Superhero Unit #56 – Man of Steel [2013]

Artist: Superhero Unit Studios
Album: Superhero Unit
Year: 2025
URL: http://superherounit.de/

Chapters

0:00 Intro
20:31 Warum dieser Film?
35:26 Zusammenfassung in einem Satz
36:32 Filmbesprechung
1:58:01 Bedeutung für das Genre
2:12:33 Gehört der Film in den Kanon?
2:13:27 Nächste Sendung: Wolverine: Weg des Kriegers [2013]

Transcript

Intro

Christian:
[0:00] Ja, das Archiv sagt 22. Januar 216, die Nullnummer. Und dann 28. die erste Ausgabe hier mit Superman und Batman und Spider-Man.

Arne:
[0:12] 9 Jahre. Das ist auch stattlich. Und 9 Jahre lang haben wir auf einen Punkt hingefiebert, Christian.

Christian:
[0:22] Willst du jetzt schon in die Sendung hier äh überleiten?

Arne:
[0:26] Ich leite nicht über. Ich knalle mit Lichtgeschwindigkeit durch Wolkenkratzer in die Sendung rein.

Christian:
[0:32] Das ist äh passend zum Thema, sagen, vielleicht ähm zückst du auch deinen Laserblick und äh heilst meine Wunde.

Arne:
[0:45] Nee, ich lasse vor allem meine Muskeln spielen und haue drauf. Prost.

Christian:
[0:54] Ja, das wird heute eine sehr besondere Ausgabe. Ähm erstmal äh herzlich willkommen Arne.

Arne:
[0:59] Herzlich willkommen Christian. Schön, dass ihr wieder beisammen sitzen.

Christian:
[1:04] Oh man, deine diebische Freude bei der ganzen Sache. Mal gucken, wie ich damit noch umgehen kann.

Arne:
[1:08] Wenn die mich sehen könnten, ne, mache einen Screenshot.

Christian:
[1:10] Wenn die alle sehen, was ich sehe ähm.

Arne:
[1:13] Die wahre Breite meines Grinsens ist ja durch den Windschutz des Mikros verdeckt. Ich kann das so machen.

Christian:
[1:21] Ja, wir wollen heute, über Man of Steel sprechen. Ich glaube, wie du schon gesagt hast, ein Film, auf den wir irgendwie seit fast zehn Jahren hinfiebern, äh seit Beginn eigentlich dieses Podcasts wollten wir ja irgendwie auch mal glaube ich, unsere unterschiedlichen Meinungen zu diesem Film klären. Ich hatte ja so meinen meinen Leidensweg, der auch bei der Second Unit Ausgabe 5undsechzig glaube ich schon so ein bisschen zu hören ist. Ich habe auch mal ein Audiokommentar zu dem Film aufgenommen, der müsste, Den wollte ich jetzt noch mal bei bei äh Steady noch mal reinkippen bei der Second Unit. Ähm also da kann man kann man auch noch mal gucken, wenn ich das rechtzeitig schaffe, verlinke ich das nochmal, sonst äh schaut da mal in den nächsten Wochen und Monaten vorbei, aber ähm, Ja, das Ding war damals sogar äh glaube ich so ein bisschen ausschlaggebend meine meine Masterarbeit über Superman zu schreiben, über Superman im Film, Und äh seitdem der Film 2013 rausgekommen ist und wir auch so über die Podcasts in Kontakt stehen, versuchen wir, glaube ich, zu klären äh, Was wie wie unterschiedlich unsere Meinungen sind, um es mal so zu sagen.

Arne:
[2:31] Ja. Und als als hätte das Universum oder Krypton und sein Zeichen geschickt, nicht diese Sekunde von äh, deinem alten Podcast Sprachkollegen, mit dem ich mich in eurem Forum dumm und dämlich äh diskutiert habe, drei Sprachen nicht Nachrichten auf meinem Telefon. Reingeschickt. Ja sehr, sehr schön. Also ähm, Ja, das das war tatsächlich ähm ich war ja immer sehr sehr aktiv in eurem Second Unit äh Message Board, äh was da an eurem Blog äh angeflanscht war und ähm so zu dem Zeitpunkt.

Arne:
[3:08] War ich glaube ich auch gerade so in so einer Zeit, Wo ich ganz viele Filmströmungen, die mich vielleicht in der Vergangenheit nicht so interessiert haben, außer für mich entdeckt habe und so der ganze der ganze Geschmack sich so in alle Richtungen aufgefächert hat, dass es über die Zeit ist, dass es auch wieder ein bisschen enger geworden, Aber ähm ich war damals so voll auf Entdeckungsreise und auch damals schon irgendwie ziemlich weit weg von so, was da Interesse, sagen wir's mal so. Und ich hätte tatsächlich, wenn ich nicht euch damals sehr eng verfolgt hätte, Überhaupt nicht mitgekriegt, dass da irgendwie ein Superman-Film kommt, weil mich das einfach alles überhaupt nicht interessiert hat damals, ne? Also ich ich habe das mit Batman so ein bisschen verfolgt, weil halt die Noland-Filme so durchgeschlagen waren. Und äh das hatte ich ja auch schon vor zwei, drei Monaten hier erzählt.

Arne:
[3:58] Avengers dann auch mitgekriegt, weil ich diese von dieser MCU-Nummer schon so ein bisschen äh Wind bekommen hatte und auch einen sehr Comic-begeisterten Kumpel hatte, der mich da immer, noch ein bisschen reingezogen hat in diese Welt, oft mit dem ich zum Beispiel auch wieder an unserer alten Sendung mit dem ich damals auch Watchman im Kino geguckt hatte, von dem ich auch so nie was gehört hatte und dann hat mich hat mich eben dieser Comic-begeisterte Kumpel da mal so mit reingezerrt. Ja und für dich als Superman-Fan war natürlich der der kommende Man of Steel, sicherlich auch unter dem äh Deckmantel, dass da irgendwie auch mit bei den Creatorn Beistand und so weiter wahrscheinlich so eine große Nummer.

Arne:
[4:41] Und ich habe das dann äh also dass ich das war so was Da habe ich ich wusste, dass du da voll drauf hinfieberst. Ich habe euch gern gehört und ich habe den einfach nur geguckt, weil ich euren Podcast hören wollte. Das war das einzige Interesse, was ich daran hatte und was im Nachgang dann entstanden ist und die Diskussionen, die mich über Jahre zu Man of Steel begleitet haben, ist tatsächlich darauf hinaus oder darauf zurückzuführen, dass dieser Film auf jeden Fall in irgendeiner Form einer Art von Singularität in in meinem Filmgeschmack ist. Also ähm, Ich weiß nicht, wie viel wir in der Vergangenheit schon immer mal abgedriftet sind in das Thema. Ich glaube, du hast das immer relativ stark gebremst und hast gesagt, Arne, das kommt noch, ne? Das sparen wir uns auf. Ähm deswegen vielleicht plaudere ich mal so ein bisschen kurz, Warum das schon im Kino dann damals bei der ersten Sichtung mich sehr, sehr verwirrt.

Arne:
[5:39] Aufgrund dessen, was da grade passiert ist, hinterlassen hat, aber nicht so wie 90 Prozent aller anderen Menschen verwirrt waren nach diesem Film, sondern, Weil ich da was gesehen hatte, was ich nach allen Vorzeichen, die dort passiert sind, eigentlich abgrundtief hätte hassen müssen, Und es mich so dermaßen aus dem Sessel gehauen hat im positiven Sinne, dass ich selber nicht nicht glauben konnte, was da eigentlich grade abgegangen ist. Ja also summa summarum, ich bin da, vorkenntnislos und das habe ich, denke ich mal, auch schon ganz weit in unserer super Hero Unit-Vergangenheit erzählt, auch völlig Superman, Vorkenntnis los, ne, also das das war so, Den habe ich immer so als den Pure American Posterboy wahrgenommen und genau deswegen hat's mich halt überhaupt nicht interessiert, weil der, für mich immer für so eine also in in meinen Vorurteilen Schubladen oder meinem gefährlichen Halbwissen, was ich so hatte, ähm stand der für mich, also ich glaube die das Bild, was ich vor ihm hatte, war eher so die Uhrversion und ähm stand der für mich immer, für den Teil so des des American äh Dingsbums, den ich immer als sehr verlogen und falsch und sehr.

Arne:
[6:57] Na ja, fast schon fast schon zynisch, weil er eben vorgibt, äh so so für jeden zu sein und hinten raus dann eben doch nichts davon aufgeht, so empfunden habe, ne. Kein Interesse und also auch so ein so ein gewisses Bild gehabt und ich glaube, ich kann das zurückwirkend.

Arne:
[7:14] Drei Faktoren schon runterbrechen, warum der Film mich doch irgendwie, extrem gekickt hat. Zum einen, weil ich halt das Gefühl hatte, dass ich das da überhaupt nicht sehe, ganz im Gegenteil, dass da eher so, wie gut das klappt, da können wir uns ja später noch drüber unterhalten, aber dass da eher so verhandelt wird, ist diese Welt überhaupt bewahrenswert. Ähm, Das war so äh die die erste Erkenntnis, die die da so für mich drinsteckte, dann, Das und das ist auch was, wo ich heute absolut uneingeschränkt zu stehe. Also es gibt ja viele verschiedene Arten von Filmscores und das würde ich jetzt mal so als großen Orchestraen score hier bezeichnen und in dieser Kategorie ist das für mich wirklich, drei All-Time dieser Score. Ich finde dieses Hauptthema von Superman, Das ist wirklich so, ich höre das und ich kriege Gänsehaut und fast feuchte Augen, weil das einfach völlig unabhängig von diesem Film, Auf so einer total, tief inneliegenden, unerklärlichen Ebene, irgendwas so, so krass in mir anspricht. Ich bin ja sowieso sehr empfänglich für Emotionen durch Musik, ne, also, War ja so meine erste große Liebe vor den Filmen, nicht also vor allem Musik in den verschiedensten Formen entdecken ohne Ende hören, reinziehen und darauf eben auch, Also mehr als nur hören, sondern wirklich reinfallen und und schweben in.

Christian:
[8:36] Mhm. Fühlen.

Arne:
[8:37] So ne und genau.

Arne:
[8:40] Und das ist also dieser Score jedes Mal, wenn ich diesen Film gucke, was auch tatsächlich schon häufig passiert ist seitdem und diese ersten Klänge, wenn dieser dieser Kryptonprolog da losgeht, ähm, einsetzen, dann kriege ich Gänsehaut und das geht den ganzen Film so weiter, dass dass ich mich irgendwann schon gefragt habe, liebe ich diesen Film eigentlich nur aufgrund der Musik und ist das einfach so, nicht der der die die Musik für mich ein Soundtrack zum Film ist, sondern der Film Builder zu einem Musikstück ne, das habe ich mich wirklich ernsthaft schon mal gefragt, aber ich kann heute sagen, dass es dass es auch noch mehr ist und das Dritte, Das ist ein ganz entscheidender Punkt und den empfinde ich heute tatsächlich, wo ich ja nicht mehr so unendlich viel Superhelden-Filme gesehen, aber mit dem, was ich kenne, kann ich das nur nochmal doppelt untermalen. Ähm ich weiß, es gibt viele Diskussionen darüber, Action, viel zu viel, viel zu plump, viel zu hau drauf, nicht kreativ und so weiter. Aber, würde ich also auch auch wenn mich das nicht stört, würde ich sagen, dass das kann man durchaus kritisieren. Aber ich habe das in dem Film, vorher nicht und danach auch nie wieder äh, erlebt, also wie wie in diesem Film, dass sich Superhelden-Action wirklich so, Unfassbar viel krasser als das normale angefühlt hat, also von ihrer Intensität, von ihrer Energie, von ihrem Punch, wirklich so des Menschlichen enthoben und und und.

Arne:
[10:09] Mit mit einer Wucht und mit einem mit einem ja Punch äh pun-intenneten. Mit einem Punch, der halt wirklich eben so, was was die pure Kraft dadrin, betrifft so, also sich wirklich Gottlike angefühlt hat oder also eben sehr sehr krass vom menschlichen entrückt und das ist eben etwas, wo ich im Vergleich bei ganz vielen anderen Superhelden Filme eben merke, Das fehlt mir total, weil da wird super behauptet und dann sehe ich da, also ne, das das strange ist, man sieht ja auch hier in den Actionszenen sehr, sehr viel Pixelbrei, Aber trotzdem ist es so diese diese ganz seltene äh Effekt, dass es dass es trotzdem einfach unglaublichen Punch hat und eine Wucht hat und eine Schwere hat so in der Form irgendwie ja eigentlich nie sonst nochmal getroffen habe, ne? So Avengers Finale, cool choreographiert, aber hat das wirklich Gewicht? Fühlt sich das wirklich, wie die wie die Wucht eines gottgleichen Wesens an, was auf ein anderes davon prallt, so nee und das sind schon mal so drei Kernaspekte, wo ich also wo ich weiß, dass aufgrund dieser, Bei vielen Dingen, die ich auch in dem Film inhaltlich, also vor allem im Skript und vor allem in seiner.

Arne:
[11:19] Verhältnismäßig inkonsistenten, Kernaussage, was da jetzt eigentlich genau verhandelt wird und wer da jetzt eigentlich für was genau kämpft oder nicht kämpft und wie orientiert ist oder nicht orientiert ist, Das ist ziemlich Kraut und Rüben, was sicherlich auch an sechs Schneider liegt, der nämlich also da seine Größenschwächen hat und in den eben beschriebenen Sachen finde ich so seine größten Stärken hat. Ähm, Da kann man sicherlich viel inhaltlich kritisieren, aber das ist einfach so weiß ich nicht. Das ist so ein so ein Ride und ich bin also richtig ich habe den jetzt wieder geguckt.

Arne:
[11:52] Da geht so richtig so ein Kribbel los und dann gucke ich den und denke ja, könntest du eigentlich von vorne direkt nochmal gucken? Völlig krank. Also jeder andere Film, der auch nur annähernd so ist, ist eine 0 von 1 von mich für mich, ne? Also eine Batman wie Superman nicht, aber sonst jeder andere.

Christian:
[12:10] Bestätigen die Regeln, ne.

Arne:
[12:12] Ja ja. Das ist die ultimative Singularität. Na ja, dementsprechend ging auch mit deinem, deinem Ex-Podcast-Partner Tamino unglaubliche Diskussionen los, weil, Ich wollte also diese Kinoerfahrung war definitiv ein Herz für mich ne. Ich war damals ja noch so auf auf Moviepilot eher als auf Letter Box. Letter Box hat das ja schon immer richtig gemacht. Du kannst auf Letter Box ja in einem Film einen halben Stern und trotzdem ein Herz geben. Auf Moviepilot ging das halt nicht, ne. Da hieß das Herz halt immer zehn Punkte. Ich hätte dem halt so, sieben von zehn gegeben, aber das Herz halt dazu. Das ging auf Pilot aber nicht, also stand er halt mit zehn Punkten und Herz immer in meinem Profil. Was na ja, den Herrn Mut damals latent getriggert hat, so würde ich das jetzt mal äh, beschreiben und dann ja in eurem Forum überall zu zu Diskussionen über Jahre geführt, Na ja, so viel erstmal zur Historie. Das war jetzt schon ganz schön lang, aber ähm irgendwie, Muss man ja erstmal die Bastelline setzen. Jetzt du! Das war nicht so eine erquickende Erfahrung, glaube ich!

Christian:
[13:14] Ich weiß gar nicht, ob ich das alles nochmal wieder irgendwie hochholen kann, weil der mich ja wirklich seit Bestehen irgendwie beschäftigt hat. Ich finde das, Also ich habe jetzt im Vorfeld dieser dieses Podcast auch ähm viel, so drum herum drüber nachgedacht, gar nicht mehr so viel über den Film selbst, aber so wir nehmen jetzt auf, im Januar zweitausendfünfundzwanzig, also vor wenigen Wochen ist der erste Trailer zu dem neuen Superman-Film von James Gun im neuen gestarteten DCU äh erschienen und ich habe mir geschworen, nach Man of Steel nie wieder gehypt zu sein aufm Superman Film, das hat dann, Ein Trailer gebraucht und dann äh habe ich alle Vorsätze über Bord geworfen im alten Jahr noch ähm und das ist so spannend.

Arne:
[13:59] Thema Superman-Interesse, das habe ich nicht mal mitbekommen, dass da was kommt und denke gerade als erstes nur so, können die nicht einfach mal neue Directors holen, müssen das immer die gleichen Pappna.

Christian:
[14:09] Moment, Moment, Moment, Moment, Moment, Moment. Wir führen doch jetzt hier grade eine, eine Diskussion Tönnies in the making zu Ende. Du kannst doch jetzt nicht die nächste schon anteasern und sagen äh wir müssen jetzt noch den Superman nennen, weiß ich nicht, 12 Jahren besprechen, also, aber ich würde sagen, das Thema ist so präsent und wir haben jetzt ja hier mit diesem Film also den, fast schon inoffiziellen Start eines Filmuniversums vor uns, fast ja gar nicht geplant war oder nicht so richtig beabsichtigt war zum Erscheinen, aber über sowas denke ich gerade viel nach, so da also und das irgendwie auch der Vorteil finde ich bei unserem Format, wir sind ja der, den aktuellen Film immer so ein bisschen entrückt, so dass halt nicht nur der Film, sondern die historische Auseinandersetzung mit dem Film halt so gut funktioniert, weil, Also was ich vor 12 Jahren über den Film gedacht habe, mag vielleicht für den Film ähnlich sein, Aber die Bedeutung des Filmes und was drumherum und danach und was der ausgelöst hat und so, das kann man halt viel viel besser jetzt mit dieser zeitlichen Distanz äh besprechen Deswegen riecht er am Ende auch noch über ein paar Sachen äh sprechen, die ich vor, weiß ich nicht, 12 Jahren, 13 Jahren gar nicht aufm Schirm haben konnte, weil sie noch nicht passiert sind so. Ähm auch ein paar Beobachtungen dazu. Ähm, aber ähm ich also ja, also ich weiß auch gar nicht genau, wie wir gleich in diese Diskussion starten sollen. Ich habe im Großen und Ganze.

Arne:
[15:36] Habe ich mich tatsächlich auch gefragt.

Christian:
[15:39] Das ist doch das Ding, weißt du? Ich ich bin jetzt auch viel versöhnlicher, weil ich weiß, so das Schreckgespenst namens Snyderverse ist jetzt auch endlich vorbei. Also äh viele Kritiken, die ich.

Arne:
[15:51] Niderverse ist DC unabhängig. Das Snyderverse.

Christian:
[15:54] Ja, ja, ja, ja.

Arne:
[15:55] Neider-Filme.

Christian:
[15:56] Release the Snydercut von äh äh weiß ich auch nicht, äh.

Arne:
[16:02] Army of the dead.

Christian:
[16:03] Ja von 300 hätte ich fast gesagt, aber ähm.

Arne:
[16:05] Na dann.

