. Und? Also macht man noch was damit oder lehnt man sich zurück und sagt, den Rest übernimmt das Megafranchise, so aber hier habe ich irgendwie das Gefühl, hier muss alles irgendwie.
Christian:
So so ein bisschen wie bei Star Wars, das muss alles so law sein, das muss alles so auch miteinander verbunden sein, aber es gibt nichts Großes, Es gibt kein großes Ganzes, wohin diese Verbindung gehen können, sondern die sind so selbstreferenzell, dass alles nur noch auf sich selber irgendwie zeigen kann. Ne, also alles ist in so kleinen Bahnen, alle heißen Skywalker und waren schon immer dazu vorbestimmen, das zu sein, was sie sind. So ähnlich ist das hier irgendwie auch. Alle heißen Parker mit Nachnamen und haben mit einem, zusammengearbeitet in der Vergangenheit und der Sohn vom Vater und der Onkel vom Sohn und alle müssen irgendwie, und das ist so klein und alles ist so selbstreferenzell. So und das ist ein Riesengegensatz zu dem zu dem MCU Ding nachher, aber bei beiden geht es umso Verweise, die die gemacht werden und den Ramy halt gar nicht. Hat sich nur um seine Figuren gekümmert.
Arne:
Ja ähm definitiv. Ich ich würde auch äh größtenteils mitgehen mit dem, was du gesagt hast. Also ist der Ansatz dessen, wie wollen wir hier Spiderman zeigen, Der weicht schon noch mal ab, Wie gesagt, ich ich glaube, da kann ich sagen, da habe ich jetzt besser verstanden, warum, weil die auch am Anfang schon. Wir haben so eine Tobi McGuire war einfach mehr oder weniger fast so so ein Golden Age Peter Parker. So völlig unscheinbar, unsicher, Irgendwie in seinem Science-Gehieke versunken, klamm sie, ähm das das war so der ganz klassische Peter Parker und, Mit dem hier ne ist zeitgemäß, dann vielleicht auch, mal auf eine ganz gute Art und Weise gemeint, hat man dann viel stärker versucht, so eine moderne Inkarnation auch dieser Figur unter dem Spiderman Suit dann darzustellen. Ähm.
Arne:
Also so viel erstmal zu Peter Parker, Zu der Frage macht der Film drum rum irgendwas groß anders muss ich leider sagen absolut nicht. Also ich meine selbst, Selbst die Villenwerdung und das Agieren des Willens, Im Grunde 1:1 von Raymi geklont. Wir haben den den Wissenschaftler, der genial ist, der irgendwie verbandelt mit dieser Figur ist bei Raymi war's dann der der Vater von seinem guten Schulkameraden. Dann der ehemalige Arbeitskollege seines oder Forschungspartner seines Vaters. Äh wir haben den, Den Scientists, der sich selber mit irgendeinem Serum injiziert, der zum Willen wird, der mit sich selber redet, der am Ende in seinem in seinem großen Ostkorb Tower da äh Abriss macht. Das ist alles,
Arne:
viel zu sehr geklont, als dass ich das Gefühl habe, dass dass irgendwas Eigenes ist, ne. Also insofern ähm ne so dieses gehört der Film in den Kanon, das das habe ich echt große Probleme zu sagen, ja, weil es im Endeffekt doch ein sehr starker Abklatsch ist, aber was ich vorhin eben stark gemacht habe, so dieses diese Verantwortung des Helden, Würdest du sagen so mit mit einer drei Minus schon vielleicht irgendwie noch mehr geht da nicht ähm.
Arne:
Aber es ist schon alles sehr na ja. Wie du warst auch Star Wars genannt, ne? So Episode siebenmäßig alles noch mal in in neuem Anstrich, aber, Deswegen jetzt nicht besser, nur weil's mir scheint.
Christian:
Und was man auch dazu sagen muss, das ist mir grad auch so in deinen in deinem Vergleich nochmal klar geworden. Der Film, als sage ich eher als Reboot, als Neustart, als Neuinkarnation muss ich mit dem Vorgänger auseinandersetzen und das hatte Rick das Problem hatte Raymi nicht. So das ist ja auch dieses, wer wer ist das zweite Mal versucht, Muss zwangsläufig sich die Frage stellen, was bleibt, was übernehme ich, wovon grenze ich mich ab? Ne, ich find's ja wirklich also ich find's ich find's äh amüsant, wie dieser Film halt um diesen einen legendären Satz herumtanzt und eben, genau das nicht noch einmal wiederholen will, aber wie du sagst ganze, Points übernimmt und und und äh Versatzstücke noch und nöcher in in diesem Drehbuch auftauchen. Aber dieser eine Satz halt nicht so. Ja klar, weil der halt schon mal so perfekt geäußert wurde, sonst gibt's dieses Herumtanzen, um diesen Einsatz halt gar nicht. Den hätte man genauso noch mal gemacht quasi. Also den den ne den hat Raymi quasi so pointiert gesetzt. Ähm, Und schon geht's los, ne? Schon ist die Frage Tauchtersatz wieder auf oder nicht. Der MCU Spiderman umgeht, Äh Unkel Ben komplett. So, das ist da einfach kein Thema. Das wird auch nicht gezeigt. Man weiß das. Wir wissen das.
