Superhero Unit #30 – Catwoman [2004]

Wir sind am Boden angekommen, Freunde! Mit Catwoman (Amazon-Link*) besprechen wir einen der schlimmsten Genrevertreter überhaupt!

Wir diskutieren uns durch die mangelnden Qualitäten des Filmes, was der Male Gaze eigentlich ist und warum dieser Film dran krankt. Wir hatten schon mal mehr Spaß beim Podcasten…

Denkt dran, dass ihr dieses Projekt gerne unterstützen könnt! Details findet ihr hier.

Nächstes Mal beenden wir mit Blade Trinity (Amazon-Link*) sowohl die Blade-Trilogie, als hoffentlich auch unsere qualitativen Bödenturnereien hier im Podcast!

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  • Lydia

    Ja, CATWOMAN ist ein armseliger Vertreter der Superheldinnen-Filme. Besonders enttäuschend, da der Comic-Charakter so viel Potential hat. Einerseits ist sie ein kleptomanisches, berechnendes Material-Girl. Andererseits funktioniert ihr moralischer Kompass noch recht gut, versucht ständig anderen zu helfen und – was ich auch an ihr mag – sie versucht Gewalt so weit wie möglich zu vermeiden. Im Film wird hinsichtlich ihrer Ambivalenz nur an der Oberfläche gekratzt. Stattdessen hat man aus ihr ein bitchy-burschikoses sexy Kätzchen gemacht. Ich werde mich nie so richtig mit dieser Vorliebe für Katzen und BDSM abfinden können, aber dennoch würde ich Catwoman gern in einer würdigen Rolle erleben. Anne Hathaway hat in “The Dark Knight Rises”, wie ich finde, schon mal wieder Lust auf den Stoff gemacht.

    Das Konzept des Male Gaze kann man hier sicherlich sehr gut ansetzen. Mit der Sexualisierung der Figur hat man es definitiv übertrieben. Die männlichen Superhelden bleiben dahingehend aber auch nicht verschont, um sich dem weiblichen Publikum anzubiedern. Nur sind die Kamerafahrten nicht gar so dreist. Interessanterweise äußern sich eher Männer negativ dazu. Keine einzige meiner weiblichen Bekannten hat je die Objektivierung der Frau im Film bemängelt. Als ob man uns eingeredet hätte, dass mit Erreichen der idealisierten Schönheit eine stillschweigende Zustimmung zur öffentlichen Zurschaustellung einhergehen würde. Wenn Frau schon unabhängig vom männlichen Status ist, soll er sich wenigsten an ihrem Status sattsehen dürfen. Nein, da hat sich bisher im Hollywood-Mainstream noch nicht viel getan.