Christian:
[16:06] Nee, also es hat es hat es hat sich viel es hat sich viel getan in den Jahren, Was mich, glaube ich, auch ein bisschen versöhnlicher jetzt auf diesen Film irgendwie gucken lässt und ich habe auch das Gefühl, ähm dass, Also meine an meine Kinobesuche erinnere ich mich halt noch aus diesem großen aus dieser großen Erwartungshaltung. Ich bin riesengroßer Superman-Fan und das war so der erste, glaube ich, den ich auch im Kino gesehen habe. Auf den ich mich gefreut habe, auf den ich Jahre hingefiebert habe. Die Trailer waren fantastisch. Die Teaser ähm also da war viel Vorlauf und das war so ein so ein richtiges, Event auch für mich und ich weiß halt noch, wie ich einfach, sehr verwirrt war bei dem Film. Im positiven wie im Negativen auch schon in den Trailern, da waren viele Anzeichen für Themen, für Motive, für Verhandlungen, die ich im Film teilweise gefunden habe, oft noch mehr gesucht habe und ich weiß noch, wie ich einfach sehr verwirrt aus aus der ersten Sicht rauskam. Ich glaube, ich habe dann auch irgendwie zwei- oder dreimal im Kino gesehen und, Dann über die Jahre hinweg halt immer mehr und das hat halt eine Menge in mir ausgelöst. Also ja auch immer mit dem Wunsch verbunden, diesen Film auch besser verstehen zu können und Im Rückschluss mich ja auch besser verstehen zu können, weil ich halt auch sehr emotionale Reaktion auf diesen Film hatte, anders an vielen Punkten als du, aber halt auch immer mit der Frage so, wieso liegt es an mir? Liegt es im Film? Was ist da das Problem?

Christian:
[17:34] Und da ähm habe ich jetzt auch ähm ähm.

Christian:
[17:38] Also jetzt auch in der, keine Ahnung, wie oft ich den Film gesehen habe, aber jetzt auch bei der letzten Sichtung vor ein paar Tagen so auch gemerkt, auch mit diesem mit dem mit dem Wissen, was noch danach kommt, so man of Steel selbst hat große Probleme, aber, War ja auch noch gar nicht so sehr, das Riesenproblem, was danach halt noch immer größer wurde. Also it's all going, downhilf.

Arne:
[18:02] I'm ja ja da kommt der Blick zurück einem auf jeden Fall zugute, also ne ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie wie groß die Rage über Man of Steel damals war.

Arne:
[18:13] Was sich ja auch, Wenn wir jetzt in unserem Format hier bleiben, tatsächlich recht stark wirklich an zentralen Super äh Heldenthemen, sprich Superman-Themen, damals eben auch.

Arne:
[18:24] Aufgehängt hat, ne? Also ich meine, als dieser ganze Disney Quark losging, gab's doch Hashtag not my Star Wars, ne? Und das war damals ja so Hashtag not my Superman so. Das macht Superman nicht und so darf Superman nicht und so auch nicht. Und ähm das hat, glaube ich, vor allem erst mal, fachkundige Zuschauerschaft erst mal sehr, sehr vorn Kopf gestoßen, große Fragezeichen erzeugt und auch diese Diskussion von darf man das so überhaupt, ne? Ähm, hatte ich so den Vorteil, sehr unbedarf dranzugehen, Und ähm das das ist so ein großes Konglomerat, ne. Also der der Film erzählt keinen klassischen Superman der Film ist von jemandem gemacht und das kann man halt einfach auch nicht trennen. Der ähm, Also ich ich glaube, äh in den in den ersten Drafts vielleicht, ne ich weiß nicht, wie stark da Nole noch mit beteiligt war oder sein Bruder am Drehbuch oder so, aber, Das waren per se auch immer eher Leute, die, Vielleicht weniger an diesen, nennen wir es mal Golden Age Superheldinnen Themen, irgendwie interessiert waren, sondern mehr an Psychologie und an an an zerrissenen Figuren, die irgendwie ihren Struggle so haben, dann hast du halt einen Direktor, bei denen müssen wir halt auch noch sprechen, weil der der ist auch halt, also das ist schon das ist auch schon so quite Something der Mann und das ist alles so miteinander verbandelt, ne. Ich will da gar nicht zu sehr ins Detail jetzt schon, aber ähm da ist so.

Arne:
[19:49] Man fragt sich auch für diese Entscheidung trifft, weil nur so viel erstmal noch so im Bezug auf Director um einen, Sage ich mal so Classic Age treuen Superman zu machen ist, der Mann ja also erwiesenermaßen auch damals schon mit Abstand die schlechteste Wahl, die wahrscheinlich ganz Hollywood zu bieten hatte gewesen, ne? Weil also wenn man sein Werk so durchanalysiert, dann kann man da ganz viele, ähm Motive und wiederkehrende Elemente oder auch Unmotive finden und nichts davon passt irgendwie auf diese Superhelden äh oder auf diese Superman-Sache.

Warum dieser Film?

Arne:
[20:25] Und ähm da da da ging das ja damals eben schon los, so ähm das ist alles nicht so, wie das sein soll. Nur dann komme ich dann und frage, muss denn das wirklich.

Christian:
[20:33] Ja, ich glaube, die Debatte werden wir auch noch führen. Also die habe ich mir auch aufgeschrieben, lass uns das vielleicht noch ganz kurz hinten anstellen. Ich will noch ein paar Sachen vorbereiten so. Ähm, Weil äh du jetzt auch Snowland gesagt hast und so, vielleicht können wir den im Vorfeld noch ein kleines bisschen einordnen, weil wir ja auch immer so ein bisschen diese Frage stellen, so ähm, Also ne, mit welcher Erwartung gehen wir vielleicht doch in die Diskussion, Erwartungen an den Kanon, was passiert hier und klar, wir haben so Stichworte wie so der erste oder dieses dieses größere Superman-Reboot, Superman in den Comics halt der wie sagt man, Nullpunkt dieser ganzen Auseinandersetzung und wir hatten ja hier auch einen Podcast schon mit dem Superman Film von Richard Donner mit Christopher Reef ja auch schon festgestellt, ähm dass das ja irgendwie auch schon äh damals so ein, Ich sage mal, Urknall in einem Genre irgendwie auch sein könnte, ne, so dieses äh also der hat Blockbuster mitgeprägt, der hat Superheld in den Blockbuster mitgeprägt und da sehen wir ja auch ein paar, sage ich mal, Ähm wie sagt man so, so Formeln, die hier auch wieder aufgegriffen werden, ne? So ein, so ein, so ein großer Cast und du hast halt diesen, Hauptdarsteller als Superman, der vielleicht noch nicht so bekannt ist, aber drumherum scharfst du eine Riege von von großen Namen, die den Film irgendwie auch tragen. Du hast, Effektfeuerwerke und so weiter. Das haben wir damals ja eigentlich auch schon alles so ein bisschen äh vorbereitet so. Ähm das kommt ja jetzt hier irgendwie auch wieder wieder so rein und dann mit dem Wissen.

Christian:
[22:00] Mit dem Rückgriff so, was danach kam, das ist der Start der Antwort von DC auf Marvel. Das ist, Wie es dann genannt wurde, das DC Xtended Universe. Ähm also der Startschuss, um eben ein Filmuniversum zu schaffen, das dann eben, Ja, durch sechs Neider geprägt wurde, ähm durch diesen Film geprägt wurde und dann eben so, Ich glaube man hatte das ja eigentlich mit Relantern schon gehofft, einen Film zu haben, den man benutzen kann, um so diesen diesen wie sagt man, diesen laufenden Start hinzulegen, ne? Also man sieht irgendwie im, Na ja nicht mal mehr im Rückspiegel. Man sieht irgendwie so in den Fenstern um sich herum so, dass da andere an einem vorbeipreschen mit diesem Marvel-Universum. Und man versucht bei Warner so eine verzweifelte Antwort auch irgendwie drauf zu finden, das sagt, uns bitte das gleiche Geld, was da drüben jetzt bei Disney gedruckt wird und ähm hatte aber ja noch nichts dergleichen in der Pipeline, aber mit Man of Steel dann eben so ein Film, der erfolgreich genug war, um als Startschuss dafür zu gelten, aber es war ja gar nicht so zuvorgesehen. Da möchte ich nachher vielleicht auch noch mal ein bisschen drauf zu sprechen kommen. Ich habe ja noch was was aufgeschrieben ähm.

Arne:
[23:15] Jawohl ich habe.

Christian:
[23:17] Ja, das das das das geht noch so ein bisschen davor, so einfach nur so diese Beobachtung, das ist so der Versuch, den Erfolg von The Dark Night auf Superman zu übertragen, ne, du hast halt Christopher Nolen, der ja aus der Dark-Night-Trilogie gekommen ist, den man, glaube ich, auch sehr, offensiv äh ähm wie soll man sagen ähm in so eine Kevin Felgie Rolle hätte hieven wollen, zu sagen nolen, wie viel Geld willst du haben? Wir hängen noch zehn Nullen hinten dran, ist uns alles egal, aber liefer uns sozusagen dein DC-Universum und er hat gesagt, nö. Also, Mache ich nicht, will ich nicht. Ich bin durch mit Batman. Lasst mich andere Filme machen und ähm ich finde, du du merkst es auch, also so so die die, Die Idee, die Formel von The Dark Night wird hier so ein bisschen aufgegriffen. Also ja, du hast halt Fett aufs Poster gedruckt als Produzenten. Du hast den Titel, also Man of Steel, The Dark Night, das sind ja eigentlich so Spitznamen, Umschreibung dieser ikonischen.

Arne:
[24:19] Mhm. Es ist nicht der eigentliche Name der Figur, ja.

Christian:
[24:23] Genau, du hast Batman Beginns und dann The Dark Night und merkst, oh, der hat über eine Milliarde so und dann versuchst du mit einem Titel da vielleicht noch dran dran anzuknüpfen. Du hast die ähnliche Sinnsuche, kennt wie bei Bruce Wayne Batman Beginns, ja? Bei, sind's halt eher die Fähigkeiten, die er mit sich nimmt bei Batman war es ja so ein bisschen auch das Trauma und dann diese Fähigkeiten da, unter dieser äh Ninja-Geschichte da von Russell Gool und so dieses auf der Suche nach, dem Symbol ist es ja auch so ein bisschen, du hast den Co-Autor von The Dark Night, der hier das Drehbuch geschrieben hat und die Entstehungsgeschichte war wohl, dass die, glaube ich, bei, Äh so wie ich das verstanden habe, bei dem Schreiben von The Dark Night oder The Dark Night Rises.

Arne:
[25:10] Erzählt. Mhm.

Christian:
[25:11] Irgendwie auf jeden Fall einer der Filme, dass die irgendwie nicht weitergekommen sind und dann hatten die sich glaube ich eine Woche Pause gegönnt. Und in der Pause.

Christian:
[25:19] Coyer dann ganz viel, weil er halt auch mit Batman nicht weiterkam auf Superman rumgekaut und ist dann mit dem Ansatz von wir machen, also Superman als Erstkontaktgeschichte, Superman, erstmal ausgeklammert, dass er Superman ist, aber Superman ist ein Alien und in dem Moment, wo das Alien auf der Erde in Erscheinung tritt, ist das ja wohl, was der Film ja auch immer thematisiert, so dieses, Erst die Antwort auf die Frage, sind wir allein allein im Universum und bisher keine Superman-Geschichte, dass so weit in den Vordergrund geholt, sondern gesagt so, alles klar, du kannst hier irgendwie schneller als die Lokomotive und äh weiterspringen als und so weiter, Darauf konzentrieren wir uns, dass du vom Himmel gefallen bist und Alien bist, ist gar nicht so wichtig, weil du rettest die Katzen vom Baum und das ist die Hauptsache so. Da war dann so der der Hook sozusagen gesetzt, den glaube ich auch spannend genug fand, um dann aber glaube ich auch nach der Darknet Trilogie zu sagen so, Alles nicht mehr mein Problem, ne? Also äh das Studio will von mir die Antwort auf auf die Avengers oder auf das Marvel Divers sowieso, habe ich nicht, aber die Idee vor Gäuer fand ich gut so. Mach doch mal was damit. Und damit ist ist dann das Ding gestartet. Ich habe noch eine Randnotiz, ich wusste nicht wohin damit, deswegen packe ich die jetzt hier nochmal an den Anfang, weil mich das persönlich auch interessiert. Wir sind in der Zwischenzeit beide Väter geworden. Hast du den Film noch mal, Als Vater, sage ich mal, anders gespürt oder anders gesehen oder ist dir was anderes aufgefallen als vorher?

Arne:
[26:48] Ich glaube, dass das kann ich nicht sagen. Also ich habe auf jeden Fall, seit ich selber Vater bin, schon Filme gesehen, wo ich weiß, dass die, früher auf jeden Fall auch schon ordentlich Eindruck gemacht hätten, wo ich aber aus der Elternperspektive, nochmal extrem gesteigerte emotionale Reaktionen mitgenommen habe, Ein Beispiel äh beautiful boy, dieses drogenabhängigkeitsdrama mit Steve Carrel, der, ich glaube auf so einer autobiographie basierend äh Rolling Stone Reporter, dessen Soden halt irgendwie über Jahrzehnte mit krasser Drogenabhängigkeit kämpft so, ne, das das sind natürlich Sachen, die nochmal irgendwie ganz anders klicken, aber also ich habe im Nachgang tatsächlich hier diesmal ähm relativ viel, dran rumgekaut beziehungsweise versucht, so ein bisschen zu verstehen, welcher dieser zwei Väter hier eigentlich welche Werte vermittelt, Und bei bei welchem ich da eher bin, beziehungsweise ob einer von beiden eigentlich also das das ist ja die große Frage auch so im im Elternsein, welche Werte will man eigentlich vermitteln? Welche welche Weltsicht.

Arne:
[28:02] Und welche Weltsicht will man auch seinem Kind mitgeben, um dem Kind genug Chance zu geben, auch eine eigene Weltsicht zu entwickeln und das nicht eben sofort zu branden? Aber trotzdem ähm, sozusagen nicht ins offene Messer laufen zu lassen, was eben diverse Weltsichten, die man nun so gar nicht teilt, betrifft, ne? Und das finde ich hier schon sehr spannend, weil.

Arne:
[28:27] Die die Kernfrage hatte ich ja vorhin auch schon einmal so bezüglich meine erste Sichtung, da einmal formuliert. Diese Frage ist, ist diese Welt eigentlich bewahrenswert? Sind diese Menschen es eigentlich wert für sie zu kämpfen? Und dann ähm war ja für mich auf jeden Fall auch immer so Anwärter auf die dümmste Szene aller Zeiten, diese Tornadoszene, ne? Das.

Christian:
[28:50] Das ist nicht nur Anwärter, ich glaube, der ist in die Filmgeschichte.

Arne:
[28:52] Nee, nee, nee, das ist also Anwärter, weil es gibt noch Marcer in BWS, ähm.

Christian:
[28:56] Gut, das habe ich schon wieder komplett vergessen, aber ja klar. Schlimmer geht immer, ja.

Arne:
[29:00] Das das war ja immer so mein mein Take drauf, dass das beides Filme sind, die mich auf so eine Rauschartige Art und Weise ziemlich abholen. Und aber beide jeweils einmal den Anwärter auf die dümmste Filmszene aller Zeiten in sich haben, Und ich muss diesmal sagen, also ich finde diese Tornadoszene immer noch nicht gut, aber dass ich altersmilde werde, das haben wir ja jetzt ja schon seit einigen Episoden festgestellt. Ich fand sie immer noch schlecht, aber ich habe noch mal viel mehr so auf die Nuancen in diesem World Building, wie wächst eigentlich der kleine Clark-Kind auf? Welche es gibt ja so also so viele prägnante Szenen, wo eben Kevin Kostners äh Johnnithon kennt, ihm da so einiges mit auf den Weg gibt oder eben diese diese Bullieszenen, diese Einsamkeit, diese Wut, die der kleine Clark so in sich hat, dass halt eben mit Dead-Weisheiten kommentiert. Tatsächlich habe ich dieses Mal so empfunden, dass ich so eine Nuance mehr verstanden habe, warum zumindest ähm, Clark in dieser Tornadoszene das so laufen lässt. Ähm so die die die Basic Philosophie und Weltsicht so von Jonathan kennt, ist mir noch nicht so bis ins allerletzte irgendwie klar, aber ich habe so ein bisschen besser verstanden, was die Szene, Na ja, also jetzt hat Martha auf jeden Fall ganz klar die Nase vor und was die dümmste Szene aller Zeiten betrifft, aber so ähm.

Arne:
[30:20] Mit mit erneutem Schauen, mit gereiftem Bild und vielleicht ebenso mit diesen Gedanken darum, wie guckt man eigentlich auf die eigene Welt. Ich bin halt so, Ich beschreibe mich immer als so ein ähm bipolar zerrissenen Menschen zwischen, humanistischem Optimist und äh zynischen Missantrop ne. Also das sind so meine zwei zwei Seiten, die ich habe, die beide auch stark sind, ne und die auch beide sehr oft konkurrieren. Also es gibt wirklich.

Arne:
[30:49] Sehr vieles auf der Welt lässt mich einfach nur weinen oder ne vielleicht auch so ein bisschen, Parallele zu dem, was klar kennt, hier in seinem Aufwachsen so erfährt ähm, führt mittlerweile so weit, dass sich wirklich Formen der Aggressivität gegen die Menschheit in mir habe, weil ich einfach nur beobachte, was die Menschheit so tut, die nicht schön sind, weil ich einfach ähm, und das das ist dann so diese Seite, wo man sich fragt und das sollen jetzt diese Wesen sein, für die irgendjemand kämpfen soll und die irgendjemand bewahren soll und auf der anderen Seite, ist da eben große Liebe für die Dinge, die die Menschheit erreicht hat für für die seltenen Exemplare, die halt vernünftig denken können. Manieren haben, zwischenmenschlichen Umgang beherrschen, mit denen man einfach eine gute Zeit verbringen kann, die die einfach nicht gestört sind, was halt leider die wenigsten Leute sind, ne? Da siehst du schon meine Zerrissenheit. So und also, will sagen, ähm, dieser Kernkonflikt des Ganzen, der es halt nicht brilliant ausformuliert hier, aber der ist da und der soll irgendwie auch in dem Skript so auftauchen und den finde ich sehr, sehr spannend, weil.

Arne:
[32:02] Nochmal zurück zu dem, was ich über Superman gesagt habe, so diese dieses uneingeschränkte, Das Gute in der Menschheit sehen, ich weiß natürlich, wo das herkommt, ne? Golden Age Superman, ich weiß um seine Entstehungsgeschichte, ich weiß, von welchen Menschen diese Figur er dachte ist, ich weiß, als welches Symbol sie anfangs gelten sollte und so weiter, andere Konflikte, andere Zeiten, äh Kampf gegen Faschismus, Unterdrückung und so weiter, alles gut, aber mir war das trotzdem immer höchst suspekt, weil ich halt eben diese, sehr kritische, vielleicht ein bisschen zynische, vielleicht etwas zu desillusionierte und zu wenig hoffnungsvolle Sicht auf die Menschheit als Ganzes habe. Deswegen ähm finde ich finde ich eigentlich, Kernfrage, die hier wie gesagt sehr holprig verhandelt wird, ist so, Im Grunde das Spannendste, was man mit Superman eigentlich machen kann, ähm ihn struggeln zu lassen, ob er das eigentlich will äh diese diese und ob ob er eigentlich ob er eigentlich etwas für die Menschheit empfindet, Was ihn dazu motiviert ähm, für sie zu kämpfen, ne, nachdem er irgendwie ein Leben lang gepullit wurde, angebrüllt wurde, Biere ins Gesicht gekippt bekommen hat, geprügelt wurde.

Christian:
[33:22] Du kannst schon, du greitst schon viel zu weit, du kannst schon viel zu weit da, da lass uns zwar gleich noch mal rein. Ich wollte noch einen ganz kurzen äh Bogen noch mal.

Arne:
[33:29] Er wieder hier.