Christian:
Für die Figur hat das jetzt, also die Figur spricht das nicht nochmal neu aus oder so ähm, dass da ein Onkel noch war, der verstorben ist, verstorben sein muss oder so. Was auch wieder clever ist, aber das ist ja auch das krasse Gegenteil, ne? Zu sagen, okay, man nimmt es halt eben nicht. Man übernimmt es halt eben nicht so und ähm, Allein da ist es, ist dieser Film, glaube ich, auch so ein so ein ein Punkt, auf den wir, glaube ich, immer mal wieder zeigen werden als guck mal, wie ein Reboot aussehen kann. Also dieses wir haben den Nolan Batman bei Batman Beginns und sagen guck mal wie's aussehen. Guck mal wie's auch aussehen kann. Und dann haben wir diesen Amazing Spiderman, der irgendwie so ein so ein Gegenstück dazu liefert. Ne, so, Bei Nolan gab's ja gar nicht das das Problem, dass man das Gefühl hatte, ne so oh die eine ikonische Burtonszene wie wird Nolen D wohl irgendwie umsetzen, sondern Nolen hat halt einfach gemacht, wie ihr wollt. So, Und hatte, glaube ich, nicht dieses, also habe ich nicht gespürt, diese diesen Ballast auf den Schultern. So irgendwie hat er es geschafft, sich davon komplett freizumachen und das schafft Amazing Spider Man einfach nicht.
Christian:
Dieses Freischlagen von allem, was da vorkam. Was wir schon wissen von der Figur. So und das ist für mich, finde ich, auch irgendwie gerelevant. Also auch so als, ich will nicht sagen, ja, vielleicht ein bisschen überspitzt als Negativbeispiel oder als eine Möglichkeit, weil ähm ich glaube schon, dass wir das ich kann jetzt nicht mit dem Finger direkt drauf zeigen so, aber ich glaube schon, dass wir so ein paar, Momente auch im Genre wiederfinden werden, wo wir sagen, ach guck mal, was für ein merkwürdiges Verhältnis dieser Film zu seinem, zu vorherigen Inkarnation derselben Thematik hat. Guck mal, das ist eigentlich wie bei Amazing Spider Man, so.
Arne:
Ja, wichtiger Punkt. Ähm man kann's immer also ne, wir sind ja per se erst mal frei in unseren Möglichkeiten und auch also selbst, wenn man sagt, ich möchte mich auf Comic Basismaterial berufen, dann gibt's da ja, alles nur Vorstellbare, ne. Man kann auch Superman, Red Sun äh als als Superman Reboot machen und das Ganze im Kalten Krieg bei den bei den Russen ansiedeln und ne, will sagen, da da gibt's ja immer auch die obskursten, kurzen Momente in der Komikhistorie, die die man da aufgreifen könnte und das ist so wie wie in der Predator Serie ne so da werden wir dann, zwei, drei, vier, fünfmal irgendwelche Muskelmänner oder sonst was gesehen, die im Dschungel irgendwo sich mit einem Predator jagen, So und es ist im Grunde ist es dann immer irgendwie dasselbe gut. Im Zweiten ist es dann irgendwie der Großstadtdschungel und äh die Hitze des Asphalts, ne und nicht mehr der äh wortwörtliche Dschungel äh im Dritten ist es dann der Dschungel auf einem anderen Planeten. Vierten oder the Predator weiß ich auch nicht was genau das sein sollte. Auf jeden Fall großer Murks. Ähm So und dann dann kommt sowas wie dieser pray. Ich weiß nicht, ob du den gesehen oder da was von gehört hast.
Christian:
Gehört ja, aber nicht nicht.
