Superhero Unit #10 – Teenage Mutant Ninja Turtles [1990]

Podcast weiß

Cowabunga, Dudes! Wir sind immer noch im Jahr 1990 unterwegs, dieses Mal aber mit den Teenage Mutant Ninja Turtles (Amazon-Link*). Und dieses Mal erneut am Rande des Genres!

Unsere Diskussion konzentriert sich deshalb auch auf die parodistischen Wurzeln der Turtles, das Verhältnis zum Schauplatz und warum sie schlussendlich doch wichtig für das Genre sind.

In der nächsten Ausgabe machen wir mit The Rocketeer (Amazon-Link*) weiter und hoffen, dass wir dabei eine Menge über den Regisseur Joe Johnston lernen, bevor wir uns (irgendwann) mit seinem Captain America beschäftigen

Denkt dran, dass ihr dieses Projekt gerne unterstützen könnt! Details findet ihr hier.

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  • http://mateschrank.wordpress.com/ Dave vom Mateschrank

    Eine schöne Folge – hat mir wieder mal gefallen. Wobei ich noch eine Beobachtung ergänzen möchte, die – hättet ihr es vorher gewusst – eurer Diskussion noch eine weitere Tiefe gegeben hätte: Es stimmt, der Film war von keinem der großen “Major Six”-Studios der USA, aber von einem großen Studio einer anderen Entität: Golden Harvest aus Hong Kong. Golden Harvest dominierte das Box Office in dieser britischen Kronkolonie in den 1970er und 1980er Jahren und spielte eine bedeutende Rolle dabei, asiatische Actionfilme auf den US-Markt zu bringen (z.B. ‘The Big Brawl’ mit Jackie Chan und viele andere Chan-Filme genauso wie viele Bruce-Lee-Filme).

    In den 1970er Jahren befanden sich die großen Hollywood-Studios in einer Phase der Rezession, eines der “Major Six”-Studios kollabierte langsam (Metro-Goldwyn-Mayer), ein weiteres “Mini-major Studio” ging bankrott (United Artists) und unter anderem deswegen kamen in den 1980er Jahren immer mehr internationale Akteure in das US-Business. So z.B. Cannon Films mit israelischen Investoren (z.B. ‘Superman 4’), Orange Sky Golden Harvest aus Hongkong, Goldcrest Films aus Großbritannien (z.B. ‘Escape from New York’ aus dem Jahr 1981), Village Roadshow Pictures aus Australien, Jadran Film aus Jugoslawien (z.B. ‘Captain America’ aus dem Jahr 1990) und 1989 kaufte die japanische Firma Sony das Studio Columbia Pictures.

    Vor allem der aufkommende VHS-Bereich bot vielen kleineren Studios, wie Cannon Films und Golden Harvest, Absatzmärkte, in denen sie profitabel operieren konnten. Golden Harvest griff dabei auch immer wieder vom asiatischen Actionfilm auf andere Genres hinaus und produzierte beispielsweise das grauenhafte Indy-Rip-Off ‘High Road to China’ mit Tom Selleck (den George Lucas ja für Indy haben wollte), den kanadischen Horrorfilm ‘Deadly Eyes’ (Horror lief ja auch besonders erfolgreich auf VHS) oder der Sci-Film-Film ‘Megaforce’, der auf der “List of films with a 0% rating on Rotten Tomatoes” steht. Und in den 1990er Jahren dann halt die Turtles-Filme.

    Vor diesem Hintergrund ergeben “Look” und “Feel” des von euch besprochenen Films vielleicht mehr Sinn.