Christian:
[33:30] Ja ja, ich versuche ja hier immer ein bisschen äh mich an einem Protokoll herauszuweiten. Ich wollte nur diesen diesen Einwurf, so dieses, weil bei mir hat der Film jetzt noch mal als als Vater auch noch mal anders funktioniert. Also.

Arne:
[33:41] Da wohl kannst du dich ja natürlich auch noch mal zu äußern.

Christian:
[33:44] Genau einfach also auch, bin voll bei dir. Ich habe immer noch große Schwierigkeiten. Das können wir gleich auch ausbreiten so. Diese ganzen Vaterfiguren, die da die da auftauchen, aber ich muss schon wirklich sagen, also die Szene, als Clark ja seine Geschichte erzählt bekommt von Jonathan, also zumindest die die Fetzen die Jonathan kennt bekannt sind, ne, so dieses mit der Rakete und irgendwie hier gelandet und wir haben uns immer bemüht und und klagt zu ihm, sagt, Can I keep pretending I am your sun und er sagt you are my sun, das hat mir schon mehr das Herz gebrochen, als das irgendwie doch vor zehn, zwölf Jahren der Fall war. Das war schon echt äh, ein ein durchaus starker Moment. So und weil ich ja auch auf der Suche bin, hm?

Arne:
[34:31] Die die ganze Emotionalität zwischen ihm oder zwischen den beiden habe ich stärker empfunden. Vielleicht ist das also ich hatte das eher so auf meine, Also auf Kenntnis des Films, auf, vielleicht etwas mehr Offenheit und mehr Sensoren für so die Feinheiten, äh die da auch die tatsächlich trotz sechs Neider existieren, ähm weil wenn er eins kann, dann ist es ja schon fähige Darsteller zu Carsten.

Christian:
[34:56] Ja voll, klar, die Besetzung ist fantastisch in dem Film, also.

Arne:
[35:00] Also auch wenn das wenn das Skript, Vielleicht so im im Klartext nicht so die die stärksten Momente liefert, dann schaffen aber die Actor das das ganz gut zu zu verpacken und dann solche wie wie von dir eben genannten Beispiele, da klickt das emotional auch, da da glaube ich diese Beziehung oder sowohl den Struggle des kleinen Clarks als auch diese Vater-Sohn-Beziehung mit allen Hürden, die sie hat.

Zusammenfassung in einem Satz

Christian:
[35:26] Ich schiebe noch ganz kurz die die Zusammenfassung in einem Satz ein ähm, Ich versuch's mal. Christopher Nolan produziert, David Es Guyer schreibt, Sex Neider inszeniert und das Ergebnis nennen wir ganz bewusst nicht Superman Beginns. Endlich haben wir bei Wanner Brothers unser eigenes Superhelden-Filmuniversum. Was soll schon schiefgehen?

Arne:
[35:49] Also ich würde den Film anders zusammenfassen.

Christian:
[35:53] Ja inhaltlich ist da nicht viel zu holen, aber das äh können wir ja jetzt dann auch im.

Arne:
[35:58] Führen wir jetzt mein mein Einsatz Konter auf dein noch ein mein Einsatzbeschreibung von man of Steel ist. Du musst eigentlich so lange auf die Ohren hauen bis er nicht mehr aufsteht. Weil er ist auch sauer.

Christian:
[36:14] Ja ich ich habe auch das Gefühl, dass das ungefähr auf einem na lassen wir das. Also lass uns in den Film einsteigen.

Arne:
[36:21] Terroristen sind die wahren Drehbuchautoren hier.

Christian:
[36:23] Ich.

Arne:
[36:27] Nach Kiel gemacht, ne? Oder Laboe.

Christian:
[36:29] Ist fertig. Ähm,

Filmbesprechung

Christian:
[36:32] Ich dachte, ich hab's ja versucht. Ich ich bin ja, ich bin ja der optimistische, positive Mensch, ja? Ich versuche ja das Gute zu sehen. Vielleicht, Können wir ja über ein paar gute Sachen auch noch in einem Film sprechen. Ich möchte nicht zu einseitig auf den Film einhauen, denn das ist ja eigentlich auch so, wie ich 2013 aus dem Kinosaal gekommen bin. Ich habe ja auch Dinge gesehen. Ich will sagen, mich begeistert haben, aber die die ich irgendwie gut fand, an die ich anknüpfen wollte, die, Bei dem ich am liebsten einen Film geschüttelt hätte und gesagt hätte, warum nicht mehr davon? Und äh wir haben's schon gesagt, die Besetzung ist immer noch, also ich ich auch jetzt wieder geguckt habe, die Leute, die da mitspielen, es ist unfassbar stark, besetzt. Ja, also allein Russel Crow und ähm Kevin Costner in diesen beiden Vaterrollen ist, Die perfekte Besetzung für beide, also äh und das zieht sich komplett durch. Also selbst Hendrik Cable, der ja auch viel ähm ähm auf den Sack bekommen hat so für den für den Film. Finde ich jetzt auch gar nicht schlecht in dem Film, also klar, man hat sehr stark diesen Körper betont und da ist ein extrem krasser Körperkult in diesem Film einfach vorhanden, auch in den Making-offs, auch im im, sage ich mal, Metatext so um den Film herum ähm und ja, der Körper sieht halt einfach sehr drüber aus, so keine Frage. Aber ich glaube, wenn.

Arne:
[37:57] So krass, dass ich mich wirklich gefragt habe, ob ob sein Körper CGI Enhanced ist, weil.

Christian:
[38:03] Also laut Eigenaussage halt nicht, Gar nicht und äh das war wohl ein Aspekt also der Kevin auch sehr wichtig war, so die Körperlichkeit, diesen Körper so zu formen, grade es gibt ja zwei Szenen ohne ohne also oben ohne so, die halt, das natürlich nochmal mehr alles äh zeigen und betonen, so diese Muskelmassen. Ich bin der Meinung, das das muss halt einfach, das also da könnte ich jetzt schon wieder gleich in den nächsten RAN verfallen, aber ich tue es nicht, aber ich bin der Meinung, Ja, das ist ein Aspekt, gerade auch in den Comics, aber das ist halt nicht relevant für Superman diese Art von Aussehen. Christopher Reef hat's auch geschafft, ohne diesen Übermassen ein Superman zu verkörpern. Er hat halt auf andere Sachen gesetzt. Ich wollte nur den Punkt machen, Henry Camel ist nicht das Problem in der Rolle.

Arne:
[38:50] Das also du da beschreiben wir aber ja einen, Übergeordnetes Hollywood-Problem, nicht ein Superman oder XY Franchise-Problem. Ist es wirklich mir fallen ist ja auch aufgefallen auch ein ein äh Chris Evans und ein Chris Hamsworth und wie sie alle heißen, die sehen also schon in den frühen Marvelfilmen unnormal aus in den Screenshots aus den Neueren, die ich kenne.

Arne:
[39:17] Da denke ich mir dann wirklich so, also ich meine, wenn man so ein bisschen was von von von Kraftsport, Muskelaufbau, Bodybuilding und so weiter versteht, Ich finde es mittlerweile einfach krass, wie wie Substants äh normiert ist so, ne, weil also schon wie Henry hier aussieht. Ich weiß, ich habe von von vorher von ihm nicht wirklich Bilder, aber, Maß an an gejecktem Muskel bergen, verhältnismäßig kurzer Zeit aufzubauen, das geht halt nur da muss schon irgendwie trennen im im Grammbereich und nicht mehr im Milligrammbereich, die er irgendwie täglich spritzen und äh dann läuft das so. Also es ist schon, das ist schon einfach krass. Wie diese Enhance, äh es musste nicht CGIN Hanson, das ist halt Anabolika Enhans so, ne? Ähm, Ich find's einfach ein bisschen schade, dass das so eine große Rolle eingenommen hat, weil wie du sagst, ne ähm, Körper haben sich sehr, sehr in diese Richtung entwickelt. Es ginge halt auch einfach ohne. Aber das ist ja auch kein Hollywood-Problem exklusiv. Das ist ja ein ein gesamtgesellschaftliches Medienproblem, was diese Körperbilder so heutzutage betrifft. Na ja, also es sah auf jeden Fall unnormal aus so. Also und auch schon ja nicht mehr einfach nur extrem trainierter Schauspieler, sondern wirklich schon krasser Bodybuilder so von von seinem Schulter und und Bru ausbauen.

Christian:
[40:38] Ganz ehrlich, also da also grad auch diese Szene, wo er da ähm das also das orientiert sich ja um diese Ölbohrinsel. Wo ja da wo ja er als als Retter in Erscheinung tritt, der ist ja noch nicht Superman, er kennt noch nicht um seine kryptoische Herkunft, das Kostüm ist nicht da, aber. Ist ja so Teil der Geschichte, dass er Sinn suchend durch die Welt sich bewegt, aber irgendwie halt auch nicht anders kann als zu helfen. So und dann kommt er da ja wird er da ja so an Land gespült und das ist auch Ich finde diesen Moment auch irgendwie befremdlich, wo er da so, am Strand joggt. Also das ist so dieses dieser Muskelberg, Dem ich nichts zutraue, lang genug in angestrengter Bewegungen äh zu sein. Weißt du, was ich meine? Also dieses, Der ist halt so vollgepackt im Oberkörper mit Muskeln. Der wird wahrscheinlich keine 500 Meter noch joggen können, weil das einfach so unnatürlich aussieht. Weißt du, so so.

Arne:
[41:39] Hast aber ein falsches Bild.

Christian:
[41:41] Ja, aber also ja, also das bricht einfach für mich dann wieder mit den anderen Fähigkeiten, Superman ist superschnell. Ähm, weiß ich nicht. Also das die Art und Weise, wie sich dieser Körper bewegt hat, war für mich halt hat mich eher rausgeworfen aus diesem, Suspension of Display Lief. Weißt du, was ich meine? Also das war so das das ging mit meinem Auge irgendwie nicht so ganz auf.

Arne:
[42:04] Ich glaube, du meinst, dass dass er einfach so massiv schon wirkt, dass so dieses grazile ihm völlig abgeht oder.

Christian:
[42:14] Ja, also auch das Ausdauernde, ja, in Arnold Schwarzenegger zu Höchstzeiten hat natürlich den extrem geformten Körper, aber der wird keine zehn Kilometer glaube ich irgendwie, Also zumindest sah es für mich immer so aus, als ob der nach zehn Kilometern Joggen schon extreme Schwierigkeiten bekommen könnte, weil halt einfach so viel Muskelmasse vom Körper getragen wird. Also die trainieren ja auch nicht auf eine eine eine allgemeine Fitness hin oder auf eine eine Beweglichkeit hin, sondern die trainieren halt auf eine Optik hin, die die weißt du so und und das das hat für mich so ein bisschen da gebrochen, dass ich mir dachte, okay, irgendwie ist dieser Körper, weil er so ungewohnt ist und so, so ungewohnt geformt ist, schwer für mich, denn also so wie du sagst, so, Ich habe nicht gedacht, dass der per Computer enhanced ist, aber das ist für mich nicht aufgegangen. Es gab trotzdem Unny Valley in dem Moment, wo ich gedacht habe irgendwas stimmt hier nicht und ich kann nicht mit dem Finger drauf zeigen aber ich werde halt irgendwie da rausgeworfen so, das war komisch auf jeden Fall.

Arne:
[43:12] Also das Unnyvaley mit zu krass gebody bildeten Bodybuildern, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Das kann auch ein Arnold heutzutage nachvollziehen, ja auch sehr stark äh macht dafür, dass man wieder mehr in Richtung Klassik, Physik, bei den Bodybuilding kommst und so geht, weil's einfach vollkommen kranke Ausmaße angenommen hat. Das ist also Mutantenlevel ja mittlerweile, was was da so abgeht. Und ich will jetzt niemandem zu nahe treten. Das eine ist natürlich, die, wahrscheinlich von uns nicht ansatzweise nachempfindbare Commitment eiserner Wille äh Leistungen, die für sowas notwendig ist, ne? Und das ist ja.

Christian:
[43:52] Das Geld, ne. Also die Rahmenbedingungen, also Henry Cables Job war für die Zeit nichts anderes als zu trainieren. Diesen Luxus äh haben die wenigsten. So, das kommt ja auch noch hinzu.

Arne:
[44:03] Und letztens ist es auch der nächste Punkt so und äh, die die die meisten Bodybuilder äh ohne Pro Card, die äh gehen irgendwie einem geregelten Job nach und trainieren trotzdem jeden Tag irgendwie drei Stunden, haben strikte Ernährungspläne, müssen irgendwie versuchen durch Schlaf das Ganze irgendwie entsprechend auszubalancieren und so weiter Das ist halt mega krass, ne. Also ist, wenn man da so drüber spricht, ist immer, man muss immer aufpassen, dass man so diese, eine krasse sportliche Leistung auf jeden Fall. Der Sport ist halt nur auf jeden Fall völlig kaputt, so wie der Radsport schon immer mit diesen ganzen Doping Sachen einfach komplett kaputt war nimmt halt dieser ganze Substanz es geht ja gar nicht mehr natural, ne. Also wenn du dir eine natural Bodybuilder anguckst, der 20 Jahre lang eisern sein Training gemacht hat sieht er halt nach 20 Jahren nicht so aus wie Henry hier nach sechs Monaten Training, ne? Also Literally nicht so, ne und ähm mit bester Genetik und so weiter geht sowas halt irgendwie nicht. So ein bisschen schade, dass so äh die Menschen so diesen na ja egal, das führt zu weit. Also.

Christian:
[45:02] Ich wollte grad sagen, ich wollte eigentlich noch loben. Wir sind.

Arne:
[45:04] Danke.

Christian:
[45:06] Ich finde, also du hast vollkommen recht, die Musik, auch das, was du grad gesagt hast, so dieses dieses emotionale, dieses Persönliche ähm man, Ja, es ist Hans Zimmer, ne? Man mag ihn, man mag ihn nicht. Ich habe genau das, was du beschreibst, eigentlich, also mit Nuancen. Anders habe ich bei Danncork, Für mich mittlerweile war ich diesen, also ich höre den halt permanent beim Arbeiten. Also ich höre glaube ich irgendwie bestimmt drei, vier Mal pro Tag mich durch diesen, Soundtrack durch, weil das ideale Untermalung, weißt du, der ist eine Stunde lang, der hat diesen perfekten Aufbau, um mich konzentriert ans Schreiben und Arbeiten zu bringen. Das ist die perfekte Begleitung. Ich glaube, den Film habe ich irgendwie drei oder vier Mal gesehen, diesen Soundcheck habe ich sehr wahrscheinlich hunderte Male gehört und habe so eine ähnliche so, über diesen Film hinausgehende Erfahrung damit? Also ich kann das nachvollziehen, dass du so etwas äh jetzt hier mit dem Score von von Man of Steel verbindest. Ich bin ja, was eben dieses Superman-Ding, also der ist auch gut, also der ist halt, in meinen Augen ist dieser gesamte Film ja ein leider auch oft zu verkrampfter Ansatz, Etwas nicht sein zu wollen oder viele Dinge nicht sein zu wollen, nämlich Richard Donners Superman, der halt so ikonisch ist, dass der auch.

Christian:
[46:31] Bis ins Jahr zweitausendfünfundzwanzig, also irgendwie fast 50 Jahre später noch noch äh ein Referenzpunkt ist für diese Figur und für diese Filme, aber Mangostille hat sich auf die Fahne geschrieben, sich davon, komplett freimachen zu wollen und ich finde der Score ist einer der ganz wenigen Punkte, bei dem das auch wirklich gelingt. Also wo man nicht nur sich distanziert von etwas und sagt, das wollen wir nicht sein, sondern wo man, aus diesem aus dieser Energie heraus etwas Eigenes erschafft. Und das ist der Score für mich, der, Der erinnert mich an an an John Williams. Der will das nicht sein, aber der will auch nicht auf auf Krampf davon weg, sondern der ist für sich, der steht für sich, Und das ist halt auch eine große Leistung, wie ich finde, weil auch John Williams einfach so ikonisch ist mit dem Superman-Team, was er damals für für Richard Donner geschrieben hat. Das ist ja meins. Also wenn ich da schon irgendwie die ersten Noten höre, dann kommt mir Pipi in die Augen und die Gänsehaut geht einmal übern Rücken so. Deswegen ähm kann ich das gut nachvollziehen, dass du das hier zumindest so spürst. Und das.

Arne:
[47:35] Ja, also äh hast du eben so gesagt, das ist ja Hans Zimmer. Was sich heutzutage auch als eine zumindest nicht uneingeschränkte direkt auch Qualität hindeutende Aussage also das ist handwerklich natürlich immer absolut top of the game, was aus der Hans Zimmerschmiede ist ja auch nicht alles er selber in der ganzen Komposer äh, Composer keine Ahnung Herde, Mannschaft, wie man's auch immer nennen soll.

Christian:
[48:00] Gefolgschaft, ja.

Arne:
[48:02] Genau ähm also vieles, Ist auch in äh sie hat ja so verschiedene Phasen und äh von Hatern wird ja das wie es wir es äh so gemacht hat seit als die Hans Zimmerdröhnphase bezeichnet ne und hier dieses Orchestrale ähm, Er hat aber auch im Vergleich zu vielen Sachen von ihm, wo ich dann eben finde, dass die in seinem eigenen Schaffen so ein so ein bisschen was Generisches haben, dass es hier eben nicht so, das ist ein super prägnantes also so empfinde ich das zumindest und das hat der Score hat halt absolut das was man braucht für so einen Film, so eine so eine wirkliche Größe, also das, Ich bin ja auch oft gar kein Fan von Epic und ähm, Hier finde ich halt also dieser ganze Scope ist halt natürlich ne God like Creachers treffen aufeinander äh, Riesenschlacht. Ähm es es geht um es geht um alles, wie in jedem Superheldenfilm, aber nur selten fühlt sich das auch so an. Und dieser Score ist, wenn man jetzt rein isoliert scores betrachtet, mal einer, der diese Größe auch vermitteln kann, ne, der so, Der ist halt einfach also ist natürlich auch, Da sind wir auch schon wieder bei sechs Neider, der ja auch gerne mal zu irgendwelchen Wagner-Fan fahren und so weiter in seinen in seinen Filmen eben einzelne Szenen gemacht hat. Ähm, Es hat schon so was sehr sehr groß Fanfariges, marschierendes, riesiges so, ne und aber das ich finde, es ist dann auch bei vielen Szenen so angemessen und dieses Hauptthema, das sitzt einfach.

Christian:
[49:31] Ja und auch auch äh der der restliche Score. Also grad auch wie du sagst, die ersten Klänge da auf Krypton und ich finde Krypto und ist auch, spannend und und also da hat der Film mich auch reingezogen. Das ging, das weiß ich noch. Das ging ja los, Und es war halt alles irgendwie ganz anders und da habe ich ja schon gesehen, wie der Film sich ja auch von bekannter Ikonographie, nämlich Donners Superman und diese kristallgeschichten und was wir da ja auch gesehen haben, das ist ja auch so eingegangen in Popkulturen, auch in in sage ich mal diese diesen Superman-Mythos, dass das halt auch danach noch Jahrzehnte irgendwie Referenzpunkt war und ich finde, Skrypton oder der Krypton, der der Planet, die Gesellschaft, das alles, was wir da sehen, Der Style, ja gut, vielleicht auch da schon wieder ein bisschen zu viel Action irgendwie drin und so, aber das, Das war halt auch so ein Splash, der gut funktioniert hat für für mich so dieses auch mit der Musik, wie das alles losging, auch diese ganze dieser ganze Anfang auf Krypton.