Arne:
Ich habe ich habe ihn auch nicht gesehen, aber ich es war zumindest so, dass also der so eine der Reihen, die ganz groß losgingen und völlig ins äh Nirvana abgedriftet sind, ähnlich wie Terminator, war für mich eben Predator. Wenn ich dann höre, ja okay, ne, also wir wir kriegen immer so diese, ne, hast ja auch von Lore gesprochen, um die Ohren gehauen, der Predator, der kommt halt seit äh Ionen der Zeit, reist er durch, oder reißt diese Rasse durch durchs Weltall und sucht halt quasi, ebenbürtige Gegner äh für die Jagd und macht da so ein Spiel draus. So und dann dann sind wir halt plötzlich mal irgendwie 1500 Jahre in der Vergangenheit, sehen, wie wie der Predator kommt und wir in irgend so einem Naturstamm sind, der im Amazonus im im auch wieder im Dschungel lebt, ne? Aber ähm das ist mal so ein ganz anderer Ansatz, ne. Da ist nicht ein Arnie mit Knarren oder, sonst was so nur mal so als Beispiel wie man vielleicht auch mal denken könnte, warum warum muss denn der Spiderman Reboot Gut, natürlich ist die Figur klassisch in New York, aber warum muss das in New York sein? Warum muss das äh ein Willen von Ostkorb sein? Warum muss denn das ist ja alles Das ist so im im Allgemeinen Verständnis. Das hat halt so zu sein, aber man könnte das eben auch völlig anders machen und wenn man sich mal ganz frei macht in den Möglichkeiten, was was eben.
Arne:
Potenziell äh alles ginge, dann merkt man eben auch, wie wie sehr das eben nah dran ist, was hier gemacht wurde. Äh deswegen so das Negativbeispiel für wie ein Reboot sein könnte, auch wie wir beide jetzt festgestellt haben, wenn es diverse positive Aspekte daran auch gibt, würde ich tatsächlich gerne mal so als äh Randnotiz im Hinterkopf behalten. Wird man sicherlich nochmal die ein oder andere Referenz später drauf machen.
Christian:
Ich fasse das auch noch mal zusammen, was du gesagt hast und das ist ja eines meiner Lieblingswörter hier in dieser Auseinandersetzung, der Mythos. Der Mythos, also die Erzählung, der Mythos ist ja eine Erzählung, die er immer wieder neu, aber anders erzählt wird, Je nach Zeit, je nach Kulturkreis, je nach, ne, also je nach Medium und wir haben ja eben so diese alten griechischen Mythen als Beispiel, ne? Der die Prometheus sage, der, Ich weiß gar nicht mehr, was er was er irgendwie war. Der Gott, der Halbgott oder so, der den Menschen das Feuer gebracht hat und, Ne, da steckt dann ja auch immer ganz viel Symbolik drin mit der Vorik drin. Das kannst du alles dann in der Art und Weise, wie du's neu erzählst, wie du sagst, so welches Setting wählst du, aber so der Kern der Geschichte, den willst du ja immer wieder treffen in deinem Mythos. Und das sag ich ja immer wieder sind ja diese super Hero Geschichten ja auch sind halt Mythen und ich hab so das Gefühl dass eben amazing Spiderman einfach, Nicht selbstbewusst genug ist, um aus der Spider-Man-Geschichte auch einen Mythos machen zu wollen. Also er bedient sich zu sehr an dieser einen, er ist zu sehr beschäftigt mit einer Ausformulierung dieses Mythos ohne selbst seine eigene Ausformulierung dieser Kerngeschichte irgendwie zu finden und das schaffen andere halt, anders und besser und ähm äh ja das ist vielleicht dann eben da auch also ich hätte auch.
Christian:
Es ist zu spät, ich bin zu müde, aber es wäre, glaube ich, auch nochmal eine sehr spannende Diskussion genau andersrum zu gehen und zu sagen, so, der gehört eben nicht in den Kanon aus den verschiedensten Gründen eben, weil der vielleicht auch, zu irrelevant für den gesamten Mythos geworden ist, ne? Weil der einfach dem dem großen Mythos kaum was hinzufügen konnte, während, ne? Der Raymi, den filmischen Spider-Man-Mythos vielleicht so als Nullpunkt definiert und der MCU Spiderman halt diesen ja, Universums, also ne, so, so, so den größeren, größeren Mythos noch mit aufmacht, indem er andere Mythen mit reinbringt und der Animations-, Multiverse Spiderman bringt, ja, also Das ist ja die Kernthematik auch zu sagen, ey, es ist im Kern immer die gleiche Geschichte, aber sie ist immer anders ausformiert und amazing Spiderman fällt einfach komplett raus, weil der verpasst hat dem Mythos was hinzuzufügen. Deswegen ist da gar nicht relevant für den für den Kanon so als Art Qualitätsfrage, ne, so der erfüllt ein Minimum an Qualität, nicht, ne? So wer wer als zweiter Film kommt, muss einfach mehr abliefern, um auch in einen Kanon aufgenommen zu werden, aber das wäre vielleicht normal eine Diskussion für für was anderes, so für eine andere Zeit, aber wäre halt auch spannend, weil Intuitiv will ich auch sagen so, ja natürlich gehört ein Spiderman da rein, aber vielleicht also.