Christian:
[50:38] Da steckt auch schon wieder viel dummes Zeug drin, aber das kann irgendwie noch so ein bisschen zurückgehalten werden, so die großen Dummheiten kommen erst später, aber hier sind so die sage ich mal Samen schon gesät, aber okay und, Aber die Art und Weise, wie das alles, also man merkt, da ist sehr viel Energie in diese Designs in diesem Planeten, ist fremdartig, Aber schafft in meinen Augen auch da wieder etwas zu erschaffen, anstatt nur etwas Nichts sein zu wollen. Das klappt für mich hier auch noch ganz gut.

Arne:
[51:10] Gehe ich gehe ich mit ich also bis zu dem Punkt darüber hinaus, dass ich mich frage, was so konkret du da an schon dummem Zeug siehst, weil also.

Christian:
[51:21] Ja diese ganze Kodex-Scheiße und das, was Gäuer da reingeschrieben hat, kommen wir vielleicht auch noch drauf zu sprechen so ähm, Zähne knirschen, nehme ich auch noch diese ganze ähm erste natürlich geborene auf Krypton und schon der Auserwählte, bevor der Auserwählte ist und, Hätte ich jetzt auch nicht alles so gebrauchen müssen, weil das schon wieder irgendwie Sachen aufbläht, die eigentlich nicht so aufgebläht sein müssen, aber ich sage ja, das sind das sind also das fängt erst noch so an. Das kann ich noch viel äh sage ich mal ausklammern und ignorieren ähm weil, weil der Rest noch so für sich stehen kann und so ähm stark meine Aufmerksamkeit im Positiven noch irgendwie auf sich zieht. Ich kann sagen, boah, guck dir mal die coolen Designs an und die Idee hinter dieser Computer, dieser dieser, Was ist denn das, so diese diese Magnet-Computertechnik und so. Das fand ich alles schon damals irgendwie anders und eben auch cool. Vieles ist später dann irgendwie je mehr der Film vorgeht, desto mehr will er einfach nur anders sein und schafft halt nicht cool zu sein, aber.

Arne:
[52:27] Ich weiß aber, also für dich ist natürlich auch der der alte Superman-Film und sicherlich wahrscheinlich auch für einen Großteil anderer Leute, die da mehr Interesse haben als ich, aber es ist halt so auch so ein unglaublich krasser Referenzpunkt und, Ich würde einfach mal behaupten, dass es vielleicht also, dir kommt es oder vielleicht so vor, als ob da so ein starker Emanzipationsprozess von dem, was da war und alles muss anders sein, Ich glaube aber, dass ein Großteil der Beteiligten einfach ganz anders ticken, als dass sie.

Arne:
[53:03] Irgendwie in in dem Bereich laufen würden, sich mit sich mit vielen der alten achtundsiebziger Superman und äh klassischen Superman-Themen überhaupt dann zu decken. Also, Ich meine, Christopher Nolan hatten wir vorhin schon angesprochen, der ist irgendwie an ganz anderen Dingen interessiert. John Folland schreibt sowieso immer mit ihm in die in die in eine ähnliche Richtung ähm, macht auch alleine Dinge, hat jetzt beispielsweise auch von der Fallout Serie den den Pilot und so weiter geschrieben, da da merkst du, dass der auf jeden Fall auch eine eigene Handschrift hat und die das deckt sich nicht zwingend mit der Art und Weise, wie Christopher Nolan Filme macht. Ein, Und was man möchte, aber ist jetzt auch nicht so der Typ, wo ich das Gefühl habe, dass der comicmäßig sich irgendwie stark so an an Golden Age Comics äh orientiert, also, da würde ich sagen im Grunde sind das sind das alles äh Kandidaten die wenn sie überhaupt sich konkret auf Comics beziehen, sich viel mehr auf diese ganzen Dark Age Sachen beziehen würden und äh jetzt sechs Schneider, Das sowieso haben wir bis jetzt so ein bisschen umschifft, ne? Weiß nicht, ob jetzt der Zeitpunkt ist, dass schon mal stärker drauf einzugehen, aber es.

Arne:
[54:23] Ist auf jeden Fall äh ein Regisseur, der in seinem Schaffen ja auch schon vorher gezeigt hat, was die Stoffe betrifft im Grunde genommen ausschließlich an an dem, was man so als als Dark Age äh Comics betrifft, Frank Miller und Co. Äh dreihundert hat er verfilmt, Watchman hat er verfilmt. Ähm, Hat selber oder es ginge los mit dem Dorn of the Dead Remake. Ähm, Später sehen wir's dann ja auch. Das ist hast du ja anfangs angesprochen so der Blick zurück mit zehn Jahren mehr aufm Tacho. Das ist manchmal ganz gut, ne? Ähm wir sehen ja dann, was er in BWS gemacht hat und, die wenigen direkten Comic-Referenzen, die drin sind, sind alle The Dark Night Returns. Also ähm wir haben wir haben den den Superman, der sich der sich opfert, den das ausgestellte Kostüm eines eines gestorbenen Robins in der Bad Cave ähm, den den den Kryptonit äh Speer Batman mit mit dicken Metallsuit, der sich mit Superman prügelt. Also das sind so die Sachen, die, in Darknet Returns dann ja so auch auftauchen und das das zeigt ja schon ganz gut in welche Richtung ein Sechs Neider da so referenziert und ähm.

Arne:
[55:38] Der ist schon ist ich finde sechs Schneider, also, mich kickt das größtenteils, was er macht auf so einer unmittelbar wahrnehmbaren Ebene und wenn ich ich finde es auch interessant darüber nachzudenken, weil man da sehr sehr viele interessante Sachen beobachten kann, die, Vielleicht teilweise ein bisschen ungewöhnlich sind und teilweise auch einfach weird und äh große Fragezeichen äh hervorrufen. Ich ich glaube wirklich, man kann sagen, also es es gibt eigentlich keinen zweiten Regisseur, in der Lage ist so krasse, visuelle Bilder zu erzeugen. Auf der einen Seite.

Arne:
[56:20] Sich so wenig im Klaren zu sein, was diese Bilder über boah geil hinaus auslösen auf der anderen Seite. Also ist es ich glaube wirklich Es gibt kaum einen Regisseur, der so wenig versteht, was er mit dem eigenen Werk eigentlich aussagt, wie das, ist und das kommt, glaube ich, auch sehr stark aus dieser Comic-Sozialisation, ne. Also ich habe mich mit dem auch wirklich mal lang beschäftigt, ne. Ich habe da früher ja auch viel rumdiskutiert und, Ich ich glaube, ich kann wirklich sagen, ich mag seine Filme, Und ist einer der wenigen Leute, wo ich weiß, dass da teilweise auch sehr viel Problematisches drinsteckt und ich mag sie trotzdem. Ich finde es aber sehr interessant über dieses Problematische, Auf der einen Seite moralisch auf der anderen Seite einfach filmtechnisch, ne, im Sinne von.

Arne:
[57:06] Kontinuitäten äh Aussagen konnte also einfach und so weiter. Es ist alles oft nicht gut. Ähm ich als ich mich mit ihm mal länger beschäftigt habe, Es gab da irgendwie vor von einer Weile mal so ein superlanges Essay, ich glaube von Patrick. Ja, Patrick H Williams war das genau. Ähm YouTuber ähm extrem unterhaltsamer Typ, der da so sechs Neider mal so ein bisschen auseinandergenommen hat sehr viel so Interview Ausschnitte rausgezogen hat wo sechs halt über seine Einflüsse und auch seine Lieblingsfilme spricht ne und es läuft irgendwie alles drauf hinaus, dass irgendwie er als sein absoluten Lieblingsfilm, exkalibur bezeichnet, was irgendwie so eine naja schon so eher, mäßige bisschen viel viel Bilder, viel Gewalt, äh viel Sex und so weiter, so eine so eine Verfilmung dieser King Arthur Sage ist, mit äh den den Nights of the Round Table und dem, Schwert Xkalibur, was dann so weit geht das grüne Leuchten des Exkalibur eher dann eben in BWS als gespiegelt hat und lauter solche visuellen Referenzen sind da auch drin, aber auch inhaltliche und, Wenn man ihm so zuhört, ne, das Witzige ist ja, also ich wenn man seine Filme, Und jetzt nicht nur Man of Steel, aber in Man of Steel sind auch einige Motive, dann dann sieht man sehr viel, ich sage jetzt mal, aus so einer.

Arne:
[58:35] Gewöhnlichen Bro-Sozialisierung, ne? Wo auch wo auch vieles so aus diesen Bereichen, die man heutzutage so als toxische Männlichkeit pflegen würde, ne, also starke Typen, ähm die und dann also äh in dreihundert, ganz extrem, aber auch in in dem Film hier, Good death is it's only ward und so weiter, ne? Also so dieses, Dieses äh Warrior-Denken ähm starke stoische Typen, die äh ihr Leben für die große Sache im im auf dem Schlachtfeld geben ähm, die die erst draufhauen, dann fragen, also da sind ganz viele solche Motive drin, die, die man eben auch sehr kritisch durchleuchten kann, ne? Und das zieht sich eben auch durch diesen Film, ne? Also grad so diese diese ganze diese ganzen, Jungs heutzutage, die eben auch nach wie vor mit so toxisch männlichen Motiven sozialisiert sind Selbst klar kennt, ist in dem Film hier so, ne? Also er ist erst der Der Angry Boyfull of Rage, der gebullit wird, der der seinem Vater irgendwie sagt, ich ich würde ich würde so gern einfach zurückschlagen, wenn die mich äh wenn wenn die mich wieder irgendwie hops nehmen wollen.

Arne:
[59:47] Und tatsächlich dann auch in den Showdowns äh, und das ist eben so ein bisschen inkonsistent. Man weiß nicht so richtig, will er jetzt retten? Was macht er eigentlich oder kommt dann doch diese Rage von früher durch? Aber eben auch eben auch diese Aspekte in sich hat, so ja so ein Superman, der eben quasi so diese diese toxische Männlichkeits-Rage in sich hat und in seinen ganzen Filmen eben sehr viele solcher Motive und ich glaube, dass sechs Neider diese Sachen halt in seiner Sozialisierung so völlig selbstverständlich aufgenommen hat, und sich nicht bewusst ist, was er eigentlich macht, weil er immer unter dem Aspekt von, Krasse Fights, krasse Actionszenen. Geht einfach voll ab. Fuck yeah. Ich glaube, so sieht er seine eigenen Filme.

Arne:
[1:00:33] Ich glaube, begreift gar nicht, was man da auch so drin sehen kann und würde, glaube ich, wenn er das begreifen würde, nicht mal wirklich dahinter stehen. Weil also man hört immer nur so, sechs Neider. Ich habe mit dem gedreht. Ich habe den im Interview getroffen und das war der niceste Sky ever und so und äh also das es sind wirklich, Notebly, was was der einfach als als Nice Guy für eine Reputation hat, ne? Und dann dann ist es halt auch wirklich so, dass man kann sich das echt nicht ausdenken, ne. Er denkt ja, dass er zum Beispiel mit Zakka Punch wirklich so ein feministisches Manifest gemacht hat, ne? Das ist so sein einziger original Film, und der Film endet Literally damit, dass die Hauptfigur auf einer Realitätsebene vergewaltigt wird und auf der anderen eine Lobotomie kriegt und danach irgendwie ein sauerndes Stück Fleisch ist und er denkt halt wirklich, dass er so die die Liberation der Frau gegen die Unterdrücker in diesem Film halt feiert, ne? Und Also es ist das ist das ist unfassbar so, ne? Also als ich das, wirklich dann mal mich damit beschäftigt habe und so dieses Ende von Zakka Punch mir nochmal so auf der Zunge habe zergehen lassen. Da merkst du halt wirklich, der begreift nicht, was er da tut, ne? Und das hat, Also an manchen Stellen ist das gut halt einfach laufen lässt und es geht halt einfach richtig ab und das hat halt einfach so eine so eine so so einen krassen Showeffekt und es hat halt einfach einen heftigen Punch, den andere vielleicht nicht so umsetzen würden und an anderer Stelle.

Christian:
[1:01:58] Wie du sagst, er ist singulär. Es gibt niemanden, der so ist wie Sechsnaider. Seine Filme, die sehen so also die sehen so aus. Es gibt keine anderen Filme, die so aussehen, die sich so anfühlen. Das, Das kann man ihm auch irgendwo zugute halten, ne? So in einer Zeit, wo alles gleich aussieht, wo studiogetriebene Produzenten getriebene Blockbuster da sind. Da bin ich auch bei dir so, dass der halt, Sage ich mal einzigartig ist.

Arne:
[1:02:21] F, er versteht schon, wie er große Bilder macht und er, glaube ich, ohne zu verstehen, wie auch ein Gefühl für gewisse Bildsprachen, also Man of Steel ist ja stilistisch eigentlich eine Zäsur in seinem Werk, ne, weil es gibt keine Slow Mos, es ist alles irgendwie, Es gibt sehr viel auf Sets gedreht, ne. Du hast halt nicht diese diese artificial green screen Welten. Ähm, du hast verglichen mit den mit den Steadycams, die er sonst für seine Slow Mos immer brauchte super viel Handkamera, die auch sehr wild teilweise ähm und ich finde das ganz gut, weil das ist zum Beispiel eine kreative Entscheidung, die die extrem mit dem mit dem Grundansatz, also dieses dieses gegrondete, Und Handkamera ist ja so, es es impliziert ja immer so ein bisschen so unseren Blick zu haben, ne. Also ist ja was anderes als so eine als so eine geführte Kamera in in smoothen Shots und.

Arne:
[1:03:18] Der Film verhandelt ja irgendwie auch diese Skep zwischen dieser Gottfigur und den Menschen und stellt für mich implizit auch so die Frage, kann dieses Gap überwunden werden oder, ist Superman hier oben und sind die Menschen da unten und egal, wie sehr man versucht, sich anzunähern, die Menschen werden Angst haben vor ihm und Superman wird diesen Connect einfach nicht hinkriegen. So Menschen stehen hier in diesem Film total oft einfach.

Arne:
[1:03:41] So derselt, wer das, wer das Wort im Englischen da, in Grüppchen und gucken und haben einen offenen Mund und fragen sich, was da gerade passiert und das ist sowohl so als als Generalsott, den wir noch gar nicht erwähnt haben. Du hast vorhin über großes Schauspiel geredet. Maik Schenn, für mich hier wirklich beyond großartig, ne? Ähm also wirklich ich glaube der Monolog kurzer Exkurs, als er das als er das am Ende sagt, Existed for one single purpose to protect my People to Protect Crypton, now I have no People and that you have taking from be, das ist wirklich so ich kriege jetzt Gänsehaut, wenn ich das in meiner Nichtschauspielfähigkeit nachspreche, ne? Das ist so wahnsinnig intensiv, So und ähm also egal, ob das Sorte ist oder Superman, die die Menschen stehen und gucken und können nicht glauben, was da passiert, Ist auch ein schönes Spiel mit dieser Alien Erstkontakt, was für eine Wirkung auf die Welt hat ist zu erfahren, wir sind da nicht mehr allein, ne? Ich habe jetzt grad vor kurzem, des in Deutsch die drei Sonnen äh gelesen. Weiß nicht, ob dir das was sagt, irgendwie auch Award winning, sigh fine novel. Wo dieses Thema auch 'ne große Rolle spielt, deswegen war's ganz interessant jetzt Man of Sea wieder zu sehen und dieses Thema da auch drin zu finden. Ähm.

Arne:
[1:04:59] Und die Gehandkamera, die also die menschliche Perspektive ja durch die Art, wie sie geführt ist und so weiter aufnimmt. Finde ich und verstärkt noch so dieses Wahrnehmungsgelp oder diese diese diese Kluft zwischen dem normalen Menschen, der wir hier auch sind, der sieht, was da passiert und diesem gottgleich abgehobenen, was da eben auch später an an Zerstörung und an, an, an unvorstellbarer Energie eben so passiert.

Christian:
[1:05:27] Ich würde ganz gern einen kurzen Cut machen, weil ich weil du dich schon von sechs Neider weg bewegst. Zudem will ich nämlich noch ein bisschen was sagen. Ähm also, ich stimme ich stimme da ganz vielen zu. Ich habe mich nicht noch intensiver mit sechs weiteren Werken beschäftigt. Dreihundert gesehen, Watchman gesehen, aber ähm, Der hat auch ordentlich äh abbekommen natürlich nach diesen Filmen und da nach seinem ganzen ähm ähm nach dem Snyderverse, wie es ja auch äh genannt wurde, das DCU. Also ähm, Also was was du auch gesagt hast so diese diese Einschätzung aus der Entfernung, dass er vielleicht auch selber gar nicht so sehr versteht, was andere in seinen Werken sehen oder dass ihm vielleicht auch Ebenen abgehen und so. Da bin ich voll bei dir. Ich glaube auch, dass er hier bei Man of Steel wahrscheinlich auch durch Goias Drehbuch, durch vielleicht noch Studio im Rücken, also, man sagen, dass er noch ein bisschen, ich sage mal, kontrollierter unterwegs ist, also so seine schlimmsten Auswüchse hier noch ein bisschen gedämpft werden können. Manchmal.

Arne:
[1:06:34] Ohne Frage. Ja.

Christian:
[1:06:36] Also manchmal, Kommt das Schlimmste von Goia auf das Schlimmste von Snyder und dann hast du so eine beschissene Szene wie einen Genickbruch am Ende, so da da klatschen sich beide irgendwie an und sagen, guck mal, wie deep und geil ähm aber in vielen Punkten, Können die sich glaube ich so ein bisschen gegenseitig in Schach halten. Die beiden, die auf unterschiedlichen Ebenen zu, ich sage mal, Exzessen oder oder fragwürdigen Entscheidungen neigen. Ähm ich glaube.

Christian:
[1:07:04] Je mehr das jetzt auch hinter uns liegt, dieses DCU und ich vielleicht habe ich das damals auch schon, ich hab's damals auch schon gedacht, Snyder ist einfach der falsche Mann, Also das, was Sexy da tut mit seinem Man of Steel und meinetwegen auch noch mit äh Batman wie Superman und mit seiner Justice League und so. Das wäre perfekt gewesen jetzt, zehn, 12 Jahre später, wenn ein etabliertes DC Universe da ist, dann holst du die große Flagge raus und klebst das sechs Neider auf die Stirn und sagst, have edit go. Mach was du willst, weil wir haben einen Superman an Batman, eine Wonder One. Wir kennen sie alle. Wir haben sie alle gesehen jetzt im im Kino. Wir haben das alles einmal durchgespielt. Das könnte so, weißt du, da könnte so was, Stell dir vor, das DC Universe wäre so ähnlich wie Marvel jetzt an so einem Punkt, wo man sagt, ja etabliert und vielleicht nicht irgendwie 35 Filme, sondern vielleicht nur 15 Filme später oder so, dass man sagt, was gibt's denn da noch? Dann holt's zum sechs Snyder aus der Schublade und sagst ja, was wäre denn, wenn wir mal einen Superman als Erstkontakt den entfesselten Gott, der nicht weiß, warum er zu den Menschen stehen soll und so, wenn wir den mal loslassen, dann würde ich sagen, ja klar, also sechs Neiders Manos Stil ist ein Gedankenexperiment auf Superman, auf den Superman-Mythos.

Arne:
[1:08:27] Das würde ich nämlich auch sagen, das hatte ich nämlich die ganze Zeit schon so gedacht, im Grunde, wenn man jetzt Werktreue und Wurzeln der Figur und so betrachtet, dann ist das hier eigentlich fast schon eher so ein, Red Sun Film, auch wenn er nicht in der Sowjetunion spielt, als, Pure Superman ähm Film, ne. Also du hast du hast erstmal in der Kernidee, das war eben das, was ich mich nie gestört hat. Du hast in der Kernidee, ganz andere Einflüsse auf Superman, die ihn auch dazu treiben, in gewisser Weise eine ganz andere Figur zu werden und das ist eben das Spannende dabei, nur.

Arne:
[1:09:03] So ein bisschen fehlt die Konsequenz hinten raus, ne, weil eben dann diese, von äh und die Einflüsse von Papa kennt und die Einflüsse von Lowis Lane und die Einflüsse vom Militär und er da so ein bisschen hin und her und man kann das dann gegen Ende nicht mehr so richtig verstehen, warum macht er dies jetzt eigentlich und das nicht und warum ist das jetzt eigentlich schlimm für ihn und warum sagt er jetzt das? Aber macht da was ganz anderes und ähm also wenn man jetzt so durch den Film geht, auch da hatte ich so das Gefühl, dass einiges doch durchaus schon früher im Skript angelegt ist und man kann immer so die Rückführung machen weil das eine Dreiviertelstunde früher passiert ist, macht er jetzt das. Aber es ist so ein Obstsalat, ne? Sind halt ebenso verschiedene Dinge drin Die sich ein bisschen beißen und äh einfach nicht sauber unter einen Hut gebracht ist. Also eine Zerrissenheit zwischen moralischen Idealen ist ja auch ein Topthema für einen Film. Nur da ist die Execution wirklich nicht gut. Das sehe ich auch so, ne. Da hat der Film für mich dann eben, andere Qualitäten, die mich mitnehmen so auf einer reinen filmischen Ebene, weswegen ich den halt irgendwie äh mit mit großer Freude gucken kann, aber ähm.

Arne:
[1:10:15] Das sind die Sachen, die eben wirklich nicht gut sind so und äh das wäre dann in dem von dir beschriebenen Szenario eben total spannend, wenn du das alles etabliert hast. Das ist ja das, was ich auch schon früh dann bei Marvel kritisiere, wo ist denn das, was mal ein bisschen anders ist, ne? Wo wir nicht irgendwie die typische Origin kriegen und am Ende explodiert die Stadt, sondern Wo sind denn mal die weirderen Vertreter, wo ist dies? Wo ist das und da wäre ein sechs ne? Also so wie wir das dann ja eben, in gewisser Form schon einen Film später sehen, weil da der ist halt viel viel mehr Pur sechs Schneider als das Man of Seal ist, ne? Also wie gesagt, hier ist alles anders, hier ist der Stil anders, auch wenn man das natürlich erkennt so, also Visual ist das schon.

Arne:
[1:10:56] Einprägsam und man erkennt, dass das Sechsneider ist und dass er da seine Bilder, diese Gegenlichtaufnahmen wie Superman aus seiner Fortress of Solitude rauskommt und der der Umhang weht und sowas, das ist schon, das ist das ist die Filmsprache, die er auch sonst bedient hat, aber, Die ganze Art Filme zu machen, ne? Also BWS ist ja eher so eine und auch da kann ich viel mit anfangen, aber ist eher so eine, Aneinanderreihung von rauschhaften Szenen als irgendwie einen Konsistenz erzählter Film, aber genau das ist er halt so, ne also er ist halt so der personifizierte äh alles geht auf Elf Typ halt ne So und äh das ist ja auch das natürlich ist eine große Stärke und seine größte Schwäche, weil er halt nicht nur kann, ne. Er kann halt immer alles auf elf und begreift halt nicht Wann ist eigentlich der Punkt wäre, mal auf fünf runterzudrehen, weil jetzt eben mal was Leiseres passieren müsste so, ne? Aber da da sieht man das dann, wie er wie er eben frei dreht und dann kommt was völlig Irres dabei raus so, ne?

Christian:
[1:11:56] Ja und das sage ich ja so, als so eine Geschichte wäre das halt viel, sage ich mal, fruchtbarer. Du hast jetzt dieses red Sun erwähnt. Das ist ein ähm ähm Graphic Novel. Wo Superman, also wo eben das Gedankenexperiment gemacht wird. Was wäre, wenn Superman nicht irgendwie ähm in Kansas gelandet wäre, äh, mitbekommen hätte von von von Babytagen an, sondern wenn er in der Sowjetunion gelandet wäre und da halt irgendwie der, ja die die das das Werkzeug der sowjetischen Regierung und das Spannende ist eben, dass dieses Graphic Novel, sicher und deswegen funktioniert das so gut. Also beim Lesen, du weißt, wer Superman ist, Das weißt du einfach, du weißt für Superman ist, also da bin ich da bin ich auch also, alle oder die meisten auf dieser Welt wissen irgendetwas mit Superman anzufangen. Der ist so ikonisch wie Mickey Mouse, das ist dieses das S das den Schlüpper aufm Kostüm Discape irgendwas.

Christian:
[1:13:04] Alle und wenn's auch nur die Referenz der Referenz der Referenz ist, aber Superman ist so ikonisch, dass dieses Graphic Novel eben deshalb auch so gut funktioniert, weil du auf einmal etwas ganz anderes, weil du den Gegensatz ziehst. Und du reibst dich beim Lesen genauso wie die Geschichte sich daran reibt, um am Ende zu so einer Symbiose zu kommen und quasi so ein Fazit zu treffen von, guck mal, also du kannst ja auch Ex-Negative die Dinge beschreiben und das macht dieses Graphic Novel so super. Das ist so das funktioniert so gut, Dem Kern des Mythos so nahezukommen, indem halt immer wieder das Vorzeichen verändert wird und das funktioniert beim Lesen auch nur mit dem Wissen um die, Originalfigur. Wenn du jetzt jemanden.

Christian:
[1:13:47] In einem Alter, weiß ich nicht, von sechs, sieben, acht Jahren zum ersten Mal das erste von Superman zu lesen gibst, ist denn dieses Ding, dann funktioniert es halt einfach nicht mehr so gut und das kritisiere ich an Man of Steel, auch da dieser krampfhafte Versuch, sich vom Mythos zu distanzieren, ohne, Diesen Mythos einmal vorher sauber in den letzten 25 Jahren filmisch irgendwie durchgespielt haben. Das, ärgert mich so ein bisschen an der ganzen Sache und das ist der Punkt, auch da Snyder ist der falsche um diesen Mythos erstmal sauber herauszuarbeiten, weil ich weiß nicht, ob du das auch in der Recherche so mitgekriegt hast oder oder da so reingegangen bist. Er ist ja ein großer Fan von dieser Iron Rent, Diese ähm Philosophin äh äh Romanautorin so in den dreißiger, 40er Jahren.

Arne:
[1:14:35] Auch einer seiner problematischen Aspekte.

Christian:
[1:14:38] Genau und und und die ja die ja damals so mit ihrem äh ähm Roman, ich glaube auch Science-Fiction oder so war das irgendwie, aber ich habe das selber auch alles nicht so gelesen, aber auch so in der Recherche war mal wieder so dran gekratzt so, also ihr Plädoyer ähm, in diesem Roman ist halt also die erschafft halt irgendwie da auch so ein Protagonisten, ich glaube so ein bisschen überdurchschnittlichen Protagonisten so und die Idee ist halt.

Christian:
[1:15:04] Auf so einen radikalen Individualismus runterzubrechen und den halt hervorzuheben und auch so eine Philosophie drum zu machen, so das, was kennt, glaube ich, in Batman wie Superman auch so laut ausspricht so nach dem Motto, Fuck overs! Also du bist halt super, aber, Das Gegenteil von aus großer Kraft vor großer Verantwortung, so aus großer Kraft folgt erstmal, dass du ziemlich groß bist und scheiß auf die anderen, weil es gibt keine Verpflichtungen du bist wie du bist, du bist dahin gekommen, weil du super bist und scheiß auf die anderen einfach Es gibt keine moralische Verpflichtung, aus deiner Sonderstellung oder aus deiner sag ich mal aus deinen Fähigkeiten, aus dem, was dich irgendwie ausmacht in irgendeiner Form an etwas größeres, anderes kollektives zu denken. Da gibt es einfach keine Bringschuld oder Verpflichtung so. Und ich glaube, dass er da einfach so, Dermaßen drin steckt, dass er diesen Aspekt, diesen absolut elementaren Aspekt von Superman noch nicht mal in der Lage ist, zu verstehen, sieht die nicht, er versteht ihn nicht, wie du sagst, der liest, The Dark Night Returns und sagt fette Action geil, drehe ich auf elf und dann gibt's den Kryptonit-Speer anstatt halt irgendwie auf diesen Punkt zu kommen. Deswegen ist glaube ich auch Parken so verwirrt, weil das ist eigentlich die Rolle, die genau das, Verkörpert, ausfüllt und innen klar kennt, rüberbringt dieses ja, du kannst jederzeit zurückschlagen oder den Touchdown machen, aber.

Christian:
[1:16:32] Das ist zu wenig für das, was du bist. Also.

Christian:
[1:16:37] Du bist in einer größeren Verpflichtung, allein aus der Tatsache, dass du mehr kannst, besser bist als viele anderen. So und dieser genau dieser Aspekt, den bringt Park kennt ja nicht rüber, was ich im Trailer superspannend fand, als die Antwort war, Na ja, was hätte ich machen sollen, hätte ich die sterben lassen sollen und er sagt, na ja vielleicht da war ich im Trailer noch so, hey, was ist das hier? Was ist das für ein für ein Vater? Warum sagt der diesen Satz, das kenne ich so nicht. Da habe ich noch gesagt, ich bin mal sehr gespannt, Was das in dem Film ist, was dahinter steckt, was das für ein Moment sein muss, wie der Film das versucht aufzugreifen. Mein Problem ist ja, der hat es ja nie aufgegriffen, der hat es nie geschafft, Diese also meine Kritik an diesem Film ist mittlerweile auf zweifacher Ebene, Es ist ein schlechter Superman-Film. Punkt aus Ende, weil da einfach kein Superman vorkommt, weil man die Figur nicht getroffen hat, weil man der Meinung war, die Figur.

Christian:
[1:17:36] Also eine eine, ich sage mal, eine fehlerhafte Figur vorzufinden, die man erst mal retten muss. Also die man erstmal, Begradigen muss, damit sie fürs Publikum interessant wird, wo ich schon gleich sage, so völlig falsche Prämisse, Superman funktioniert, wie er ist, der muss nicht neu erfunden werden. Das ist schon mal völlig der völlig falsche Ansatz, aber selbst wenn ich, Meine Kappe als Superman-Fan ablege und sage ich lasse mich aber darauf ein und gehe mal mit und sage, dann zeigt mir mal euren neuen Superman, dann zeigt mir mal, wie ihr das neu denken wollt und komme aus dem Film raus und sage, ey, da ist ja immer noch Kacke auf der Ebene, weil der das, was der sich vornimmt, einfach nicht tut, konsequent zu Ende erzählt, weil also jedes Mal springe ich vom von der Couch, wenn nicht Jourel sehe, der irgendwie erzählt, du wirst den Menschen das große Ideal sein und sie werden alle irgendwie stolpern und fallen, aber sie werden versuchen, sich hinter dir und du bist das Vorbild und das Zeichen für Hoffnung, dann schreie ich jedes Mal den Fernseher an und sage Bullshit. Was ist denn das für eine Hoffnung? Also wo ist dieser Aspekt irgendwie verhandelt, beschrieben und auch konsequent zu Ende gebracht, Die stehen.

Arne:
[1:18:48] Sehen. Ähm ich ich würde da nämlich sagen, nur weil Joel das faselt, heißt das ja noch nicht, dass das so sein muss. Also das das nimmt man vielleicht als als Superman, fachkundiger Mensch automatisch so an, aber, Ich meine, der der Background ist unser Superman hier oder unser Clug kennt oder KL ist, von Krypton runtergeschickt und wächst in Kansas auf und lebt ein Leben, in dem man eigentlich nix wirklich Gutes so an der Menschheit lassen kann und dann hat er ja schon irgendwie so einen Impuls auch rauszufinden, wo er eigentlich herkommt und so weiter, das ist ja auch etwas, was, sehr vielen, Waisenkindern, adoptierten Kindern und so weiter, dann äh auch sehr realistisch im Laufe des Lebens so durchkommt, ne? Auch wenn man seine seine äh Eltern, die einen großgezogen haben, als die Eltern äh ansieht und und liebt das trotzdem.

Arne:
[1:19:38] Der Wunsch nach der biologischen Herkunft irgendwie äh zu forschen, dann so aufkommt. So und jetzt jetzt äh, Dieses dieses Hologramm des des leiblichen Vaters und erzählt einem, so du bist Vorbild, du bist dies, du bist das. Ähm, Aber das ist ja auch erst mal nur eine Aussage. Also äh wo wo soll denn, wo soll sich in dem Leben, was wir hier gesehen haben vorher erstmal diese diese Strahlkraft überhaupt entwickelt haben, Also die Erfahrung mit der Menschheit, dass dass es in dem Film ist das wirklich das finde ich sehr effektiv geframet so. Er kommt halt auf die Erde. Der erste Kontakt mit Menschen, den wir überhaupt sehen, er ist halt auf diesem Schiff, und wird von seinem Vorarbeiter erstmal aufs Übelste angekackt. So, dann ist der nächste Kontakt, Rückblende, Kids sind Bullis, aber alle Kids, alle lästern über ihn, alle lachen über ihn. So, es ist ja auch alles sehr individuell aus seiner Wahrnehmung gefilmt, Einfach nur Hölle auf Erden. Äh Kind dort da irgendwie in Kans zu sein. Dann ist er weiter unterwegs, dann trifft er in dieser Bar diesen Typen, der einfach nur irgendwie Frauen begrapschen will, ein Arschloch ist, sich mit ihm prügeln will, Und so so geht das halt irgendwie noch eine Weile weiter ähm ne Bilder und Momente sorgen für Stimmung und das ist.

Arne:
[1:21:00] Ich will nicht sagen, dass das Showdon hell ist, aber das setzt sehr sehr stark eben eine Stimmung dafür, wie er auch zu dieser Welt steht. Er driftet, er struggelt, er ist total disconnected davon. So und, lernt man über Ecken den biologischen Vater kennen und der sagen Du bist groß und wir sind hier die große Nation gewesen und so weiter, die sich selbst zerstört hat und äh ein Faschistregime war, wo quasi, Euthanasie und Burse Control stattgefunden hat und wir also ein Krypto ist ja im Grunde nichts toll, wenn man sich das so überlegt, ne? Und, Auch alles, was wir so im Background erfahren, ist ja nicht toll. So und, der sagt einem dann, du du bist das große Symbol und da würde ich mich dann halt fragen, also vielleicht tatsächlich so ein bisschen, wie du's eben aus Batman wie Superman beschrieben hast, würde ich mir fragen, ja und warum? Weil ich jetzt diese diese Gene von diesem Planeten, den's nicht mehr gibt, weil die Leute sich da gegenseitig ausgerottet haben. So deswegen bin ich jetzt hier das große Vorbild oder warum? Also, wenn man jetzt keine super äh Superman Kenntnis da mit reinnimmt, dann geht das organischer, dass man sich erstmal fragt, ja nur weil der das sagt, heißt das doch nicht, dass man dieses Symbol sein muss, Das habe ich auch vorhin schon gedacht bei einer, als du gesagt hast eben, Sechs Neider ist der falsche, den Mythos erstmal richtig zu erzählen und dann kommt irgendwer und dekonstruiert den. Das war ja für mich ganz schön, weil ich kannte den Mythos ja nicht. Ich habe das den Film mir einfach so gesehen.

Christian:
[1:22:22] Da muss ich aber eingreifen. Du kanntest eine ganze Menge. Du weißt, dass Superman nicht tötet, So, das ist eine Sache. Der Film, der macht am Ende bei diesem Genickbruch eine eine Pause, eine hörbare, spürbare Pause, damit im Publikum alle sagen.

Christian:
[1:22:41] So und das kann nur funktionieren, wenn du weißt, das tut er eigentlich nicht, es gibt es gibt fundamentale Dinge, die kennt jeder über Superman und das sind so Sachen wie der kann fliegen, der hat vielleicht einen Hitzeblick, okay, die anderen sagen, ja, vielleicht kann der irgendwie Eis pusten, die nächsten sagen, ja, der ist superschnell. Das wissen wir alle irgendwie, irgendwo her, Und wir wissen auch, der tötet einfach nicht. So und das meine ich halt. Das ist so ein Wissen, nur mit diesem Wissen funktioniert diese Szene auch am Ende. So in oder oder funktioniert das, was diese Szene irgendwie hervorbringen soll, weil, Also ich verstehe nicht, warum Superman am Ende dort schreit. Er hat vorher schon sein komplettes, seine komplette Herkunft, ja? Äh er er schrammt da irgendwie in dieses Raumschiff und sagt noch, hier äh ne, diese diese, Wenn du dieses Raumschiff zerstörst, dann ist hier sämtliches Genmaterial von Krypton zerstört, dann werden wir nie wieder und er sagt crypt und headits Chance, reißt den Laserstrahl auf so ne, hat kein Problem damit, so weiß ich nicht. Draußen mit sind wahrscheinlich schon hunderttausende bis Millionen gestorben bei bei der ganzen Aktion. Alles kein Thema. Jetzt äh, zerschmettert der auch noch irgendwie da seine Herkunft von Krypto und so. Also super, man hat schon in diesem Film bis zu diesem Moment so viele Leute und so viele Lebewesen getötet und zerstört, dass dieser Genickbruch eigentlich kein Problem mehr sein sollte Aber dafür macht er ein Riesenproblem draus.

Arne:
[1:24:04] Also ich kann dir sagen, warum er schreit, weil bei sechs Neidern nämlich real man immer schreien, wenn irgendjemand pulverisiert wird.

Christian:
[1:24:12] War wahrscheinlich emotional überfordert in dem Moment.

Arne:
[1:24:15] Manhattan pulverisiert, der dann in einem wundervollen Rohrschacht Blutfleck auf dem Schnee sein sein letztes Dasein fristet, schreit Osimanias auch, ne? Also, ist Reman Punch and Screen, ne? Das das das weißt du auch jetzt hoffentlich. Real Man have muscles Punch and screen. Also diese dieser Teil so diese über Superman die hat man schon irgendwie. Also wenn man jetzt jemand ist, der sich sein ganzes Leben irgendwie nur für Klarinettenspiel interessiert hat und äh, weiß ich nicht irgendwie diese diese ganze äh äh diesen ganzen niederen Dreck möglichst gemieden hat und äh, weil sie nicht dann dann mag das sein, dass man das nicht weiß. Also wenn man die die wirklich wichtige Popkulturrealität ausgeblendet hat, ne, aber ähm gut, das trifft auf uns nicht zu, Das stimmt schon, aber so diese diesen Mythos von äh.

Arne:
[1:25:13] Warum also ne, es gibt ja eigentlich kein warum. So im im ursprünglichen Sinne ist ja, Superman kommt auf die Erde und sagt die die die Menschen sind beschützenswert und er tut alles, um das Gute zu beschützen so, ne? Oder gibt's äh falls es da noch ein Warum gibt, ist es mir nicht nicht bewusst so und.