Arne:
Ah wenn's wenn's danach geht, dann brauchen wir auch diese Frage, uns überhaupt nicht stellen. Da muss einfach nur das, was aufm Cover steht, populär genug sein und dann haben wir unseren Kanon, ne? Insofern, bin ich bin ich vielleicht auch also ich bin gerade sehr angetan von den Möglichkeiten, die du aufzeigst und überlege eben sehr stark, ob's für mich ein grad noch so oder tatsächlich mal ein Nein ist, weil wie gesagt, ne, so dieser dieser Drama-Aspekt, ähm der ist so das einzige, was da für mich hervorsticht. Aber reicht das, da bin ich mir noch nicht so richtig sicher. Vielleicht können wir das ja bis zum nächsten Mal mit äh ein paar Stunden Schlaf mehr noch mal so im Hinterkopf behalten und dann nochmal unser finales Statement zu der Kanonaufnahme von Amazing Spider Man droppen.
Christian:
Vielleicht ist das auch eine Diskussion, die wir beim zweiten Amazing Spiderman auch noch mal führen so und spätestens bei dem bei einem MCU Spiderman werden wir's auch nochmal führen müssen.
Arne:
Boah warten glaube ich, ne?
Christian:
Aber äh ich ich verrate erstmal nichts. Ich will nur sagen, dass wir auch nochmal über Andrew Garfield sprechen werden, wenn wir das gar nicht wollen, Aber ja, also lassen wir das vielleicht ein bisschen offener, vielleicht gucken wir einfach noch mal so mal gucken, was wir vielleicht auch bei uns auf der Website im Kanu noch machen und vielleicht ähm schließen wir das mit Amazing Spiderman's Final noch mal ab, aber, ja vielleicht vielleicht gehört da gar nicht so sehr da rein. Also mal schauen.
Arne:
Ein schönes Schlusswort.
Christian:
Die Entscheidung ist auf jeden Fall ein Müh. Ein ein minimaler Quäntchen, würde ich sagen. Knapp, knapp drin oder knapp raus?
Arne:
Wird aus dem Müh ein Mäh, das werden werden wir sehen. So ähm.
Christian:
Nächste Sendung.
Arne:
Nächste Sendung. Was machen wir beim nächsten Mal? Genau.
Christian:
Wir bleiben im Jahr 2012 und wir gehen auch sehr stark in sehr äh zu Ende mit dem Dark Night-Mythos mit Christopher Nowland, The Darknet Rieses ähm, Ja, ich glaube, passt sehr gut an diesen amazing Spiderman heran, weil das irgendwie äh dermazing Spiderman versucht irgendwie das zu sein, was Darknet Rices so abschließt. Das ist irgendwie spannend, dass die im selben Jahr rausgekommen sind.
Arne:
Dann kann ich ja tatsächlich mal meine, drei oder dreieinhalb Jahren aufgenommenen äh Comic äh Bemühungen zu Ende führen, bevor wir das tun. Ich hatte äh es ist Dark Night Returns gibt's ja irgendwie drei Bände, Und noch so eine Art Prequel-Band, der extrem viel sich mit Bain auseinandersetzt. Ähm, Wo es irgendwie viel über Gefängnisaufenthalt irgendwo im Puerto Rico und was weiß ich, geht, wo irgendwie experimentiert wurde an ihm und ich Na ja, also aufgrund unserer gar nicht so geplanten, sehr langen Pause. Es ist alles natürlich viel länger her als ich. Ich dachte, meine Erinnerung ist gleich null daran, aber ich werde auf jeden Fall mal die drei, dark Night Returns binde die dem Ganzen, Na ja so Waage in in Teilen zugrunde liegen nochmal lesen. Das ist eine schöne Motivation das mal zu machen und vor allem auch, das muss ich ja auch sagen, obwohl ich einer der wenigen war damals der Dark Night Rieses äh so viel sei schon jetzt schon mal gesagt. Deutlich weniger schlecht als die Allgemeinheit fand, äh habe ich ihn trotzdem seitdem nie wieder gesehen und äh insofern auch eine schöne Möglichkeit, den dann mal wieder aufzufrischen.
Christian:
Ich freue mich auch drauf. Jut dann äh tauchen wir mal ab in die Nacht und sagen äh bis zum nächsten Mal.
Arne:
Auf Wiedersehen. Tschau.