Arne:
[1:25:32] Damit weniger vertraut zu sein, hat zumindest dafür geführt, äh dazu geführt, dass ich beim ersten Mal Schauen dieses Films, Den Ansatz, diese Figur erstmal in einen totalen Struggle zu werfen und in einen totalen Disconnect zur Menschheit zu werfen, erstmal gekauft habe und spannend fand. So, also das das hat jetzt noch nichts mit dem Ende zu tun und das hat auch nichts mit der, Zerstörungsorgie zu tun, also, So, ich ich würde mal viel viel Kritik der Beweggründe gegen Ende, äh warum macht er da eigentlich irgendwie äh so ein Riesendämage in Metropolis und was soll das eigentlich mit diesem Genickbruch so? Das kann ich auch wenig entkräften. Ähm, Was ich noch mal so als Gedanken vielleicht reinwerfen würde, weil das vielleicht für diese, für diese Art und Weise, wie er die Zott-Armee da dann auch bekämpft, noch mal zumindest was ist, was man im Hinterkopf behalten soll. Ich habe ja vorhin schon gesagt, viele Dinge sind irgendwann vorher mal so in einem Satz oder in einem Moment im Skript schon irgendwie angelegt.

Arne:
[1:26:36] Wir, also der erste Kampf mit diesen Kryptoniern, der ja dann ins Small will stattfindet und nicht in Metropolis, ne. Ähm, Ich ich musste die ganze Zeit an die Szene denken, jetzt bei diesem Schauen, wo er eben ähm, da in in in einem der Rückblicke an dem Zaun sitzt, wo diese Typen ihn halt auch wieder mobben wollten und er das eben zu Clark gesagt hat. I would, Zoom Love so much to two hit back oder irgendwie was er da eben sei. Also ich ich würde so gerne zurückschlagen und.

Arne:
[1:27:10] Dann kommen die das ja auch vorhin schon angesprochen. Ich habe das Gefühl, dass so diese, Rage des Lohnly Boys auch dann teilweise so aus ihm rausbricht. Ich finde, also es ist halt auch nicht.

Christian:
[1:27:21] Hard My Mother.

Arne:
[1:27:23] Ja genau. My master. Ähm es ist leider nicht 100 Prozent konsequent, weil es irgendwie.

Arne:
[1:27:33] Es ist so in so einem, Fähnchen im Windstyle mit diesem, ach jetzt bin ich doch hier gut und bekämpfe die und dann bricht aber die Wut wieder aus mir und ich ich raste hier völlig aus und haue drauf. Ähm aber ich ich glaube zumindest, dass in so einer kruden Logik, die Art und Weise wie er halt einfach völlig unreguliert drauf haut. Es ist auch sechs, weil je dolle Haut, desto geiler, ne? Das ist eben sechs neiders Logik so, ne und der geilste Kampf ist der, wo am dollsten draufgehauen wird, aber auch aus dieser Angry-Boy-Perspektive raus ähm, Ich habe so das Gefühl, da entlädt sich was und das es wäre schöner, ne, das hast du auch schon gesagt, wenn das konsequenter ausgeführt wäre, dass man eben wirklich das Gefühl hat, dass er eigentlich so ein kleiner Psycho ist und ähm, jetzt dann jetzt dann die ganze Wut, die sich die sich 20 Jahre aufwachsen, lang angestaut hat, rausgelassen wird, als diese Kryptonia da auf die Erde kommen. Das wäre halt sehr konsequent. Das hätte dann halt wirklich mit dem klassischen Superman gar nichts mehr zu tun, aber, Es wäre eine interessante, psychologische Betrachtung darüber wie also im Endeffekt so, was passiert, wenn dem Psychopathen auch noch den Atomknopf in die Hand drückst, ne, dürfen wir die nächsten vier Jahre wieder begutachten, was dann passiert, ne? Ähm.

Christian:
[1:28:53] Viel ist noch optimistisch, aber ja.

Arne:
[1:28:56] Na ja gut ähm Antel Eternity ne ähm so also das das ist so eine Sache dabei und die andere, ja, also er hat schon auf seine Fähigkeiten ähm ganz gut in der in seinem Leben, aber was ich auch ganz interessant und zumindest erwähnenswert finde, Er ist ja bevor die Krypton ja kommen, gefühlt so in in der Filmzeit zwei Tage vorher überhaupt das erste Mal geflogen, Auf so einem scopenden Fight gegen irgendwen hat er ja noch nie gehabt, also äh sein ganzes Leben wurde ihm ja gesagt, schlag nicht zurück, lass es einfach und dann kommen halt diese Typen, die eben genauso gottgleich wie er drauf sind und mit denen soll er sich dann da plötzlich in so einem Umfeld prügeln. Das hätte man halt auch viel besser machen können, also, so darstellen, dass dass die schon eine Art von Übermacht sind, die ihnen eben, in gewisser Weise überfordern, also dass diese diese Art wie diese Kämpfe verläufen durch ihn nicht steuerbar sind so, ne? Und dass er, Dass er quasi durch eine gewisse also durch so eine latente Unterlegenheit als Spielball halt hin und her geknockt wird. Das das wäre halt eben cooler gewesen, So und da da kommt dann auch wieder sechs Neider für den halt. Boah und dann fliegen die durch drei Gebäude. Geil.

Christian:
[1:30:09] Ja, das ist ein fantastischer Dragonball-Film so, aber es ist halt, kein guter Superhelden- oder Superman-Film. Also auch dieser Moment in Small will den, glaube ich, denn viele auch wieder rauskramen und sagen, ja, aber er versucht es ja, er läuft die Straße lang und sieht, wie die Leute panisch fliehen und guckt und sagt, Ja, geh mal rein, ist nicht sicher hier.

Arne:
[1:30:28] Geht rein, hier ist nicht sicher, aber ich komme da gleich mal durch, Freunde.

Christian:
[1:30:33] Das ist halt wieder so, wo ich auch sage so, ja, das ist erst mal nicht Superman und ich finde das auch sehr sehr langweilig Also inhaltlich in der Action auch langweilig, dass der nicht einmal eine clevere Idee hat, dass der, Ja, so lass ihn irgendwie austeilen, lass ihn auch frei drehen, wie du sagst. Der ist seit 2 Tagen Superman, okay. Aber spätestens beim dritten Mal, jetzt noch mal feste druff und es passiert halt nichts. Könnte man ja vielleicht mal den die Gangart ändern und sagen, hm, fällt mir noch was anderes ein, außer einfach nur fest druff. Und das.

Arne:
[1:31:10] Ja, noch fester druff, natürlich.

Christian:
[1:31:12] Ja, das ist das Problem und das fällt diesem Superman nicht ein. Und das ist halt A, Also das ist halt nicht super Bert und B, das ist halt auch einfach total langweilig schlussendlich, finde ich So in dieser Action, dass da nicht einmal eine clevere weißt du? Denk an den Jana Jones, der irgendwie die Peitsche vor sich sieht und sagt, ist mir so scheißegal, ich zücke den Kräuter und Druck ab. Das ist clever. Das ist verstehst du? Das ist so, Konfliktlösungen, Existiert halt da nicht. Es existiert halt einfach nur fest druff und wenn's nicht geht, noch fester druff und wenn das nicht geht, na dann vielleicht noch mal mit Anlauffeste drauf und das.

Arne:
[1:31:47] Da sind wir natürlich auch einfach voll im Sechs-Nyder-Terrain so, weil also.

Christian:
[1:31:51] Sechs Neider kommt ja selber nicht auf die Idee, dass da noch was anderes existiert außer äh feste druff so.

Arne:
[1:31:57] Nee, also bei ihm lösen sich Szenen ja auch einfach grundsätzlich darüber auf, dass Leute gerade im Begriff sind, miteinander zu reden und das Problem würde sich verselbstständigen, aber dann kommt irgendwer und haut irgendwem mal auf die Fresse halt, ne? Ähm.

Christian:
[1:32:13] Um auf diesen Punkt auch noch mal zu kommen, dass diese ganzen, Also dass der Film also ich glaube schon, dass der Film sehr banaler funktioniert, als du ihm vielleicht auch ähm, ähm gewillt bist irgendwie noch mitzudenken. Ich glaube schon, dass der Film ähm, Denkt sehr viel von dem einzulösen, wo ich sage, nee, das fehlt mir aber alles. Also ich glaube schon, dass der Film äh dem dem diesem Jourel-Moment ähm.

Christian:
[1:32:48] Glaubt und sagt so, hey, du kannst die alle retten und dann fliegt Superman auf die Erde und dann immer feste druff und wir spielen hier nine eleven auf elf gedreht nochmal nach, weil dann, Ich weiß schon gar nicht mehr, wie sie heißt, Jenny oder so heißt sie, glaube ich. Sieht doch aus dem Trümmerfeld in Schutt und Asche gehüllt hervorsteigt und Superman landen sieht und sagt hey Save das, Und das ist auch wieder so ein Moment, wo ich den Fernseher anschreien will und sagen will, nee, also vielleicht hat er Sott in dem Moment aufgehalten, aber, Da ist niemand gerettet worden, sondern auch wieder sechs Neider so. Ich glaube, der glaubt, der meint das ernst in dem Moment. Der sagt, ja doch, das ist doch gerade passiert. Hier haben wir doch eine große Heldentat eines großen Helden gesehen. Und ich sitze davor und sage, Äh nee, also, Vielleicht ist da jemand zu seinem erhofften Ziel, also wir sehen den ja oh, das ist, glaube ich, nur dieser Zwischenmoment gewesen. Der Kampf geht ja noch weiter, aber das hat ja nichts, Da ist keine Rettung.

Arne:
[1:33:51] Ich muss dich ich ich muss dich aber korrigieren. Sie sagt nicht, he save das, sondern ein schöner Fall von Stating DE. Sie sagt.

Christian:
[1:34:01] Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sagt.

Arne:
[1:34:03] Du meinst, nachdem er die World Enginder lahm gelegt hat, oder?

Christian:
[1:34:07] Wie so was, aber trotzdem ist irgendwie die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt und also ich ich finde das halt auch, nur nur um diesen Punkt zu machen. Ich finde das halt auch so, Das ist auch modernes Blockbuster-Ding so ein bisschen, aber ich glaube, also ich finde diese diese offensichtlichen Gegensätze, die man sieht und spürt und stattfinden, die der Film aber nicht adressiert. Sondern so tut, als ob sie gar nicht da wären. Ich finde das auch so so schwierig äh ähm, Nach dem Genickbruch am Ende des Filmes kriegen wir noch so einen schönen kleinen smoothen Moment äh harter Schnitt, Superman äh lässt eine Drohne abstürzen vor den Augen des Militärs. Und die Szene endet damit, mit einem verschmitzten Grinsen und sagt I think he's o und ich habe vorher keine, 60 Sekunden vorher noch gesehen, wie der Typ einen anderen Typ, gebrochen hat, laut geschrien hat und sich an den Bauch von Los Lane lehnt und mir dieser Film suggeriert, das ist deep und das ist jetzt irgendwie tiefgründig und ich muss was fühlen und danach ist I think you sod. Also das ist so ein Schnitt und das meine ich so mit Gegensätzen. Das das ich, das wurmt mich auch bei diesem Film, dass ich ganz oft irgendwie dasitze und bedecke haben die Menschen, die ihn gemacht haben, diesen Film noch mal gesehen, bevor sie ihn auf CD und DVD gepress.

Arne:
[1:35:29] Die Produzenten vor allem und die haben dann nämlich gesagt, also muss schon sein in dem Film.

Christian:
[1:35:36] Ist vielleicht ein büschen viel mit dem Genickbruch da am Ende so. Mach noch mal so einen kleinen so einen kleinen Scherzer. Ich lockere das mal auf. Ja so fühlt sich das halt an und, Da sind so viele Sachen. Also du sagst natürlich die Widersprüche sollen da sein und ich habe immer das Gefühl, die Widersprüche sind da, also, sind ein Back und kein Feature in diesem Film und das ähm eben auch bei Parken dieses ja, ich verstehe jetzt vielleicht ein bisschen mehr, warum er auch so hin und her gerissen ist, aber in meinen Augen, der Film diese Zerrissenheit auch nicht wirklich aus, keine Figuren bekommen so wirklich den Raum, Sage ich mal, sich zu entfalten, sondern sind so, Ja so Versatzstücke in einem zerhäckselten Plot, der viel zu sehr hin und her springt so bei dem ich mir auch denke so, ja okay, wenn Clark dieses, komische Kindheit hatte und ein Vater, der ich weiß gar nicht, ob der einen Wertekompass hat oder ob der komisch geeicht ist oder ob der einfach nur verzweifelt versucht, sein Sohn nicht zu verlieren, das Kriege ich alles nicht mit. Das muss ich mir irgendwie versuchen zusammenzureimen. Aber selbst dann denke ich mir, ja okay, aber warum, Hilft er dann überhaupt irgendjemanden? Also das meine ich so mit Widerspruch. Warum ist der Typ, so wie er ist, das sehe ich halt nicht in dem Film. Also dann dann funktioniert die Charakterzeichnung nicht. Dann müsst ihr bei der Bohrinsel sagen, ja ist mir doch scheißegal. Ähm.

Christian:
[1:37:00] Ich habe gelernt, alle Menschen sind scheiße. Ich habe gelernt, mein Vater hat gesagt, sobald ich hier irgendwas, also das verstehe ich halt alles nicht. Und und das ist mein großes Problem auch bei dem Film auf dieser eher, ich lasse mal es mit Superman machen, was da passiert, okay, aber dann ist der Film für mich immer noch viel zu widersprüchlich in dem, was er da versucht zu transportieren. Das das geht für mich irgendwie alles nicht so ganz auf.

Arne:
[1:37:25] Für mich ja auch nicht. Ich glaube, ich werte das nicht so hoch. Ähm ich weiß auch nicht, warum ich die Action am Ende nicht langweilig finde, weil wie gesagt unter allen nur denkbaren Vorzeichen, müsste ich das. Aber, Weiß ich nicht. Irgendwie das hat für mich so einen so einen Punch, dass ich da irgendwie mitgehe. Ähm, ne? Habe ich ja eben auch schon gesagt, die die Widersprüche die die sind auch die sind nicht sauber ausgearbeitet ähm, Ich glaube, ich bin da irgendwie schon, ist immer die Frage, wie viel nimmt man selber mit rein, wie viel findet man irgendwo und wie viele Fragmente kann man in welche Richtung deuten und sich dann eben ein Konstrukt daraus zusammenfügen, was für einen eben funktioniert oder nicht funktioniert. Ähm, Na ja diese diese Grundfrage ne äh Menschheit was was kann Superman, was kann der Erstkontakt für die Menschheit äh bedeuten? Also den den Jonathan kennt ähm, Ich würde schon sagen, dass er irgendwie so eine gewisse Form von, von Moral hat und auch was es heißt, irgendwie ein guter Mensch zu sein. Da ist dann trotzdem so ein so ein bisschen auch so diese dieses neidische ähm, das, Geschichte nochmal so mit drin so na ja vielleicht müssen halt müssen halt manchmal Leute sterben damit die große Sache irgendwie in Gang kommt ne.

Christian:
[1:38:54] Erklär mir bitte diese Tornadoszene. Ich verstehe sie einfach nicht, Also selbst Daniela, die dem mit mir jetzt zum ersten Mal geguckt hat und genauso wie du eigentlich auch sagt so kenne ich viel von Superman sonst und äh die dem Film eigentlich auch so großteils unterhaltsam fand, selbst, Sie hat bei dieser Szene gesagt, was das denn jetzt hier für eine Scheiße? Also und ich finde also ich gehe da auch voll mit. Also das ist doch ich, Ich weiß nicht, also ich weiß nicht, wofür das irgendwie stehen soll. Also was ist an diesem Geheimnis jetzt so schlimm und also, auch dieser ganze Moment vorher, Vater, der den Hund rettet und weil der Hund und die anderen Leute noch und ich versteh's.

Arne:
[1:39:40] Gerade sagen. Ähm also die Szene kann dir nur ein Hundebesitzer erklären. Ich ich bin keiner. Ähm ja also ich.

Arne:
[1:39:51] Die Szene soll ja auch also man man kann leider bei sehr vielen Szenen in dem Film so so ein bisschen ablesen, wofür die eben stehen sollen und hier sieht man eben, also er sagt ja ganz klar so, die Welt ist nicht bereit für dich, ne? Ähm das kommt ja in so ein paar Rückblenden auch, dass er sagt, du du musst dich bedeckt halten, Irgendwann wird da eine Stunde kommen und dann wirst du Großes bewirken, aber die Welt ist dann nicht bereit für. So, das ich fand das schon immer ein bisschen dünne, ähm, Das so als Argumentation, dass ein ein Klag, der vorher halt einfach schon so random Bullies, die ihm irgendwie jeden Tag nur, gehänselt haben in 'nem Schulbus rettet aber seinen eigenen Vater dann nicht ne vor allem weil er da ja auch nicht mit Light Speed hätte hinfliegen müssen, sondern halt hinrennen, ihn holen und wieder wegrennen, ne, Das wäre dann vielleicht so ein bisschen äh übermenschlich gewirkt. Es ist es ist halt einfach, das ist so eine Szene, wo ich mir genau die Frage stelle, wie du gesagt hast, eben hat eigentlich irgendjemand diesen Film gemacht hat, ihn mal gesehen und wer kam auf die Idee, dass das eine gute Idee ist, Ähm ja ich ich weiß gar nicht, wie wir da jetzt noch drauf gekommen sind. Also insgesamt wie gesagt, das ist für mich auch nicht nicht so ausgegoren, aber ich glaube, ich finde, Ich finde, dass diesen diesen Bruch mit den eigentlichen Motiven wahrscheinlich irgendwie so viel spannender, weil ich, Weil ich weil mir eben auch so dieses dieses uneingeschränkt Gute immer sehr suspekt war in dieser Superman-Figur. Ähm.

Christian:
[1:41:21] Ganz kurz noch eine letzte Ergänzung, weil du das auch so betont hast, was was mir noch einfällt. Ich gehe eigentlich auch voll mit, dass du sagst, wie spannend wäre das, Wenn wir ein Gefühl für diese Welt bekommen und da bin ich voll bei dir, Superman als das Symbol der Hoffnung in einer Welt, die eigentlich hoffnungslos ist oder die zumindest, sage ich mal, sehr ähm, pessimistisch irgendwie so auf die Welt guckt, auf den Menschen guckt. Ja so wenn ich irgendwie ein Gefühl dafür bekommen hätte, wovon ähm Jonathan Ken spricht, also wenn ich das sehen würde in diesem Film, ne, weil ich, Ich weiß nicht, welche Welt die da irgendwie beschreiben. Warum? Also ja, da kommt ein Alien irgendwie von außen und so, aber ich weiß einfach nicht, ich bräuchte mehr Gefühl für die Welt, um diese Protagonisten drum herum. Ja und.

Arne:
[1:42:10] Also mein genau, mein mein perfekter Man of Stil ist ähm, Anfang et cetera läuft eigentlich so wie's läuft und dann kommt aber diese ganze Nummer mit der Hope da ins Spiel und Superman als Zyniker sagt sich Hope, was willst du denn von mir? In der Welt ist hier aber gar nix mit Hope und, Isoliert sich immer stärker von den Menschen und ist einfach totaler Naturalist, fliegt in die Berge, genießt die Natur, schwimmt im Meer und, sieht darin, dass die Erde aber nicht die Menschheit äh zu bewahren ist und dann kommt satt, Und solange der nur die Menschen bedroht, gibt äh Superman einen Flying Fakt darauf. Aber in dem Moment, wo er mit seinem Geo oder Terraforming anfängt, da ist die Lunte kurz und dann wird draufgehauen.

Christian:
[1:43:02] Wie viel brauchst du 2hundert Millionen, 250 Millionen? Ich unterschreibe den Scheck sofort.

Arne:
[1:43:06] Also wir brauchen nur Reshoots, wo wir Henrike und Schnurri weg äh retuschieren können und dann können wir da die Szenen noch nachdrehen, die wir dafür.

Christian:
[1:43:14] Problem, das ist sehr sehr billig. Da Kater.

Arne:
[1:43:16] Am Finale ändert's nix und sechs Neider hat wahrscheinlich jetzt auch die Mittel, denen ich muss ich mal sagen, du bist ja einfach nicht zynisch genug, du musst da noch mal ein bisschen nachbessern.

Christian:
[1:43:28] Tja, Schwierig, schwierig. Ich weiß nicht, ob wir in irgendeiner Form also ich habe so das Gefühl, wir haben jetzt so ein bisschen so unsere, Argumente dargelegt. Aber äh ich weiß nicht, ob wir da jetzt irgendwie.

Christian:
[1:43:44] Ich bin ja so versöhnlich gestimmt, weißt du wie, ich weiß nicht, wie wir jetzt aus dieser Diskussion aus der Nummer rauskommen wollen. Ich ich glaube.

Christian:
[1:43:54] Der große Unterschied, also ich, Ich kann nachvollziehen, was du sagst. Ich kann nachvollziehen, was du siehst. Ich kann auch nachvollziehen, also die Ebenen, die du ansprichst, kann ich alle nachvollziehen. Ich habe halt nur ganz oft so das Problem, dass ich sage, ja, aber das sehe ich nicht. Oder das bricht für mich dann wieder in dem nächsten Problem und Folgendes. Also deswegen finde ich das spannend. Ich glaube, wir sind da gar nicht so unterschiedlich. Ich glaube, also ich glaube, die, Ich glaube, das Problem sind nicht die mangelnden Ideen an dem Film? Für mich ist es die Umsetzung einfach. Für mich ist die Umsetzung, Drehbuch, Regie, das sind für mich einfach die größten Probleme. So, dass dass da die spannenden Ideen, einfach nicht kompetent ausgearbeitet, umgesetzt, auch wirklich heraus weißt du, das ist wie wie so ein wie so eine Skulptur, Wo jemand dran saß und eine also eine richtig eine richtige Vision hatte, sozusagen das Bild vor sich gesehen hat, die die die Superman-Statue da raus, hämmern wollte aus dem aus dem Granit, aus dem Marmor, aus der aus dem Stahl. Aber dann halt äh völlig gescheitert ist und irgendwie so ein Klumpatsch entstanden ist, der irgendwie fünf Arme, drei Beine, zwei Köpfe hat und mehr zählen will, dass das ja wohl auch so Mensch ist. Und ich stehe davor.

Arne:
[1:45:20] Prequel zu the substance oder.

Christian:
[1:45:22] Ja irgendwie sowas und ich stehe davor und denke mir so, ja nee, ist es doch nicht. Und tolle Vision, aber also handwerklich gescheitert, so. So ist es zumindest für mich.

Arne:
[1:45:32] Ähm äh das es ist auch alles nachvollziehbar und ähm ich ich konnte also, Wo ich wo ich nie so richtig mitgegangen bin, war einfach nur so sehr im Vakuum zu behaupten, ja aber Superman ist uneingeschränkt gut und der darf dies nicht und deswegen Film schlecht so, ne. Es es gibt da super viel, Was man dran kritisieren kann und muss. Also jeder, der äh sich vor mich stellt und sagt, ah Mensch, Stil ist doch der perfekte Film, Würde ich, obwohl ich Man of Steel nach wie vor einfach total mag, einen ganz dicken Vogel zeigen. Würde sagen, Kollege, dann guck aber mal genau hin. Für mich, Also ich meine, wir haben hier jahrelang darauf hingearbeitet, äh wir hauen uns nicht die Körper ein und das werden wir, glaube ich, auch nie tun, sondern versuchen da irgendwie produktiv weiterzukommen. Für mich ist das große Problem, dass der Film einfach inkonsequent ist, da würde ich eben so als finale Conclusion sagen, das größte Problem am Man of Steel ist, dass er es nicht schafft, die klassischen Superhelden Superman-Motive vollständig abzustrampeln, Diesen ganzen Kram mit Hope und dann doch irgendwie Menschen vermeintlich retten, aber Materialschlacht machen und so weiter. Das geht alles nicht auf. Und da kann und will ich auch gar nicht gegen argumentieren. Wie gesagt, ich ich finde da so.

Arne:
[1:46:46] Ich finde da so einzelne Anhaltspunkte in kleineren Skript-Momenten im Verlauf, die ich für mich als Erklärung für Dinge, die später passieren, so ganz gut hinkriege und ähm, sehe auch so in den Einflussfaktoren auf klar kennen. Vieles, was ihn so zerreißt und vielleicht sogar dazu bringt, eben in diesem Moment mal so zu ticken und dann doch wieder anders, Das ist aber alles, also das hätte noch mal so, Irgendjemand, der der diese menschlichen Stimmungen besser versteht und äh weiß ich nicht, im im Skript vielleicht nochmal zwei, drei äh Reits dieser Passagen gebraucht, dass das einfach alles stimmig werden würde. Deswegen.

Arne:
[1:47:24] Ja, für mich ist es auch alles andere als perfekt, aber ich glaube, ich kann da einfach mehr als die meisten draus ziehen. Primär erstmal Unterhaltung. Einige Momente sind einfach so sechser-mäßig, so von von der Inszenierung und vom Flow so stark, dass ich da eben also dass mir da einfach so aus, Aus dem bisschen äh was ich für solche Art von Filmen übrig habe, so der Perspektive dann einfach, sehr viel sehr viel Genugtuung entsteht. Keine Ahnung, die Szene, wo er diese World Engine platt macht und dann also es ist halt ist es pathetisch, tropft und trieft, wie dann Laurence Fischburn die Hand reicht und sie eigentlich, ihrem Tod ins Auge schauen, was ja auch so ein Motiv ist, wo ich beim sechs Neider einfach immer das Gefühl habe, dass er das so als was Gutes sieht, wenn Leute so, gefasst und mit mit Größe und Stärke ihrem eigenen Tod ins Auge sehen, ne und dann aber eher das zum Stoppen kriegt und der score äh wummert vor sich hin, äh ich habe da wirklich Gänsehaut in manchen Momenten und es ist halt einfach auch so völlig irrational und nicht erklärbar. Deswegen bin ich halt auch gewillt so die Brotkrümmchen zu suchen, so irgendwo im Skript, wo ich dann vielleicht noch kleinere Dinge finde, die ich so auf meinen Liniendiagrammen mit Dingen später ähm.

Arne:
[1:48:38] Verbinden kann, um dann eben auch in der rationalen Diskussion darüber, wie mit manchen Aspekten ich das eben jetzt so gemacht habe, so von einem Film, der eigentlich 80 Prozent inkonsistent ist, zumindest in der zweiten Hälfte. Zu einem Film zu kommen, der vielleicht nur noch 40 Prozent inkonsistent ist, ne? Aber ich kriege das auch nicht bis ins Netz weg und es wäre auch albern, das zu versuchen, weil es einfach kein perfekter Film ist. Das mal so. Wir haben den klassischen Superman gesehen, Ich finde, gute Filme haben was Zeitloses. Ich mochte den ja auch den klassischen Superman Film. Ich hätte jetzt nicht mehr in moderner Variante erstmal den klassischen Mythos erzählt und dann dekonstruiert gebraucht Ich komme da auch schon ganz gut mit klar, diesen zu, also hier zu Beginn diesen Mythos auch direkt so zu dekonstruieren, ich fänd's einfach schöner gefunden, wenn's konsequenter gemacht worden wäre und ich glaube, Das passt soweit erstmal so als als Einschätzung.

Christian:
[1:49:32] Ich habe ja ich bin ja ein hoffnungsvoller Mensch und ich glaube ja auch äh an das Gute und meine ich hege meine.

Arne:
[1:49:38] Aber nur auf Krypton ne, auf auf der Erde ist es ja einfach ein S.

Christian:
[1:49:43] Ja und ne, was was wäre das für ein toller Moment gewesen, wenn Lorenz Fischböen zu ihr noch gesagt hätte, so ja äh ich kann der, ne, ich kann ja auch nicht viel helfen, aber, wir Menschen sind halt Menschen und ich kann dich hier nicht alleine sterben lassen und vielleicht so Hoffnung und so, ne? Da draußen ist noch jemand, vielleicht hilft der uns ja noch und egal. Ich hoffe tatsächlich, äh, Auf äh den neuen Superman. Ich ich glaube James Gunn hat vielleicht sogar auch Ähnliches for was hier vorhat. Ich kann mir vorstellen, dass wir in dem Film nämlich auch eine Welt sehen, die sagt Fuck Superman und scheiß auf den Typen und das daraus dann im Laufe der Filmhandlung vielleicht auch etwas entsteht, was die Welt um ihn herum, beeinflusst und verändert, das hat mir hier halt auch komplett gefehlt, dass die Leute auch irgendwie sagen so ähm.

Christian:
[1:50:37] Alles Scheiße am Anfang und am Ende kommen sie raus und sagen na, Vielleicht gibt's ja doch, wenn's da so dieses Wesen gibt, das an uns glaubt vielleicht sollten wir dann auch an uns selber mal glauben und du, Na ja, aber äh ich will nur sagen, meine Hoffnung ist in die Zukunft gerichtet. Äh, Und ähm ich bin auch sehr gespannt. Ich hoffe, dass wir irgendwie also ich bin so gespannt, was du zu diesem Film sagen wirst. Ich bin gespannt, was ich zu diesem Film sagen werde. Ich bin gespannt, ob die Hoffnung diesmal aufgeht oder ob sie wieder äh ähm, in den Sand gesetzt wird äh bei dem nächsten Superman-Film, aber ähm ja also ich ich kann ich, vier, glaube ich, herausgekommen ist. Ich kann sehr viel von dem nachvollziehen, was du so gesagt hast. Also wir sind da, glaube ich, doch äh also es wäre jetzt was anderes gewesen, wenn du gesagt hast, das ist ein perfekter Film. Ich weiß gar nicht, was du hast und äh ist doch alles super superklasse und perfekt und genauso muss Superman und genauso funktioniert das filmisch alles, wäre ich glaube ich eher vom Glauben abgefallen, aber ähm das äh ist ja doch alles ein bisschen runder, als ich das äh gedacht und erwartet hätte. Im Vorfeld.

Arne:
[1:51:43] Definitiv. Was war noch gar nicht so explizit angesprochen haben, was aber hier im Format auf jeden Fall nochmal so seinen kleinen Slot braucht, ist ne das Thema, super superheldischen des Films. Super ist die Hero und ähm die damit einhergehenden Aspekt Ich meine, wir haben das jetzt alles so gestriffen, ne? Du hast das ja schon relativ klar gesagt so, also, er rettet da gar keinen und äh macht eigentlich nur äh Riesenzerstörung. So ne, Auch auch wieder eine Frage, wie wie guckt man da drauf, ne? Ist es also glaube ich auch wieder so es gibt Leute, die eben sagen, naja, satt zu besiegen ist hier eben die größere Sache und alles, was dabei eben zu Bruch geht, ist Kollateralschaden und das ist eben wieder das führt dann wieder so gut, kenne ich dich ja auch mittlerweile in die Richtung, dass du eben sagen würdest, ja und wer das so sagt und den Superman Film so packt, der hat halt Superman nicht verstanden.

Christian:
[1:52:37] Dankeschön.

Arne:
[1:52:39] Ja, also so gut kenne ich dich ja mittlerweile. Ähm ich, was was mich so umtreibt in Bezug auf diesen Superheldenaspekt hier ähm ne also da würdest du denke ich mal ja auch mitgehen zu sagen in in in Kernaspekt ist das schon drin, dass man zumindest diese Frage stellt, Ein Superheld, also ich meine, wir haben Superhelden wie Iron Man, das ist ein Typ im Anzug, ne, der ist clever, Wir haben äh Superhelden, das sind irgendwie körperlich völlig andere und völlig mutierte, Wesen und was in den Comics ja bei Superman auch immer auffällt, gerade so über die Kontrahenten, die man ihm gegenüber überstellt, für unsere Welt ist Superman eigentlich viel zu stark und viel zu viel und, viel zu Gott gleich, ne? Ich meine, gottgleich über diese Christen-Ikonografie haben wir jetzt hier nicht gesprochen, brauchen wir auch noch nicht. Also Der Film äh geizt ja nicht mit mit visuellen Referenzen, die eben Superman auch ganz klar äh auf so ein Gott-Level eben heben und Gott, zu Mensch ist ja immer ein Machtgefälle so, ne? Also ich bin, großer Kritiker jeglicher Form von Religion, so versuche ich das mal so auszudrücken, ohne äh zu vielen Leuten auf den Schlips zu treten, ne? Ähm, Glauben ist was, was ich nur äh nicht verstehen kann. Religion ist was, wo ich sehr sehr kritisch drauf gucke so und ähm also grad so diese ganze Gottes Ikonografie.

Arne:
[1:54:09] Ist ist ja auch etwas, was auf ne solchen Begriffen wie Ehrfurcht und so weiter. Also zumindest in unserem christlichen Glauben, ne? Da gibt's ja auch andere Glaubenssysteme, wo dieses Gap zwischen dem Menschen und der vermeintlichen Gottheit nicht ganz so groß aufgemacht wird. Und das finde ich erst mal ähm, Also ist es ein Machtgefälle so und dieses Machtgefälle besteht ja auch eben zwischen zwischen Superman und den Menschen. So und jetzt ist natürlich der klassische Superman. Ich meine, wenn ich mir diese Katzenszene, da hatte ich auch nochmal äh so Analysen und Vergleiche jetzt zugeguckt, Die Katzenszene ist ja nicht nur Superman rettet eine Katze, sondern die Katzenszene ist ja auf sehr vielen Ebenen, extrem gut geschrieben, weil er gibt die Katze dem Mädchen wieder. Er spricht auf Augenhöhe mit diesem kleinen Mädchen, was die Katze ähm verloren hatte und dann ähm, geht das Mädchen ins Haus rein, man hört noch, die Mutter keifen und gewisse Dinge sagen, die auch nochmal auf ganz implizite Weise, erklären, warum das Mädchen so reagiert hat und wie wertvoll die Life Lesson eigentlich war, die Supermair in diesem kleinen Mädchen gegeben hat. Also ähm, da sieht man ja ein ein äh ja Kryptonier mit auf der Erde gottgleichen Fähigkeiten, der aber vollkommen auf Augenhöhe mit den Menschen ist. So und ähm.

Arne:
[1:55:29] Ich finde diese zwei Extreme, ne, also Snyder Framed ihn halt als Jesusfigur, Gottfigur ähm, Die somit dann eben, also Literally in dem Moment, wo er wie Jesus am Kreuz durch den Orbit schwebt der Welt enthoben ist, ne. Also das das sind dann auch wieder Sachen, wo wo Snyder in seinen Bildern genau weiß, wie er eben, Diese Kernaussage in ein Bild überführt, ne? Also äh das die Pose der Ort, der Bezug zur Welt und eben auch diese Kluft zwischen den Menschen. Ich hatte eben auch die stehenden und guckenden und, baff seinden Menschen vorhin schon angesprochen. Ähm also ich finde die Frage wie.

Arne:
[1:56:17] Oder was muss eigentlich ein Superheld im, erfüllen, um bei einem bei einer so starken Verzerrung zwischen dem, was eigentliche Menschen sind und ähm der der vermeintlichen Superkraft ähm, da da nicht vollkommen entrückt zu sein. So und jetzt ist, ne, du hast in der Vergangenheit auch schon gesagt, Superkraft ist ja nicht nur, dass er fliegen kann und äh den den Laserblick hat, sondern eben auch, Dieser unabdingliche Glaube an das Gute. So und da da wird's dann eben für mich spannend. Ähm und das können wir noch mal so in die Zukunft mitnehmen, der, Wir haben solchen, du hast ja James Scun eben schon angesprochen so, also in meinen Augen solchen Schrott, wie super hier auch besprochen, ne? Und da haben wir ja genau das Ding, was ist denn mit dem zynischen Gewaltverherrlichen Superheld, ne? Wo der Psychopath sich eine Suite anzieht. Das ist aber ja nochmal, also ist vom vom Kerngedanken auch die Frage, was ist, wenn der Superheld gar nicht so super ist, Und hier ähm.

Arne:
[1:57:17] Na ja, ist äh ist eben das Ganze weiter gesponnen. Wie wäre das denn, wenn der Superheld, der eigentlich für unser Wohl sorgen müsste, aus einer Moral Obligation, die sie eben nicht verspürt? Und äh auf alles scheißt und entweder nichts für uns tut oder im schlimmsten Sinne sogar, Das wird ja dann in BVS auch wieder alles explizit ausgesprochen durch die Politiker et cetera, ähm die ja eben auch Superman, er als Gefahr sehen, was ist denn, wenn wenn diese diese, völlig weltentrückten Kräfte sich irgendwann gegen die Welt wenden und, Ich habe da jetzt keine Lösung, was der Film uns hier so wirklich darüber sagt, aber ich finde, er macht das als Gedankenexperiment zumindest als Feld für die zukünftige Beobachtung auf, was man noch so aufm Schirm behalten sollte.

Bedeutung für das Genre

Christian:
[1:58:01] Ja, ich würde halt auch sagen, ähm hier ist halt sehr viel super, aber wenig hält so Also was du ja sagst so mit dieser Moal Oplication, das ist ja im Grunde genommen auch das, was wir bei ähm Doktor Manhattan gesehen haben bei Watchman, ne, der ja dann auch irgendwann, als ihm das sozusagen zu die irdischen Probleme zu irdisch werden hat er sich ja auch einfach abgesetzt und gesagt dann leck mich doch am Arsch so ich Ich muss ja ich muss ja gar nichts für niemanden tun und ähm, Ja ich ich habe den Film jetzt auch noch mal ein bisschen anders gesehen ähm mit dem Wissen, Was ja danach kam und was eben nicht kam und wir haben bis heute ja keine klassische Fortsetzung zum Man of Steel bekommen. Es gibt ja kein Man of Steel zwei.

Christian:
[1:58:51] Und da ist mir auch noch mal also weil einfach Aspekte dieses Filmes von man of Steel später so komplett fallen gelassen werden. Also, KL äh äh Superman Trägt ja immer noch diesen Kodex, wenn ich das richtig verstanden habe, in sich. Also er hat ja immer noch irgendwie diese diese genetischen Baupläne sämtlicher Kryptonischer äh Vergangenheit irgendwie in sich. Aber also ne? Wir setzen uns jetzt mal zurück ins Jahr 2tausend03zehn. Der Film ist jetzt irgendwie angelaufen. Wir kommen aus dem Kino raus. Wie könnte es denn weitergehen, Und dann kam ja dieser sehr kurzfristige Turn, Filmuniversum, Batman mit rein und das ist ja eine Spur, Die ja völlig anders ist von dem, was aus dem Film selbst heraus mit Superman, mit der Figur und mit der Geschichte ja noch möglich gewesen wäre, ne? Also eigentlich ja irgendwie diesen ich sage mal diese Bürde auch irgendwie in sich zu haben.

Christian:
[1:59:49] Ja irgendwie die Vergangenheit so, wortwörtlich ja in den Zellen mit sich zu tragen, so das Bedürfnis da vielleicht etwas zurückholen zu wollen. Da gibt's ja auch so Geschichten von so New Cryptonen, dass ja irgendwie, Da gibt's ja irgendwie noch Kandor, das ist ja diese ehemalige kryptonische Stadt in so einer Flasche, die so zusammengeschrumpft ist, also da gibt's viel in den Comics, was man hätte aufgreifen können, ne? So dieses ähm, Sozusagen Superman, seine Herkunft, wieder irgendwie näher zu bringen. Es gab ja auch diesen ich sage mal Easter Eck oder diese Beobachtung, dass ja in diesem Raumschiff, was auf der Erde seit 20.000 Jahren schon irgendwie rumlag, da fehlt da war ja ein, Pott geöffnet. Da waren ja, glaube ich, vier, fünf Skelette irgendwie drin und eine Klappe war geöffnet, was ja auch so ein Indiz sein könnte, von hey, existiert da draußen irgendwo ein Supergirl, Superwoman, die halt, Ähnlich wie er sind, aber mehr so typisch so, eine andere Variante sind, eben einen anderen Wertekodex haben und so weiter und so fort. Also der Film liegt ein paar Grundlagen auch für eine weitere Verhandlung der Superman-Figur, die ja dann in den Fortsetzungen, sehr stark in den Hintergrund gerät, bis eigentlich komplett fallengelassen wird, weil das ja alles mehr aus diesem Film, Universumsmechanismus gedacht wird. So und.

Arne:
[2:01:15] Du meinst jetzt äh Justice League et cetera?

Christian:
[2:01:18] Genau, also Batman wie Superman, Justice League, die haben sich ja alle nicht mehr darum gekümmert, um diese Anknüpfpunkte, die wir hier gesehen haben, die halt rein Superman betreffen würden oder rein Carl irgendwie auch betreffen. Wenn auch da so dieses Thema, die Welt, wie reagiert denn jetzt die Welt da drauf? So ja, wir haben so Aspekte in Batman wie Superman, aber ähm, Also ich ich fand das ich ich hatte das Gefühl mit dem mit der Sichtung dieses Filmes auf einmal so im Augenwinkel mit dem Wissen wie's wirklich weitergeht so auf einmal völlig neue Möglichkeiten vor Augen zu haben wie es anders hätte weitergehen können. Mit einer Man of Stil Trilogie, mit einer Superman-Trilogie, weil das ist ja.

Christian:
[2:02:00] Ich lasse mich auf dieses ähm hypothetische Argument ja auch ein, so was wäre, wenn wir, wenn das der Verlauf der Trilogie gewesen wäre, das, Ende des dritten Teils diese sag ich mal Versöhnung von Jonathan kennt und Jourel von was wäre wenn dann, der Superman zu dem Superman geworden wäre, den ich ja so liebe und kenne, also wenn der Weg dahin hier der erste Schritt war, von möglichen weiteren Schritten, die danach noch hätten kommen können, Weißt du, was ich meine? Also das ist ja auch ein Argument, was man machen kann von na ja vielleicht.

Christian:
[2:02:38] War dieser Weg ja auch mal vorgesehen oder war der Weg angedacht, dass halt dann damit auch Kritik, die ich, also die ja immer noch auch in dem Film drin wäre, so aber die durch mögliche Fortsetzung, sage ich mal, aufgegriffen hätte werden können, weil das war ja irgendwie immer das Versprechen, das hat man ja bis zuletzt durchgezogen Justice League der Just Weden äh, Reshoot Recut, der da passiert ist, der ja genau das mit Superman auf einmal so übers Knie gebrochen gemacht hat auf einmal grinst der die ganze Zeit, der Anzug ist viel heller, das ist alles äh so so freudiger und und und optimistischer und ähm, Also da hat man das, glaube ich, irgendwie noch versucht so im Nachhinein und im Schnelldurchlauf irgendwie noch abzuliefern, was man vielleicht mit einer eigenen Trilogie irgendwie noch hätte machen können, bis hin zu. Ich habe mich da noch ein bisschen eingelesen. Man wollte ja nach dem Black Adam und Henry Cavill es zurück im DCU, da wollte man irgendwie noch einen zweiten Man of Stil machen. Und das Erste, was Henry Camel im Interview gesagt hatte so, ja ja, aber das wird doch alles hoffnungsvoller und optimistischer. Also man wusste ja, um diese Probleme des Filmes, Als der auch raus kam so, ähm aber das ist halt, dieser Variante verwehrt geblieben und da sehe ich auch eine gewisse Tragik irgendwie drin, so dass da auf einmal dieses Franchise-Building auch im Vordergrund stand, anstatt vielleicht, Na ja, anderen Erzählungen den Raum zu geben, so.

Arne:
[2:04:04] Ja, also man muss ja davon ausgehen. Der Film war dann 2tausend11, 12 in der Produktion und ist 13 gestartet. Teil zwei und drei sind von Studios immer erstmal schon mal mitgedacht zu der Zeit, ne? Nur, äh wie du sagst, äh dann dann kamen halt Anzugträger auf die Idee, wir können doch nicht ein Stand-alone-Superhelden-Franchise für einen Helden aufbauen. Die Leute wollen doch jetzt Universen. Und ähm, Also ich kenne Justice League ja nach wie vor nicht. Du hast mir vor Jahren ja mal den Snydercut geschenkt und irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen.

Christian:
[2:04:45] Hast du dich einfach mal so vier Stunden Zeit.

Arne:
[2:04:49] Komischerweise nicht. Ähm, Na ja ähm und ganz interessant finde ich dabei sowieso, dass das wird sehr meta, das können wir dann alles auch äh in den in den folgenden Jahren nochmal uns vornehmen, aber.

Arne:
[2:05:05] Ich sehe, ne, mit meiner geringen Comic-Erfahrung, zwischen realen Comics und zwischen diesen Filmuniversen, wie sie bei Marvel funktionieren, gewachsen sind und bei DC erzwungen werden sollten. Ganz interessante Parallelen, weil, man ist sich ja relativ einig, dass die Justice League als Film irgendwie nicht funktioniert hat. So, keine Ahnung, ob das wirklich so ist, werde ich sehen und ich finde, die Justice League auch in Comics nicht annähernd so gut funktioniert wie die Avengers funktionieren, Es ist so also DC ist ja bei vielen Dingen immer noch mal so drei Schippen drauf zu dem, was Marvel macht, ne? Bei Green Lantern auch schon drüber gesprochen. Das ist alles gleich irgendwie der gesamte Kosmos, das ganze Universum, die Multiversen stehen auf dem Spiel, die die Zeit bleibt stehen und äh, Also ist alles immer so unglaublich groß und dann hast du diese Justice League.

Arne:
[2:06:05] Also bei Design sind da Dinge, die die für mich so völlig wirken, ne. Ich habe versucht mich mal durch ein bisschen Justice League zu lesen und, den Fehler begangen, dann auch also ohne riesige DC-Erfahrung sogar mal irgendwelche Events zu lesen, was einfach unlesbar ist, wenn man nicht ultimativer Comic-Geag ist, der über Jahre diese ganzen Einzelserien verfolgt hat, Dann sind so Dinge wie ein Batman, der auf der Mondbasis der Justice League da irgendwelche Befehle gibt, man liest das so mit seiner begrenzten Sicht darauf und fragt sich nur, was hat Batman da auf dem Mond zu suchen, ne? Also das.

Arne:
[2:06:43] Die die gefühlt sind, die sind die einzelnen Player in der Justice League noch viel verschiedener als sie das bei den Avengers so sind und, Das wirkt schon für so eine out of place und wenn man das dann versucht in kürzester Zeit in so einem Filmuniversum äh zu launchen. Ich meine super Superman ist, ne? Ich habe eben über die Stärken und diese Entrücktheit, dieses gottgleiche gesprochen und dann hast du da irgendwie noch zwei, drei Kandidaten, die im Grunde genauso sind. Da ist egal wie groß die Bühne ist, ich finde, sie ist dann irgendwie zu klein für sowas, ne? Also die die die Bühne, die groß genug ist, die gibt's da gar nicht für.

Christian:
[2:07:18] Das ist das ist ja auch auch mein großes Problem bei der ganzen Sache so. Die die beiden, also Superman und Batman funktionieren ja so gut, weil sie so gegensätzlich sind. Der Optimist, der Pessimist, ne, die traumatische Kindheitserfahrung und diese positive Kindheitserfahrung ist das Problem, jetzt wirfst du die in diesem Film aufeinander und die unterscheiden sich irgendwie kaum.

Arne:
[2:07:39] Ja.

Christian:
[2:07:40] Dann ist klar.

Arne:
[2:07:42] Snyder's.

Christian:
[2:07:43] Ja genau und das ist klar, dass Mar dann die Lösung eines Konflikts sein muss, weil niemand in der Lage ist, sich gegenseitig zu überzeugen, so weil die beide einfach schon auf der gleichen Seite stehen und sagen, ist doch eh alles Scheiße hier. So. Aber na ja.

Arne:
[2:07:57] Gut, dazu später mehr.

Christian:
[2:08:00] Ähm wollte ich auch noch kurz bisschen, bisschen aufgreifen, weil wir, glaube ich, schon so in dieser Bedeutung für das Genre auch drin sind, also um das einfach noch mal ein bisschen, auch zu erwähnen, dass ja daraus dann dieses DCIU entstanden ist und wir eben äh Batman wie Superman Justice League dann so als eigentliche Trilogie zu Man of Steel dann irgendwie auch haben.

Christian:
[2:08:21] Ähm und ich weiß nicht, also ähm fühlt sich jetzt nicht irgendwie, so an wie der Start in ein größeres Filmuniversum, ne. Also erinnere dich an äh, Iron Man eins plus Creditscene äh Mister Stark, haben Sie schon mal von den Avengers gehört? So, das haben wir hier jetzt nicht so sehr, dass das jetzt so ein so eine Tür aufmacht, die sagt, oh, da ist ja noch was. Oder willkommen als Teil in einer größeren Welt, weil das ja so auch noch in dem Punkt gar nicht vorgesehen war. Ähm ich will noch ein paar Teaser noch setzen, also wir werden Henry dann, also ja klar, in den Fortsetzungen, aber eigentlich nochmal mit so einem Art, Comeback wiederbekommen in Black Adam. Das war ja dann, An dieser Stelle vielleicht auch für dich, dass es da dein Auftritt äh gibt, der nachdem, eigentlich Kevin so weg war aus dem DC-Universum das Versprechen gegeben hat so, Der kommt jetzt wieder, was auch so diese Widersprüchlichkeit oder diese Ungeplantheit in diesem sage ich mal Filmuniversum zeigt. Ähm, Weil äh ja, den haben sie da einfach mit dem Cameo irgendwie reingeholt und irgendwie, ich glaube, keine drei Monate später neue Führung, DC-Studios und die sagen so ein Scheißdreck, also wir machen ja alles neu. Ähm das war halt auch sehr peinlich, aber da bin ich auch habe ich auch noch nicht gesehen, da bin ich auch noch mal gespannt drauf. Und den habe ich auch noch nicht gesehen, The Flash von zweitausenddreiundzwanzig, der ähm.

Christian:
[2:09:50] Anknüpft an Man of Steel. Also die versuchen da so ein, so ein, so ein, Ich sage mal, so einen Bogen irgendwie zu schließen, da ist nämlich auch John Resort dabei, da geht's wohl irgendwie auch um die Ereignisse hier aus Man of Steel, die halt per Zeitreise Paralleluniversum blieb bla blubb da noch mal wieder aufgegriffen werden. Also äh, Es wird versucht noch mal auf diesen Film, auf diesen Superman, auch in späteren Ausführungen nochmal zurückzukommen als, Dieses ganze DC IU eigentlich schon so am Rumwabern war und da bin ich auch nochmal sehr gespannt drauf, weil das ist ein also diese, Also so die letzten ein, zwei Jahre habe ich schon gar nicht mehr geguckt, dieser Filme. So, ich habe die teilweise auch im Regal stehen und, Bin gespannt jetzt dann auch demnächst mal nachzuholen, auch in Vorbereitung auf den neuen Superman Film. Ähm Und wir haben, was ich mittlerweile halt auch irgendwie gerne mache. Äh wir sind ja jetzt schon sehr fortgeschritten. Äh ich finde das immer spannend zu sehen, wer noch in weiteren, Superheld in den Filmen, wo wie auftaucht. Ähm der Michael Kelly, der hier irgendwie diesen diesen äh einen Reporter spielt, der ist wohl in der In der Pinguinserie, die da bei HBO lief, die habe ich auch noch nicht geguckt. Äh Richard Shiff ist wohl bei Black Panther beim zweiten Teil irgendwie mal aufgetaucht. Das war dieser Forscher. Russel Crow hat bei ähm.

Christian:
[2:11:11] Vierten bei dem vierten Torfilm noch mal mitgespielt und ist irgendwie jetzt vor kurzem bei Craven The Hunter auch dabei gewesen, also der nimmt glaube ich alles mit, was er kriegen kann. Lawrence Fischburn taucht bei Marvel nochmal auf, bei Antman und auch äh bald bei den Thunder Bowls Und eilet äh Zura war die Mama, die Geburtsmama hier bei bei ähm, auf Krypton und die ist wohl auch bei der Dead Devil Serie und auch bei dem Disney Reboot der Serie äh spielte wohl auch eine Rolle, Und äh das können wir halt mittlerweile auch machen so bei den Filmen, wo wir ankommen. Wir sehen, dass die Leute immer mal wieder in anderen.

Christian:
[2:11:45] Meistens bei Marvel irgendwie wieder aufploppen, Und äh ein paar können und dürfen das und ein paar halt nicht. Wobei sogar fällt mir jetzt auch erst ein. Henry hatte auch noch ein Cameo äh in einem Film, den ich jetzt nicht weiter nenne, aber, ja doch also ich glaub mittlerweile kann man schon fast immer davon ausgehen dass die Leute die in den Filmen mitspielen die wir hier besprechen eigentlich auch in anderen Filmen auftauchen Also bis auf glaube ich selbst Christian Bell fällt mir ein, ist bei Marge aufgetaucht. Nee, es gibt glaube ich niemanden, der nur in einem, Filmuniversum irgendwie aufgetaucht ist. Ich nehme alles zurück, was ich gerade gedacht habe.

Arne:
[2:12:18] Nee, die krossen sich over wie nichts Gutes.

Christian:
[2:12:22] Ich glaube, die nehmen, ich glaube, die haben alle gute äh Agenturen, die mitnehmen, was sie kriegen können und äh ja. Exklusiv ist da kaum was. Ähm genau.

Arne:
[2:12:31] Das.

Gehört der Film in den Kanon?

Christian:
[2:12:33] Ja, die Frage, die wir am Ende stellen und die jetzt, glaube ich, auch hier eigentlich äh klar zu beantworten ist, so gehört der Film in den Kanon.

Arne:
[2:12:41] Ja klar.

Christian:
[2:12:43] Ja, leider, würde ich sagen, aber äh ja, natürlich, also äh sehr, sehr, sehr, sehr relevant und wie wir auch schon beschrieben haben, eben dieser Startschuss für vieles, was da noch draus gemacht wurde.

Arne:
[2:12:58] Also ich werde sicherlich in der in der Zukunft noch mehrfach sagen dass mir, Sammelsurium, ein unausgegorenen Ideen, die aber immerhin noch Ideen sind und immerhin noch irgendwie einen eigenen Ansatz verfolgen, durchaus, deutlich lieber ist als der ganze Kram ohne jegliche Ambition, der uns da irgendwann noch erwarten wird, aber dazu in der Zukunft mehr.

Nächste Sendung: Wolverine: Weg des Kriegers [2013]

Christian:
[2:13:27] Ist das schon die Hinführung auf das nächste, was wir hier besprechen auf den Ausblick, auf die nächste Sendung? Wir besprechen, lass mich kurz überlegen, den zweiten Wolverine-Film.

Arne:
[2:13:40] Dann ist das schon mal ein Ausblick darauf, ja.

Christian:
[2:13:43] Weg des Kriegers, heißt der auf Deutsch oder im Englischen hieß der The Fulverin? Da hat man, glaube ich, auch sich an Dark Night orient.

Arne:
[2:13:49] Mhm. Das setzt man doch vor, wenn man zeigen will, dass alles neu und krasser ist jetzt. Dann macht man doch the.

Christian:
[2:13:59] Gern auch so ein Soft-Tree-Boot. Ne, so ein so ein Night. Hat man hier nicht gemacht, aber er hätte auch Bill Man of Steel. Das wäre dann wahrscheinlich so die Soft-Reboot-Fortsetzung gewesen oder so, dass man sagt, jetzt ist es the man of Steel. Ja, ja. Hast du den mal gesehen.

Arne:
[2:14:17] Den habe ich mal gesehen. Ich serviere schon mal deinen den Film in einem Satz fürs nächste Mal. Wolverine kloppt sich mit Samurais und auf Zügen und fünf Minuten später haben wir alles wieder vergessen.

Christian:
[2:14:28] Oder äh James Mangold macht sich schon mal mit Wolverine warm, Für das, was er dann später noch macht.

Arne:
[2:14:38] Ja, das hätte auch bei dem späteren Intermezzo äh direkt, können, aber na ja gut, das ist also jetzt sind wir in der in der Kategorie von gehofft, diesen Film nicht nochmal irgendwann sehen zu müssen, aber es für den Podcast tun. Wir werden sehen.

Christian:
[2:14:56] Finde ich gut. Ja, diese Filme gibt's auch.

Arne:
[2:14:59] Da kommen noch einige.

Christian:
[2:15:00] Ich freue mich aber auf jeden Fall drauf. Wir werden bestimmt wieder sehr viel daraus holen und äh ja, es können es können nicht nur solche Highlights wie besprochen werden.

Arne:
[2:15:09] Ja ich ich äh äh bin gespannt, wenn man sich das jetzt hier in Gänze anhört Ob wir irgendwie eine konsistente Diskussion dazu hinbekommen haben. Ich glaube, man ist so dazu geneigt gewesen, viel nach links und rechts abzudriften, aber das kann die Hörerschaft einstufen. Ich äh hab's nicht drauf angelegt. Ich glaube aber, wenn ich hier auf die Aufnahme gucke unsere längste Super Unit geworden sein das ist dann aber auch einfach nur folgerichtig ähm, Ich na ja, dann machen wir nächstes Mal Wolverine. Jetzt haben wir erst mal einen Milestone gecheckt und äh.

Christian:
[2:15:44] Sehr sehr gerne noch der Aufruf, so wenn ihr Feedback habt, wenn ihr auch so zu der Diskussion, zum Film, zu dem, was vielleicht mit äh James Gunn jetzt passiert. Äh guckt mal bei uns. Super Juri Unit Punkt DE oder halt in den Shownotes sind alle möglichen Links zu Feedback-Kommentarmöglichkeiten. Ähm haut da gerne mal in die Tasten gerade auch so äh mit diesem Rückblick nach so zwölf Jahre später da äh interessiert mich, was ihr auch dazu sagt zu Man of Steel. Genau, dann würde ich mal sagen, ab ins Bett. Wir schlafen uns aus und äh sind denn in zwei Monaten wieder da mit, Weg des Kriegers.

Arne:
[2:16:25] Ein guter Plan. Haut rein, Leute. Danke Christian und bis zum nächsten Mal.

Christian:
[2:16:31] Ahoi, tschaui.